Mit einem Apfel-Marzipankuchen kannst du eigentlich nichts falsch machen: Der Klassiker aus süß-säuerlichen Früchten und Puderzucker-Mandel-Masse schmeckt fast jedem, der Marzipan mag. Lies, mit welchen Apfelsorten der Kuchen am besten gelingt – und backe ihn gleich nach!
Backofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Springformboden mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
Äpfel schälen, Stiel und Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Apfelspalten mit dem Zitronensaft vermengen. Marzipan auf einer Küchenreibe grob raspeln.
Butter, Marzipan, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen eines Handrührgerätes schaumig schlagen. Eier einzeln zugeben und unterrühren. Mehl mit Backpulver, Salz und Zitronenabrieb vermischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren.
Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, mit Apfelspalten belegen und für 40-50 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Sollte der Kuchen bereits nach 30 Minuten goldbraun sein, die Oberfläche mit Alufolie abdecken. Herausnehmen, vollständig abkühlen lassen und aus der Form lösen.
Apfel-Marzipankuchen mit Puderzucker besieben und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.072 kj (13 %)
Kalorien
256 kcal (13 %)
Kohlenhydrate
33 g
Fett
12 g
Eiweiß
4 g
Bewertung
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Saftiger Apfel-Marzipankuchen – ideal mit säuerlichen Sorten
Apfel und Marzipan gehören zu den geschmacklichen Dreamteams in der Backstube: Das süße Mandelaroma und die süß-säuerliche Frische des Obstes sind füreinander geschaffen. Richtig gut kommen sie in unserem Rezept für Apfel-Marzipankuchen zur Geltung: Das ist schnell gemacht – und genauso schnell verputzt, weil es einfach so lecker schmeckt! Am besten eignen sich zum Backen feste, nicht zu saftige Apfelsorten – andernfalls kann es passieren, dass der Marzipan-Apfel-Kuchen matschig wird. Greife außerdem bevorzugt zu eher säuerlichen Sorten: Ideal für Apfelkuchen aller Art – zu denen auch unser gedeckter Apfelkuchen gehört – sind z. B. Boskop, Braeburn, Cox Orange, Elstar oder Jonagold. Auch mit einer Pink Lady oder einem Granny Smith machst du nichts falsch, selbst wenn diese nicht zu den klassischen Backäpfeln gehören.
So variierst du den Kuchen mit Apfel und Marzipan
Je nach Inhalt deiner Obstschale oder nach Saison kannst du den Marzipankuchen statt mit Apfel auch mit anderen Leckereien backen. Im Herbst lässt du dich von unserem Zwetschgen-Marzipan-Kuchen inspirieren oder probierst das Rezept mal mit Birnen, Kirschen oder Aprikosen! Raffinierte Verfeinerung: Träufle vor dem Belegen einen Schuss Obstbrand oder -likör auf die Teigschicht. Statt mit Obst schmeckt auch eine Variante mit Quark, Mohn und Rosinen: Puddingpulver sorgt hier für zusätzliches Aroma und die Festigkeit der Füllung. Nicht nur beim Backen erweist sich Marzipan als variantenreiche Zutat: Stöbere mal in unseren Marzipan-Rezepten, wie z. B. dem für Marzipanplätzchen, und lies, was sich noch so alles mit der Puderzucker-Mandel-Masse machen lässt!