Krautspätzle mit Sauerkraut und Speck – deftiges Essen für den großen Hunger. Dieses herzhafte Gericht lässt sich einfach zubereiten und schmeckt hervorragend.

Krautspätzle

Krautspätzle mit Sauerkraut und Speck – deine Geheimwaffe gegen den großen Hunger! Dieses deftige Gericht lässt sich einfach und schnell zubereiten und schmeckt super lecker. Überzeuge dich selbst!

Zutaten

Portionen

4

1
Zwiebel
1
Apfel
200 g
Speck, geräuchert
2 EL
Butter
500 g
Sauerkraut
1
Lorbeerblatt
3
Wacholderbeeren
200 ml
Gemüsebrühe
500 g
Spätzle, aus dem Kühlregal
1 TL
Kümmel
1 Prise
Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebel pellen und fein hacken. Apfel waschen, Stiel und Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Speck in kleine Würfel schneiden.

  2. Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Zwiebel zugeben und glasig schwitzen. Speckwürfel zugeben und anbraten. Apfel und Sauerkraut zugeben und vermengen. Lorbeerblatt und Wacholderbeeren zugeben, die Brühe angießen und alles bei geringer Hitze abgedeckt für 10 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

  3. Inzwischen die Spätzle nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser garen.

  4. Kraut-Speck-Mischung mit Kümmel und Pfeffer abschmecken. Spätzle abgießen, abtropfen lassen und unter das Kraut mischen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.272 kj (27 %)
Kalorien 543 kcal (27 %)
Kohlenhydrate 58 g
Fett 25 g
Eiweiß 23 g

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Schnelle Krautspätzle mit Speck – schwäbisches Fastfood

Spätzle-Rezepte sind für Schwaben in etwa das, was Pasta für Italiener und Italienerinnen ist oder Kartoffeln für Norddeutsche sind: Grundnahrung. 1936 erklärte der Heimatdichter Sebastian Blau sie gar zum Symbol schwäbischer Identität, als er ausrief: "Spätzle sind das Fundament unserer Küche, der Ruhm unseres Landes, das A und O der schwäbischen Speisekarte"! Diese Begeisterung für die leckere Teigware ist längst aus Schwaben auf den Rest der Welt übergeschwappt. Kein Wunder, sind Spätzle doch die ideale Beilage für deftige Hausmannskost. Aber auch als Pfannengerichte – etwa als Käsespätzle mit Schmelzzwiebeln, Spätzlepfanne mit Gemüse oder als Krautspätzle mit Speck und Sauerkraut – stillen sie zuverlässig den ganz großen Hunger. Unser Krautspätzle-Rezept braucht zudem gerade einmal 35 Minuten, bis es dampfend auf dem Tisch steht. Wir schummeln nämlich ein bisschen und greifen auf fertige Spätzle aus dem Kühlregal zurück. Und wir nutzen Kraut aus dem Glas statt selbst gemachtes Sauerkraut. Damit taugt dieses Rezept für Krautspätzle allemal als schwäbisches Fastfood!

Spätzle selber machen und richtig aufbewahren

Die Spätzle für das Krautspätzle-Rezept kochst du ganz einfach nach Packungsanweisung in Salzwasser. Das dauert nur wenige Minuten und spart entsprechend Zeit. Möchtest du die Spätzle lieber selber machen, orientiere dich dafür an unseren vielfältigen Spätzle-Rezepten. Hier erklären wir Schritt für Schritt, wie es geht. Auch als veganer Genuss lassen sich die Krautspätzle zubereiten, also ohne Eier & Co. Verwende dafür vegane Butter, andere vegane Alternativen als Zutaten (zum Beispiel einen Sojadrink) und verzichte auf den Speck. Schon hast du das deftige Gericht ohne tierische Produkte angerichtet. Frisch gekocht schmeckt das Gericht natürlich am besten. Bleiben Reste übrig, so halten sich die Krautspätzle nach dem Kochen auch vier bis fünf Tage lang im Kühlschrank.

Übrigens: Ein anderes leckeres Leibgericht, das Teigwaren mit Sauerkraut kombiniert, kochst du mit dieser Anleitung für Schupfnudeln mit Sauerkraut.

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