Mein Markt
Mein Markt & Angebote

Um Services und Angebote zu sehen, wählen Sie bitte zunächst Ihren persönlichen EDEKA Markt.

Angebote

Informieren Sie sich über aktuelle Angebote.

Rezepte

Entdecken Sie unsere regionalen und saisonalen Rezeptideen.

Genuss - Tipps & Trends

Alle Themen rund ums Kochen, Backen, Einladen und Genießen auf einen Blick.

Bewusste Ernährung

Informieren Sie sich, was Sie für eine ausgewogene und bewusste Ernährung beachten sollten.

Tipps & Tricks

Erhalten Sie Antworten zu allen Fragen und rund um Lebensmittel von unseren EDEKA Experten.

Lebensmittel ABC

Von A wie Artischocke bis Z wie Zander – erfahren Sie alles über unsere große Liebe Lebensmittel.

Shirataki Nudeln

Konjakwurzel – die Knollenfrucht, die beim Abnehmen hilft

Wer Pfunde verlieren will, verzichtet häufig auf kohlenhydratreiche Kost wie Nudeln und Reis. Eine trendige Knolle aus Asien soll Schluss damit machen. Aus der Konjakwurzel hergestellte Produkte sättigen und halten dabei angeblich schlank. Was dran ist, erfahren Sie hier.

Abnehmen ohne zu hungern

Pappsatt essen und trotzdem purzeln die Pfunde? Dieses Versprechen gibt die Konjakwurzel beziehungsweise daraus hergestellte Lebensmittel. In den Sozialen Medien, Blogs und Magazinen wird die Knolle als neues Wundermittel gefeiert, das endlich Schluss macht mit Abnehmen durch eine strikte Diät. Tatsächlich ist Hungern nicht mehr nötig, denn das aus Ostasien stammende Wurzelgemüse hat weniger als 10 kcal pro 100 g, besteht aber bis zu 80 Prozent aus löslichen Ballaststoffen, die stark sättigen. Diese werden als sogenanntes Glucomannan aus der getrockneten und gemahlenen Wurzel gelöst und zu Nudeln, Reis oder auch Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet. Die stärkeähnliche Substanz bindet sehr viel Wasser, quillt stark auf und füllt so den Magen schon mit geringen Mengen. Diese Wirkung der auch als Teufelswurzel bezeichneten Konjakwurzel ist wissenschaftlich anerkannt.

So lassen sich Konjaklebensmittel in der Küche verwenden

In Asien sind vor allem Glasnudeln aus der Konjakwurzel beliebt. Sie werden als Suppeneinlage und für Gerichte wie eine Shiitakepfanne mit Glasnudeln verwendet. Auch bei uns gibt es die dünnen Nudeln aus Konjakmehl zu kaufen, aber auch breite Versionen wie Fettuccine. Sie sind getrocknet erhältlich – und müssen dann wie normale Nudeln gekocht werden – oder bereits vorgegart: In dem Fall sind sie schon nach einer Minute verzehrfertig. Wie lecker Sie die Low-Carb-Nudeln zubereiten können, erfahren Sie mit unserem Shirataki-Nudeln-Rezept. Durch den hohen Ballaststoffgehalt wird empfohlen, zu Konjakmahlzeiten reichlich zu trinken. Wer keine großen Mengen der schwer verdaulichen Kohlenhydrate gewohnt ist, kann auf Konjakprodukte mit starken Blähungen und Bauchschmerzen reagieren. Essen Sie am besten nicht sofort eine ganze Portion Konjakpasta, sondern probieren Sie erst einmal kleine Mengen als Beilage aus. Dasselbe gilt für Reis und Mehl aus der Teufelswurzel – letzteres lässt sich beim Backen und Kochen wie normales Getreidemehl verwenden und ist glutenfrei. Verwenden Sie Konjak ersatzweise in Ihren Rezepten, sollten Sie ruhig mehr würzen, denn die Wurzel ist völlig geschmacksneutral.

Was das Superfood kann und was nicht

Lebensmittel aus der Konjakwurzel können durch ihren hohen Sättigungseffekt tatsächlich beim Abnehmen helfen, sodass Aussagen wie "Glucomannan kann im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät die Gewichtsabnahme unterstützen" lebensmittelrechtlich zulässig sind – sofern täglich insgesamt drei Gramm des Ballaststoffes mit drei Mahlzeiten aufgenommen werden. Andere Heilsversprechen für die Gesundheit sind in Bezug auf das Superfood dagegen mit Vorsicht zu genießen. So ist nicht bewiesen, dass die Teufelswurzel Lungenkrebs, Hauterkrankungen oder Probleme mit der Schilddrüse positiv beeinflussen kann. Finden Sie solche Wirkungshinweise auf Produkten wie einem Konjakwurzelschwamm für die Hautreinigung oder einem Konjakwurzelextrakt, ist Skepsis angebracht.