Liebst du herzhafte Suppeneinlagen und Klöße? Dann probiere die traditionell jüdische Variante: Matzeknödel! Die leckeren Klößchen lassen sich mit wenigen Zutaten leicht zubereiten. Wir verraten dir, wie das Schritt für Schritt gelingt.
Eier, Olivenöl und 3 EL Wasser in einer Schüssel verrühren. Matzemehl zugeben und unterrühren. Mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen. Abgedeckt für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit das Suppengemüse vorbereiten. Lauch gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Zwiebel pellen und fein würfeln. Karotten waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Sellerie waschen und in Scheiben schneiden.
Matzeknödelteig portionsweise entnehmen und zu kleinen Bällchen verarbeiten.
Rapsöl in einem großen Topf erhitzen. Lauch und Zwiebel hineingeben und anbraten. Karotten und Sellerie zugeben und kurz mit anbraten. Gemüsebrühe angießen und zum Kochen bringen. Matzeknödel hineingleiten lassen, Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren und für 20-25 Minuten abgedeckt garziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Petersilie und Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. 2/3 der Kräuter kurz vor Ende der Garzeit in die Suppe geben. Die übrigen Kräuter zum Servieren über die Matzeknödel streuen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.251 kj (15 %)
Kalorien
299 kcal (15 %)
Kohlenhydrate
36 g
Fett
13 g
Eiweiß
10 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Als Beilage und für Suppe: Rezept für Matzeknödel
Einlagen machen Suppen richtig lecker: In Brühe durchgezogen, sind Grießnockerl & Co. saftig-sättigend. Je nach Art und Menge der Beigaben sind die Suppen als Hauptgericht geeignet. Viele Einlagen lassen sich auch anders verwenden. So kannst du Kaspressknödel mit Dips oder als Beilage genießen. Auch unser Rezept für jüdische Matzeknödel ist nicht auf Suppe beschränkt. Probiere die koscheren Klöße frittiert als Fingerfood oder als süße Variante mit Rosinen und Nüssen. Das Grundrezept für den Teig sowie die Herstellung von Matzen ist einfach und enthält als wichtigste Zutat Matzemehl.
Was ist eigentlich Matzemehl?
Zum Pessachfest und anderen jüdischen Feiertagen gibt es nur ungesäuertes Brot: Matze oder Mazze. Die Fladen bestehen aus Wasser und Getreide. Zu Matzemehl zerkleinert lassen sie sich wie Semmelbrösel verwenden. Für die Zubereitung von Matzeknödeln brauchst du neben dem Mehl nur Wasser, Eier, Salz und Fett. Möchtest du die Bällchen als Beilage mit Soße essen, lässt du sie in Wasser ziehen und abtropfen. Dazu passen Fleisch und Sauerkraut. Matzeknödel halten sich im Kühlschrank bis zu vier Tage. In Scheiben geschnitten und mit Gemüse oder Fleisch angebraten, ergeben sie ein tolles Restessen.
Alternative Zutaten für Matzeknödel und die Suppe
Auch wenn Matzeknödel ihren Ursprung in der koscheren jüdischen Küche haben, lässt sich das Rezept natürlich abwandeln. Hast du beispielsweise kein Matzemehl zur Hand, kannst du Semmelbrösel, Kartoffelmehl oder auch normales Mehl bzw. selbsttreibendes Mehl für den Knödelteig verwenden. Oder du machst Matzen selbst und stellst daraus das Mehl her. Da du für die Fladenbrote weder Hefe noch Sauerteig brauchst, geht das ganz schnell. Einfach Mehl und Salz mischen, das Wasser langsam dazugeben, kneten und den Teig dünn verstrichen zehn Minuten backen – fertig. Die Matzeknödel-Suppe lässt sich ebenfalls um weitere Zutaten ergänzen oder – besonders edel – auch auf Basis einer aromatischen Consommé zubereiten. Lass dich von den Zutaten für unsere Hochzeitssuppe inspirieren oder verarbeite deine Lieblingsgemüsesorten zu einem leckeren Gericht! Lecker schmeckt auch unsere Kaspressknödelsuppe.