Das Geheimnis für den perfekten Grillabend? Unsere aromatische Knoblauchpaste mit Salz, Zitronen und Olivenöl. Samtig-weich und mit genau der richtigen Portion Würze ist sie mehr als nur ein Dip. Wir zeigen dir, wie du Knoblauchpaste selber machen kannst und so deine Beilagen mit einem cremigen Highlight veredelst.
Zubereitungszeit
15 min.
Gesamtzeit
15 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
246 kcal
Ernährungsform
Vegan
Ernährungsform
Glutenfrei
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
100
g
Knoblauchzehen
1
TL
Salz
0,5
Zitronen, davon der Saft
100
ml
Olivenöl, kaltgepresst
Zubereitung
Knoblauchzehen pellen und die harten Wurzelansätze entfernen. Knoblauchzehen mit Salz in ein hohes Rührgefäß oder einen Food Processor geben und fein pürieren.
Frisch gepressten Zitronensaft sowie das Olivenöl im feinen Strahl zugeben und nochmals gut pürieren. Sollte die Paste zu dick erscheinen, wenige Milliliter Wasser hinzugeben.
Knoblauchpaste servieren oder in einem sterilisierten Schraubglas im Kühlschrank lagern.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.029 kj (12 %)
Kalorien
246 kcal (12 %)
Kohlenhydrate
7 g
Fett
24 g
Eiweiß
1 g
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Selbstgemachte Knoblauchpaste: Rezept für Eilige
Soll es in der Küche schnell gehen, ist Knoblauchpaste der kulinarische Joker für dein Meal Prep. Für unser Rezept benötigst du lediglich frische Knoblauchzehen, eine Prise Salz und ein hochwertiges Olivenöl. Alles zusammen wird im Mixer oder mit dem Pürierstab in Sekundenschnelle zu einer homogenen Creme verarbeitet. Das mühsame Schälen und Hacken vom frischem Knoblauch bei jedem Kochen entfällt damit ab sofort. In ein steriles Glas gefüllt und mit einer dünnen Schicht Öl bedeckt, hält sich dieser aromatische Vorrat wochenlang im Kühlschrank und ist jederzeit bereit, deine Pfannengerichte, Soßen oder Marinaden zu veredeln. Das Beste daran: Du kannst die Knoblauchpaste einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelformen. So hält sie sich rund sechs Monate.
Tipp: Erfahre in unserem Lebensmittelwissen mehr über die Wirkung von Knoblauch. Möchtest du Pasten, Dips und Aufstriche selber machen, dann empfehlen wir dir unsere Brotaufstrich-Rezepte.
Warum wird meine Knoblauchpaste grün?
Dass sich deine selbstgemachte Knoblauchpaste nach der Zubereitung grün verfärbt, ist ein chemisches Phänomen, das optisch zwar irritiert, aber harmlos ist. Das Wichtigste vorweg: Die Paste bleibt ungiftig und kann ohne geschmackliche Einbußen verzehrt werden. Verantwortlich für die Farbe sind die im Knoblauch enthaltenen schwefelhaltigen Aminosäuren und Enzyme. Sobald die Zellstrukturen durch Zerkleinern oder Pürieren aufgebrochen werden, reagieren diese Stoffe miteinander. Zum eigentlichen Farbumschlag kommt es meist durch den Kontakt mit Säure, etwa Zitronensaft oder Essig, die als Katalysator wirkt. Dabei entstehen sogenannte Polypyrrole: Das sind Farbpigmente, die dem pflanzlichen Chlorophyll ähneln. Auch die Verwendung von Metallen, etwa Kupfer oder Eisen in unbeschichteten Messern oder Schüsseln, kann diesen Prozess beschleunigen. Besonders anfällig für die Verfärbung ist älterer Knoblauch, der bereits eine kühle Lagerung hinter sich hat. Denn dadurch haben sich in dieser Zeit die notwendigen Vorstufen für die Pigmentbildung im Inneren angereichert.
Tipps, um die grüne Farbe optisch zu vermeiden: Das kurze Blanchieren der Zehen vor der Verarbeitung deaktiviert die verantwortlichen Enzyme dauerhaft. Zudem hilft es, frischen Knoblauch bei Zimmertemperatur statt im Kühlschrank zu lagern. Wenn du den Knoblauch nach dem Zerkleinern zudem zügig mit Öl bedeckst, um den Sauerstoff auszuschließen, bleibt die Paste meist appetitlich hell.