Hol dir mit unserem Panang-Curry-Rezept den Geschmack Thailands nach Hause. Wir zeigen dir, wie die selbstgemachte Currypaste mit aromatischer Kokosmilch und saftigem Hähnchenfleisch zu einem kulinarischen Highlight wird.
Zubereitungszeit
40 min.
Gesamtzeit
45 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
529 kcal
Ernährungsform
Glutenfrei
Ernährungsform
Laktosefrei
Springe zum Bereich
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
Für die Currypaste:
3
Chilischoten, getrocknet
2
Schalotten
3
Knoblauchzehen
50
g
Ingwer
1
Stängel
Zitronengras
2
Kaffir-Limettenblätter
1
TL
Koriandersaat
1
TL
Kreuzkümmelsamen
1
TL
Pfefferkörner, weiß
1
TL
Salz
Für das Curry:
2
Paprikaschoten, rot
1
Zucchini
400
g
Hähnchenbrustfilets
2
EL
Kokosöl
250
g
Kaiserschoten, tiefgefroren
400
ml
Kokosmilch
250
ml
Hühnerbrühe
4
EL
Fischsauce
2
EL
Zucker, braun
2
Kaffir-Limettenblätter
4
EL
Erdnüsse, ungesalzen
Zubereitung
Für die Currypaste die Chilischoten entkernen und in Wasser einweichen. Schalotten und Knoblauch pellen und grob hacken. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kaffirlimettenblätter fein hacken. Koriander, Kreuzkümmel und Pfeffer in einer Pfanne ohne Öl geben und rösten, bis sie duften. Alle Zutaten für die Currypaste in einen Food Processor geben und zu einer feinen Paste verarbeiten.
Für das Curry Paprikaschoten waschen, Stiel und Kerngehäuse entfernen und in feine Streifen schneiden. Zucchini waschen, Enden abschneiden und in Halbmonde schneiden. Hähnchenbrustfilet mit einem Küchentuch abtupfen und in dünne Streifen schneiden.
Kokosöl im Wok erhitzen. Currypaste hineingeben und bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten anrösten. Mit der Hälfte der Kokosmilch ablöschen und verrühren. Hähnchenbrustfilet zugeben und in der Creme anschwitzen. Restliche Kokosmilch sowie Hühnerbrühe zugeben, verrühren und einmal aufkochen lassen. Mit Fischsauce und braunem Zucker abschmecken.
Das Gemüse in den Wok geben und 5-7 Minuten bissfest garen. Kaffirlimettenblätter in dünne Streifen schneiden und unterheben. Erdnüsse in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
Panang Curry mit gerösteten Erdnüssen garnieren und servieren. Dazu passt Jasminreis.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.213 kj (26 %)
Kalorien
529 kcal (26 %)
Kohlenhydrate
31 g
Fett
31 g
Eiweiß
34 g
Bewertung
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Was ist Panang Curry und woher kommt es?
Panang Curry, in Thailand als Kaeng Phanaeng bekannt, ist ein Gericht der zentralthailändischen Küche. Charakteristisch ist seine cremige, fast samtige Konsistenz. Im Vergleich zu anderen Thai-Currys ist die Panang-Curry-Sauce deutlich dicker und konzentrierter, da sie stark eingekocht wird, bis sie das Fleisch wie eine Art würzige Glasur umhüllt. Panang Curry schmeckt vor allem cremig und nur sehr dezent scharf. Es bringt aber auch eine feine Süße und eine nussige Komponente mit, die durch die Beigabe von gerösteten Erdnüssen in der Currypaste entsteht. Traditionell wird das Gericht mit Kaffir-Limettenblättern und Kokosmilch verfeinert. Seine Wurzeln liegen wahrscheinlich im kulturellen Austausch mit der malaysischen Insel Penang oder in alten Grilltraditionen der Khmer.
Du kannst das Panang-Curry-Rezept auch vegan zubereiten – und das gelingt sogar sehr einfach. Wir fassen für dich zusammen, was du unter anderem bei der Panang-Currypaste und der Soße beachten solltest.
Ersetze die Fischsauce: Fischsauce ist ein wichtiger Salz- und Geschmackslieferant in der thailändischen Küche. Nutze stattdessen eine hochwertige helle Sojasauce oder eine spezielle vegane Fischsauce auf Algen- oder Pilzbasis.
Setze auf fleischlose Einlagen: In unserem Panang-Curry-Rezept kommt Hähnchenfleisch zum Einsatz. Du kannst es aber durch festen Tofu ersetzen, der vorher angebraten oder im Ofen knusprig gebacken wurde. Auch Tempeh verleiht dem Gericht eine weitere nussige Note, die perfekt zu den Erdnüssen im Panang Curry passt.
Verwende anstelle von veganen Ersatzprodukten am besten ganz normal eine vollfette Kokosmilch: Denn Panang Curry lebt von seiner Dickflüssigkeit – und das Fett sorgt dafür, dass dein Gericht unwiderstehlich cremig wird.
Übrigens: Die meisten thailändische Currypasten aus dem Handel enthalten fast immer Garnelenpaste. Wir machen die Panang-Curry-Paste in diesem Rezept allerdings selbst und verzichten von vorneherein auf Garnelen. Ideal, wenn du auf Produkte tierischen Ursprungs verzichtest – oder einfach Soßen, Pasten & Co. gerne selbst zubereitest!