Da Guarkernmehl kein Gluten enthält, eignet es sich gut als Ersatz für das Klebereiweiß. In
glutenfreien Rezepten – beispielsweise bei unseren
glutenfreien Vanillekipferln – steht es oft zum Andicken von Soßen oder zur Verbesserung der Teigeigenschaften von Gebäck auf der Zutatenliste. Dabei genügen schon sehr geringe Mengen, um eine Wirkung zu erzielen. Meistens sind nicht mehr als ein oder zwei Teelöffel erforderlich. Möchtest du beispielsweise einen
glutenfreien Apfelkuchen mit Guarkernmehl backen, solltest du die vom Hersteller angegebene Dosierung genau einhalten. Das Verdickungsmittel wird übrigens häufig in Kombination mit Johannisbrotkernmehl eingesetzt, das als Alternative für Guarkernmehl dienen kann, wenn du keines im Haus hast. Beachte die unterschiedliche Bindekraft, die bei Guarkernmehl stärker ist.