Meeresfrüchten eilt der Ruf der Kompliziertheit voraus. Den entkräften wir mit unserem Miesmuscheln-Rezept. Damit servierst du die edlen Meeresfrüchte bereits nach gut einer halben Stunde in einer aromatischen Weißweinsoße.
Die Muscheln waschen und putzen. Offene Muscheln, welche sich auf leichten Druck hin nicht wieder schließen, aussortieren. Die Schalotten schälen und würfeln. Den Knoblauch schälen und hacken. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter in Streifen schneiden.
Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Schalotten und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Den Lorbeer dazugeben und mit dem Wein und der Brühe ablöschen. Die Petersilie hinzufügen. Den Inhalt des Topfes zum Kochen bringen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Die Muscheln portionsweise in den Topf geben. Bei geschlossenem Deckel 3-4 Minuten kochen lassen, bis alle Muscheln geöffnet sind.
Die Muscheln mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und auf Tellern anrichten. Ungeöffnete Muscheln dabei aussortieren. Die geöffneten Muscheln servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.340 kj (16 %)
Kalorien
320 kcal (16 %)
Kohlenhydrate
13 g
Fett
13 g
Eiweiß
26 g
Bewertung
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Miesmuscheln-Rezept: frische Meeresfrüchte in Weißweinsoße
Biegt die Bedienung mit einem dampfenden Topf in den Händen um die Ecke, ist es vollkommen in Ordnung, wenn sie kurz den freien Blick auf die Strandpromenade verdeckt. Die Aussicht auf frische Miesmuscheln in Weißweinsoße lenkt die Aufmerksamkeit ohnehin weg vom Meer. Die Urlaubserinnerung zählt – die bleibt ab sofort aber nicht mehr in Frankreich, Italien oder Spanien zurück, denn dank unseres Rezepts servierst du Miesmuscheln ab sofort auch zu Hause. Wie es sich gehört, kochst du die Meeresfrüchte dabei in einer aromatischen Soße aus Weißwein, Lorbeerblättern, Oregano und natürlich Knoblauch. Achte nur darauf, die Meeresfrüchte für unser Rezept wirklich erst am Tag der Verwendung zu kaufen. Die Meeresfrüchte sind zu verderblich, um sie lange aufzubewahren. Bereits vor dem Kochen geöffnete Exemplare sortierst du daher sofort aus. Weitere Informationen zur Zubereitung von Miesmuscheln erhältst du hier.
Übrigens: Ihren Namen tragen Muscheln nicht etwa, weil sie besonders gemein wären oder nicht allzu gut schmecken. Im Gegenteil. Das "Mies" lehnt sich an "Moos" an und spielt damit darauf an, dass sich die Muscheln wie Moos gern an Steinen und Pfählen festsetzen. Erfahre hier alles Weitere zu Herkunft, Aroma und Verwendung von Miesmuscheln.
Miesmuscheln, auch mit Pasta – nur in Monaten mit R?
Du kennst die Weisheit sicher. Muscheln, auch Miesmuscheln, solltest du nur in Monaten mit R – also den kälteren zwischen September und April – verzehren. Ein Grund sind Algen, die in warmen Gewässern potenziell vermehrt vorkommen und Muscheln vergiften könnten. Unser Miesmuscheln-Rezept kannst du dennoch auch zwischen Mai und August zubereiten. Denn mittlerweile werden in den Sommermonaten verkaufte Muscheln zuvor lang genug in Süßwasser gelagert, dass sie eventuell aufgenommenes Algengift wieder ausscheiden. Alles, was du wissen solltest, wenn du die verschiedenen Muschelarten und insbesondere Miesmuscheln genießen möchtest, erfährst du in unserem Ratgeber. Die Meeresfrüchte kannst du auch nach Lust und Laune kombinieren: Probiere beispielsweise unsere Spaghetti Frutti di Mare, die du zudem mit Garnelen und Tintenfisch verfeinerst. Soll es ein anderes Muschelrezept, dazu etwas ausgefallener sein, empfehlen wir unsere Spinatnocken mit Jakobsmuscheln. Ebenso gut kannst du die Delikatesse auf dem Rost zubereiten. Dafür hältst du dich einfach an unser Rezept für gegrillte Jakobsmuscheln.