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Kimchi und Co.:
Koreanische Küche

Koreanische Küche

Die Küche Koreas

Die koreanische Küche nimmt eine besondere Stellung im asiatischen Raum ein.
Die koreanische Küche nimmt eine besondere Stellung im asiatischen Raum ein.

Im Februar 2018 finden die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang statt. Für uns ist das ein Grund, dass wir uns eine der unbekannteren Küchen Ostasiens einmal genauer anschauen: die koreanische Küche.

Die asiatische Küche ist längst auf unseren Tellern angekommen: ob chinesische Frühlingsrollen, japanisches Sushi oder Tom-Ka-Gai Suppe aus Thailand. Doch können Sie etwas mit Bibimbap, Kimchi oder Gimbab anfangen? Dann begleiten Sie uns auf eine Entdeckungsreise durch die koreanische Küche.

Nichts geht ohne Kimchi

Kimchi
Kimchi wird sehr oft ausgiebig und scharf gewürzt zubereitet.

Was für uns die gute, alte Kartoffel ist, ist dem Koreaner sein Kimchi. Hierbei handelt es sich um sauer eingelegtes Gemüse, meist Chinakohl, welches zu jeder Mahlzeit gereicht wird. Das Gemüse wird durch Milchsäuregärung nicht nur haltbar gemacht, es bekommt auch seinen typischen Geschmack.

Die Zusammensetzung von Kimchi unterscheidet sich in den verschiedenen Regionen Koreas. Jede Familie beschwört ihr eigenes Kimchi Rezept. Chinakohlblätter, Rettich, Ingwer, reichlich Knoblauch sowie Chili sind die gängigsten Zutaten für Kimchi.

Kimchi ist nicht nur wegen seines einzigartigen Geschmacks oder seinen besonders gesunden Nährwerten das Nationalgericht Koreas. Er ist sowohl mit der Geschichte des Landes als auch mit dem gesellschaftlichen Alltag tief verwoben. Traditionell bereiten die Frauen einer Familie an einem Tag große Mengen Kimchi zu. Bei diesen Treffen werden den Mädchen dabei Zubereitungsweisen vermittelt. Teile des zubereiteten Kimchis werden oft als Zeichen des Respekts an befreundete Familien verschenkt.

Gimbap - Sushi auf koreanisch

Gimbap
Gimbap oder auch Kimbap erinnert an das japanische Sushi.

Gimbap sieht aus wie Sushi und hat mit dem Klassiker der japanischen Küche auch viel gemein. Es gibt aber auch viele Unterschiede. Ganz wie bei Sushi wird für Gimbap gekochter Reis in Seetang gerollt, bei den weiteren Zutaten beschränkt man sich jedoch nicht auf eine Zutat und auch nicht auf rohen Fisch. Mariniertes Fleisch, Rettich oder Omelett, Fisch, Garnelen oder kräftige Soßen finden gemeinsam ihren Weg in die dicken Rollen. Wasabi und Sojasauce werden zu den aufgeschnittenen Scheiben nicht gereicht, sondern ein scharfer Chilidip und natürlich Kimchi.

Eine Variante des Gimbap, nennt sich Gimbap-Samgak und erinnert an japanische Onigiri. Es handelt sich um in getrocknete Algen eingewickelte Reisdreiecke, in deren Innerem eine herzhafte Füllung aus Fleisch, Gemüse oder Fisch wartet. Diese handgerechten Snacks finden Sie in koreanischen Großstädten an jeder Ecke.

Kimbap-Samgak

Bibimbap: Heißes aus dem Steintopf

Bibimbap
Dolsot-Bibimbap: Zutaten werden im heißen Steintopf serviert und garen am Platz.

Im übertragenen Sinne bedeutet Bibimbap so etwas wie Reis umrühren. Es handelt sich hier bei um ein koreanisches Resteessen mit Reis, welches aus den verschiedensten, frischen Zutaten besteht: Rindfleisch, Rettich, Pilze oder Spinat sind gängige Zutaten. Ein rohes oder auch gebratenes Ei rundet das Gericht ab.

Die Zutaten werden ungemischt serviert und vor dem Verzehr umgerührt. Eine Besonderheit gibt es beim Dolsot-Bibimbap. Der Dolsot ist ein heißer Steintopf, in dem die Zutaten am Platz garen. Das rohe Ei stockt und der Reis wird durch den heißen Steintopf leicht knusprig. Ein besonderes, kulinarisches Erlebnis.

Zu unserem Rezept für Bibimbap

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Zum Rezept für Glasnudelsalat mit Hähnchen

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Zum Rezept für Reis-Bowl

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Zum Rezept für asiatischen Nudel-Eintopf

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Zum Rezept für Lachs in Ingwer-Soja-Sud

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Zum Rezept für Wok-Gemüse mit Mangosalat
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