Dieses unwiderstehliche Rezept mit Spinat, Gnocchi, Butter und Parmesan ist ein grünes Soulfood-Erlebnis! Denn unsere Spinatgnocchi sind aromatisch und voller Geschmack – da kommen nicht nur Vegetarier und Vegetarierinnen kulinarisch auf ihre Kosten. Was du bei der Zubereitung von Gnocchi außerdem beachten solltest, verraten wir dir hier.
Die Kartoffeln mit Schale in einem Topf mit gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten gar kochen. Abgießen, etwas abkühlen lassen, pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Vollständig ausdampfen lassen.
Blattspinat gründlich waschen. In einem Topf mit sprudelnd kochendem Wasser 30 Sekunden blanchieren, dann sofort in Eiswasser abschrecken, gut ausdrücken und sehr fein hacken oder in einem Mixer pürieren.
Kartoffeln mit Spinat, Eigelb, frisch geriebenem Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskatnuss vermengen. Nach und nach das Mehl einarbeiten, bis ein weicher, aber formbarer Teig entsteht. Gnocchiteig in 4 Portionen teilen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 2 cm dicken Rollen formen. In 2-3 cm lange Stücke schneiden und mit der Rückseite einer Gabel leicht eindrücken.
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, Gnocchi hineingeben und bei sanftem Sieden 2-3 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle entnehmen und kurz abtropfen lassen.
Für das Topping Zitrone heiß abspülen und Schale abreiben. Parmesan auf einer Küchenreibe fein hobeln. Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Zitronenschale zugeben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Spinatgnocchi mit Zitronenbutter und gehobeltem Parmesan anrichten und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.301 kj (27 %)
Kalorien
550 kcal (27 %)
Kohlenhydrate
54 g
Fett
28 g
Eiweiß
21 g
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Rezept für selbstgemachte Spinatgnocchi
Hausgemachte Gnocchi schmecken einfach besser als die aus der Packung. Der große Vorteil dabei: Du kannst den Teig mit Gemüse verfeinern und dadurch für mehr Aroma und Farbe auf dem Teller sorgen. Ein echter Herbstklassiker sind etwa unsere Kürbis-Gnocchi. Würzig und leicht pikant hingegen schmecken die Bärlauch-Gnocchi mit frischer Tomatensoße. Zu unseren liebsten Gnocchi-Rezepten zählt auch das für Spinatgnocchi, bei dem erntefrischer Blattspinat in den Kartoffelteig eingearbeitet wird. Wie du Spinat zubereitest, zeigen wir dir in unserem Beitrag rund um Tipps und Tricks.
Übrigens: Wir servieren die Spinatgnocchi ausschließlich mit Zitronenbutter, du kannst aber auch eine aufwendigere Soße dazu reichen. Gut mit den Spinatgnocchi harmoniert zum Beispiel eine Gorgonzolasoße, eine Tomaten-Specksoße oder eine Soße aus Sahne und Parmesan.
Spinatgnocchi selber machen: Tipps fürs Gelingen
Die falschen Kartoffeln, zu viel Mehl, zu langes Kochen – das sind die häufigsten Fehler bei der Zubereitung von Gnocchi mit Spinat. Mit den folgenden Tipps passieren dir diese Fehler nicht:
Achte auf die Qualität der Kartoffeln. Es sollten mehlig kochende Kartoffeln mit einem hohen Stärkegehalt sein. Diese zerfallen nach dem Kochen und lassen sich gut für den Teig verarbeiten.
Empfehlenswert ist es zudem, etwas ältere Kartoffeln zu verwenden. Sie enthalten weniger Wasser. Dadurch brauchst du weniger Mehl und das Aroma der Kartoffeln kommt besser zur Geltung.
Aus dem gleichen Grund solltest du die Kartoffeln nicht zu lange kochen lassen. Beim Kochen dringt nämlich Wasser ins Innere der Erdäpfel ein.
Zu viel Mehl schadet der Konsistenz der kleinen Klöße. Sie werden zu hart, zerfallen beim Kochen und verlieren an Geschmack.
Was du aus Kartoffeln noch Leckeres zaubern kannst, zeigen wir in unseren abwechslungsreichen Kartoffel-Rezepten.
Wie bewahre ich Gnocchi mit Spinat richtig auf?
Es lohnt sich, gleich etwas mehr Teig zu machen, denn die italienischen Klößchen lassen sich bestens aufbewahren: Für zwei bis drei Tage sind sie im Kühlschrank gut aufgehoben. Nutze am besten eine luftdichte Dose mit einem fest schließenden Deckel. Möchtest du sie länger lagern, kannst du sie einfrieren. In beiden Fällen solltest du die Frischhaltedosen übrigens mit Mehl bestäuben, damit die Klößchen nicht zu stark anhaften. Achte zudem darauf, dass die Gnocchi nicht zu dicht liegen, denn dann kleben sie schnell aneinander fest.