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Wie unterscheiden sich die Melonenarten voneinander?

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Reiner Ley

Reiner Ley

Obst- & Gemüse-Experte

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Wenngleich es insgesamt rund 750 Melonensorten gibt, konzentriert sich die Wahrnehmung hierzulande vor allem auf zwei Hauptarten: die Wasser- und die Zuckermelone. Die meisten gängigen Melonensorten, die Sie hier kaufen können, lassen sich einer der beiden Arten zuordnen. Die Hauptunterschiede liegen dabei in Aussehen und Geschmack: Wassermelonen haben üblicherweise eine glatte, grüne Schale sowie rotes Fruchtfleisch. Wegen des hohen Wassergehalts schmecken sie nicht nur süß, sondern auch sehr frisch und saftig. Die schwarzen Samen sind über das gesamte Fruchtfleisch verteilt. Hierzulande sind vorrangig zwei Arten erhältlich, die sich vor allem optisch voneinander unterscheiden: Die Sorte Sugar Baby hat besonders leuchtendes rotes Fruchtfleisch und eine dunkelgrüne Schale. In der Form ist sie rund. Die Schale der Crimson Sweet ist ebenfalls dunkelgrün, allerdings mit hellgrünen Streifen durchzogen. Sie hat eine ovale Form und ihr Fruchtfleisch ist etwas fester und saftiger als das der Sugar Baby. Dank ihres hohen Wasseranteils eignen sich Wassermelonen wunderbar, um sie unmittelbar auf dem Rost zu grillen. Zudem passt der Mix aus leichter Süße und Frische besonders gut zu herzhaften, würzigen Aromen. Probieren Sie dafür beispielsweise unseren Melonensalat mit Feta. Entgegen verbreiteter Meinungen können Sie den weißen Rand zwischen Schale und Fruchtfleisch einer Wassermelone übrigens gut mitessen. Lösen Sie ihn am besten separat aus und geben Sie ihn in einen Salat oder Smoothie.

Melonenarten: Cantaloupe, Charentais-, Netz- und Honigmelone

Von der Zuckermelone sind hierzulande vier Unterarten regelmäßig verfügbar. Im Geschmack sind sie meist süßer und gehaltvoller als die Wassermelone. Das Fruchtfleisch ist fester und entweder gelblich, weiß, grün oder orange. Die Samen liegen nur in der Mitte der Frucht und können vor dem Verzehr einfach mit einem Löffel entfernt werden. Die Honigmelone ist die wohl bekannteste Zuckermelone. Sie wird auch "Gelbe Kanarische Melone" genannt. Unter ihrer gelben Schale verbirgt sich grünlich-weißes Fruchtfleisch. Ihr Aroma ist im Vergleich zu anderen Zuckermelonen besonders intensiv und süß. Sehr lecker schmeckt sie zum Beispiel als Melonen-Smoothie. Die Cantaloupe-Melone hat orangefarbenes Fruchtfleisch und wird aufgrund ihrer Schale mit einzelnen Erhebungen auch "Warzenmelone" genannt. Sie schmeckt sehr aromatisch und etwas weniger süß als die Honigsorte. So eignet sie sich wunderbar als Basis für eine gerade im mediterranen Raum sehr beliebte Vorspeise: Melone mit Schinken. Die Charentais-Melone wurde wiederum aus der Cantaloupe gezüchtet. Ihre helle Schale hat dunkle Streifen, das Fruchtfleisch ist orange. Ihr Geschmack ist ebenfalls sehr aromatisch und leicht süß. Eine eigene Gattung innerhalb der Zuckermelonen bilden außerdem Netzmelonen. Eine besonders bekannte Variante ist die Galiamelone, deren gelbe Schale ein charakteristisches Netzmuster aufweist. Das Fruchtfleisch ist weiß oder leicht grün und schmeckt sehr süß.

Anbau und Melonensorten – wann sind sie reif?

Auch wenn sich der Melonen-Anbau auf wärmere Regionen wie den Mittelmeerraum und China konzentriert, sollten Sie die unterschiedlichen Arten stets kühl lagern. Acht bis 13 Grad gelten als optimal. Da der Kühlschrank ein wenig zu kalt ist, eignet sich ein Vorratsraum am besten. Wassermelonen können Sie rund eine halbe Stunde vor dem Servieren im Kühlschrank aber etwas herunterkühlen. So erfrischt sie noch ein wenig effektiver. Als Kürbisgewächs zählen Melonen übrigens zum Gemüse – angeschnitten wickeln Sie es beispielsweise in Frischhaltefolie und lagern es kurz im Kühlschrank. Den Reifegrad einer Wassermelone erkennen Sie durch ein kurzes Klopfen auf die Schale. Klingt es dumpf, ist das Gemüse reif. Trägt die Schale einen gelben Fleck, können Sie zudem sicher sein, dass das Kürbisgewächs an der Pflanze vollständig reifen durfte. Beachten Sie jedoch, dass Wassermelonen nachreifen. Reife Zuckermelonenarten erkennen Sie an einem süßlichen Duft. Außerdem gibt die Schale auf starken Druck leicht nach.

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