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Kartoffeldiät: Wirkung, Erfolgsaussichten und 3-Tage-Plan

Es gibt viele Diäten, bei denen ein Lebensmittel die Hauptnahrungsquelle darstellt – so auch bei der Kartoffeldiät. Wie das Konzept funktioniert, ob und wie viel Sie damit abnehmen können und wie eine 3-Tage-Kartoffeldiät beispielhaft aussehen kann, erfahren Sie hier.

Gibt es eine Kartoffeldiät?

Ja und nein, denn die einzig und alleinige Kartoffel-Diät gibt es nicht. Wie viele andere Diäten auch, lässt sich diese Hungerkur in diversen Spielarten durchführen. In der strengen Variante stehen für einen bestimmten Zeitraum tatsächlich nur die Knollenfrüchte auf dem Speiseplan, in anderen Plänen sind auch weiteres Gemüse sowie Obst oder Eier und Quark erlaubt. Auch die tägliche Menge ist flexibel und reicht von etwa 600 bis 1000 Gramm Kartoffeln. Angesichts des Low-Carb-Trends werden Sie sich jetzt vielleicht fragen: Machen Kohlenhydrate dick? Sind die stärkereichen Kartoffeln dann nicht ungeeignet für eine Diät? Diese Schlussfolgerung trifft nicht zu, wenn die Knollen richtig zubereitet werden. Ohne Fett mit Dampf gegart etwa sind Kartoffeln durchaus zum Abnehmen geeignet, in Form fetttriefender Pommes frites dagegen nicht. Die Kohlenhydrate und der pflanzliche Eiweißanteil in der Knollenfrucht sättigen gut, weshalb Sie nicht so viel davon zu essen brauchen und tatsächlich bis zu einem Kilogramm Gewicht pro Tag verlieren können. Die Kartoffeldiät gilt deshalb auch als Diät, bei der Sie nicht hungern müssen.

Kohlenhydrate + Eiweiß: Diätformel mit Sättigungseffekt

Gefüllte Ofenkartoffeln
Ofenkartoffeln eignen sich gut als Beilage oder Hauptgericht.

Der Eiweißanteil in den Kartoffeln ist auch ein Pluspunkt, weil bei Hungerkuren schnell Muskulatur verloren gehen kann. Ein unerwünschter Effekt, denn Muskelmasse steigert dauerhaft den Energieumsatz. Viele Kartoffeldiät-Rezepte kombinieren die Knollen mit Quark oder Ei, um die Proteinaufnahme noch zu steigern. Etwa 10 bis 20 Prozent der täglichen Nahrungsaufnahme entfällt dann auf Eiweiß, der Rest fast komplett auf die Kohlenhydrate aus den Kartoffeln. Die Fettaufnahme ist bei der Kartoffeldiät in allen Varianten auf bis zu fünf Prozent begrenzt. Durch die eingeschränkte, einseitige Lebensmittelauswahl fehlen wichtige Nährstoffe im Speiseplan – einer der größten Nachteile der Kartoffeldiät. Als Dauerkost ist sie daher nicht geeignet. Für einige Tage aber ist die Diät mit der Kartoffel einen Versuch wert.

Kartoffeldiät in der Praxis: Rezeptideen für Ihren Plan

Die Vielzahl der Kartoffel-Rezepte lässt bei einer Kur über mehrere Tage keine Langeweile aufkommen. Möchten Sie die Kartoffel-Diät länger als eine Woche durchführen, empfiehlt sich neben Eiern und Milchprodukten die Hinzunahme weiterer Lebensmittel wie Salat, Fisch, mageres Fleisch, Gemüse und Obst. So vermeiden Sie Eintönigkeit und beugen Nähstoffdefiziten vor. Zur Inspiration kann folgender Plan für 3 Tage dienen:

  • Tag 1: morgens: Tortilla mit Skyr; mittags: Kartoffelsalat mit Radieschen und Gemüsebrühe-Dressing; abends: Kartoffelstampf mit Hüttenkäse
  • Tag 2: morgens: Pellkartoffeln mit Rührei; mittags: Ofenkartoffeln mit Kräuterquark; abends: Kartoffel-Curry mit Frischkäse
  • Tag 3: morgens: gekochte Kartoffeln mit Hüttenkäse; mittags: Kartoffel-Ei-Muffins mit Kräutern; abends: Wedges mit Blattsalat

Extra-Kalorienspartipp: Lassen Sie die Kartoffeln nach dem Garen abkühlen, wandelt sich ein Teil der Stärke in den unverdaulichen Ballaststoff Inulin um – und die Knollen werden energieärmer. Das funktioniert auch, wenn sie nach der Abkühlphase später wieder erwärmt werden.

Sauerkraut
Mit Sauerkraut abnehmen – geht das?

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