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Saponine: Definition, Vorkommen und Wirkung auf den Menschen

Saponine sind in zahlreichen Pflanzen und somit auch in Lebensmitteln enthalten. Wo sie genau drinstecken und welche Wirkung Saponine auf den Körper haben, lesen Sie im Folgenden kompakt zusammengefasst.

Was sind Saponine in Lebensmitteln?

Saponine sind sekundäre Pflanzenstoffe, deren Name sich vom lateinischen Begriff "sapo" (Seife) ableitet. Der Grund für diese Bezeichnung: Die Bitterstoffe schäumen in Flüssigkeit auf. Das können Sie gut beobachten, wenn Sie Hülsenfrüchte kochen. Auf Erbsen und Linsen bildet sich eine Schaumkrone, die unbeaufsichtigt schon manchen Topf zum Überlaufen gebracht hat. Die Antwort auf die Frage: Was sind Hülsenfrüchte? können Sie übrigens in unserem Expertenwissen nachlesen.

Die Waschmittel- und Kosmetikindustrie setzt die reinigenden, fettlösenden Saponine in diversen Produkten ein. Sie selbst können die waschaktive Wirkung von Waschnüssen, Efeu und Rosskastanien beim Wäschewaschen nutzen und so Chemiekeulen im Haushalt durch umweltverträgliche Alternativen ersetzen. Die waschaktive Wirkung auf der Haut macht Saponine außerdem zu einer natürlichen Reinigungskosmetik.

Wo sind Saponine enthalten?

Quinoa enthält Saponine, die sich in der Schale befinden.

Die bitteren Pflanzenstoffe stecken in zahlreichen Lebensmitteln. Dazu gehören:

  • Hülsenfrüchte
  • Spargel
  • Tomaten
  • Rote Bete
  • Auberginen
  • Fenchel
  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Zuckerrüben
  • Quinoa
  • Hafer
  • Spinat
  • Lakritze

Saponine zu essen, ist also nicht giftig für Menschen. Allerdings mögen viele den bitteren Geschmack nicht. Dieser lässt sich durch gründliches Abspülen deutlich abmildern. Wer also die guten Nährwerte von Quinoa schätzt und das Pseudogetreide schmackhaft genießen möchte, sollte Quinoa vor dem Kochen durchwaschen.

Wirkung und Nebenwirkungen von Saponinen

Sekundären Pflanzenstoffen werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. In Studien und Laborversuchen wurden unter anderem entzündungshemmende, blutdrucksenkende, immunstimulierende, antibiotische und antioxidative Effekte beobachtet. Saponine sollen außerdem das Risiko für Darmkrebs reduzieren und Schleim lösen. Zweifelsfrei wissenschaftlich belegt sind diese Wirkungen jedoch nicht. Auch wenn Saponine nicht gesundheitsschädlich und eventuell sogar wohltuend sind, können sie Nebenwirkungen haben. Das in Lakritze enthaltene Saponin "Glycyrrhizin" etwa kann den Blutdruck erhöhen, weshalb Sie die Süßigkeit besser nicht in sehr großen Mengen verzehren sollten. Schwangere verzichten vorsichtshalber ganz darauf. Manche Menschen reagieren auch sehr sensibel auf Saponine und zeigen nach dem Genuss entsprechender Lebensmittel allergische Symptome.

Quinoa Eintopf mit Gemüse
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