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Knoblauch: Wirkung auf den Körper und Verarbeitungstipps

Genießer schätzen seinen markant-würzigen Geschmack, aber Knoblauch kann noch mehr: Die Knollen enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, denen eine positive Wirkung auf die Gesundheit zugeschrieben wird. Lesen Sie, wofür Knoblauch gut ist und wie Sie ihn am besten verarbeiten.

Ist die Wirkung von Knoblauch bewiesen?

Knoblauch wird mit einigen positiven Nebenwirkungen assoziiert

Die Frage "Wie gesund ist Knoblauch?" beantwortet die Wissenschaft wie so oft anders als die Volksheilkunde. So ist die medizinische Wirkung von Knoblauch nicht in allen Bereichen, in denen das Zwiebelgewächs dem Körper guttun soll, durch Studien belegt. So weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) darauf hin, dass es in Laborversuchen zwar Hinweise auf mögliche Gesundheitseffekte durch die im Knoblauch enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe gibt, sich diese aber nicht unmittelbar auf den Menschen übertragen lassen. Dazu zählen

  • die hemmende Wirkung von Knoblauch auf Keime (Bakterien, Pilze, ggf. Viren),
  • die blutverdünnende Wirkung von Knoblauch und dadurch ein Schutz der Blutgefäße,
  • eine blutdruck- und cholesterinsenkende Wirkung der Knollen,
  • antioxidative Effekte (Neutralisierung zellschädigender freier Radikale)
  • sowie eine Assoziation mit einem geringeren Risiko für bestimmte Krebsarten.

Auch wenn sich aufgrund der ungenügenden Datenlage laut DGE keine Zufuhrempfehlungen für Knoblauch abgeben lassen, ist die insgesamt positive Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen unstrittig und ein ausreichender Konsum von Gemüse, Obst und Kräutern anzuraten.

Knoblauch-Tabletten können Nebenwirkungen haben

Wer häufig frischen Knoblauch bis zu einer normalen Menge von etwa vier bis fünf Gramm pro Tag verzehrt, macht also sicher nichts falsch im Hinblick auf seine Gesundheit. Vorsicht ist dagegen bei Nahrungsergänzungsmitteln geboten. So ist der gesundheitliche Effekt von Knoblauch in Tabletten nicht nur zweifelhaft, sondern kann auch nachteilig sein. Es kann beispielsweise zu einer negativen Wirkung von Knoblauch auf den Kreislauf kommen: Blutdruckabfall und Schwindel sind möglich. Auch andere Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten wurden beobachtet. Bei frischem Knoblauch ist lediglich der Geruch ein Nebeneffekt, der unangenehm sein kann.

Reiner Ley: Obst- & Gemüse-Experte

Was hilft am besten gegen Knoblauchgeruch?

Ganz vermeiden lässt sich Knoblauchgeruch leider nicht, aber zumindest können Sie ihn mit ein paar Tricks abmildern. Dies fängt bereits bei der Zubereitung an: Entfernen Sie zunächst den grünen Keim in der Mitte der Knoblauchzehen. Wenn Sie den Knoblauch anschließend klein schneiden, anstatt ihn zu pressen, tritt weniger Saft aus. Dieser enthält besonders viel des Stoffes Allicin, der im Wesentlichen für den intensiven Geruch verantwortlich ist. Wenn Sie Knoblauch als Gewürz verwenden wollen, können Sie auch bloß die angepressten Zehen ins Essen geben, ohne sie später mitzuessen. Sie können kleingeschnittenen Knoblauch auch in etwas Öl anbraten und ihn wieder entfernen, ehe Sie das aromatisierte Öl weiterverarbeiten. Oder Sie legen den Knoblauch ein – so wird ihm etwas von seinem scharfen Aroma genommen.

Wollen Sie den gesunden Knoblauch allerdings essen, ist ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Mundgeruch nicht zu vermeiden. Bis zu einem gewissen Grad kann im Anschluss ein Glas fetthaltige Milch helfen, die schwefelhaltigen Verbindungen des Knoblauchs abzumildern. Sie neutralisiert für eine gewisse Zeit den Knoblauchgeruch aus dem Rachen. Sie gilt als effektiver als Zähneputzen.

Auch der Pflanzenstoff Chlorophyll kann dazu beitragen, den unangenehmen Geruch aus dem Mund abzumildern. Chlorophyll gibt es entweder als Tabletten aus der Apotheke, ist aber auch in frischen grünen Pflanzen oder Kräutern enthalten. Wer mag, kann also etwas frische Petersilie oder Pfefferminzblätter nach dem Knoblauchgenuss kauen. Darüber hinaus gelten die ätherischen Öle aus frischem Ingwer oder Kardamom als gutes Gegenmittel. Das Kauen auf diesen Pflanzen empfinden allerdings viele als nicht besonders angenehm, sodass ein Pfefferminzkaugummi für viele die bessere Wahl ist.

Unabhängig davon verströmen wir den Knoblauch Geruch nicht nur aus dem Mund, sondern auch über den Schweiß. Wirklich effektiv gegen eine „Knoblauchfahne“ ist deshalb nur eine Kombination aus Mitteln für einen frischeren Atem und einer heißen Dusche. Wollen Sie wiederum wissen, wie Sie Gerüche zu Hause neutralisieren und welche Hausmittel dabei helfen, finden Sie hier alles Wissenswerte.

So verarbeiten und verwenden Sie frischen Knofi

Knoblauch gepresst oder geschnitten ist Geschmackssache

Um die typische "Knoblauch-Fahne" zu vermeiden, können Sie zu schwarzem Knoblauch greifen. Die fermentierte Version der Knolle führt nicht zu Mundgeruch, schmeckt aber auch süß-säuerlich statt würzig-scharf. Durch seine weiche Konsistenz lässt sich schwarzer Knoblauch nicht pressen. Anders sieht es mit den weißen Zehen aus: Tipps, wann und wie Sie Knoblauch pressen oder schneiden sollten, gibt der EDEKA-Experte. Und wie sieht es mit der Verwendung des Zwiebelgewürzes in der Küche aus? Als Würzzutat verfeinert Knoblauch zahlreiche Speisen von der Gemüsepfanne bis zum Braten. Backen Sie auch einmal ein leckeres Knoblauchbaguette: Das schmeckt nicht nur, sondern Sie profitieren hier auch garantiert von der Wirkung von Knoblauch, ohne sich um Nebenwirkungen Gedanken machen zu müssen.

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