Dass ein hoher Konsum von Fleisch gesundheitliche Nachteile haben kann, gilt als wissenschaftlich erwiesen. Dementsprechend empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), wöchentlich höchstens 300 bis 600 Gramm Fleisch zu essen. Flexitarismus ist eine
Ernährungsform, die dieser Richtlinie gut entspricht. Flexitarier essen gemäß der
omnivoren Ernährung grundsätzlich alles, aber Fleisch und Fisch nur selten und in hochwertiger Qualität, etwa Bio. Dadurch sind sie flexibler als Menschen, die sich strikt an die Regeln einer veganen oder
vegetarischen Ernährung halten. Motivation ist oft die eigene Gesundheit, aber auch das Tierwohl liegt vielen Teilzeit-Vegetariern am Herzen. Und: Ein geringerer Fleischkonsum schont auch Klima und Umwelt.