Gnocchi mit Gorgonzola sind italienische Kochkunst vom Feinsten. Sie schmecken herrlich cremig, aromatisch und sind trotzdem unkompliziert in der Zubereitung. Nach nur 20 Minuten stehen die Kartoffelklößchen auf dem Tisch!
Gnocchi nach Packungsanleitung in einem Topf mit ausreichend kochendem Salzwasser garkochen. Abgießen und abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauch pellen und fein hacken. Gorgonzola grob zupfen. Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Zwiebel und Knoblauch hineingeben und glasig schwitzen. Gorgonzola, Milch und Sahne zugeben und unter Rühren schmelzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Gnocchi in die Soße geben und gut vermengen.
Für die Garnitur die Birne waschen, von Stiel und Kerngehäuse befreien und in feine Spalten schneiden. Walnüsse in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und grob hacken. Parmesan auf einer Küchenreibe fein reiben.
Gnocchi Gorgonzola auf Tellern anrichten und mit Parmesan, Birne und Walnüssen toppen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
4.130 kj (49 %)
Kalorien
987 kcal (49 %)
Kohlenhydrate
50 g
Fett
73 g
Eiweiß
38 g
Bewertung
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Gnocchi mit Gorgonzola und Birne
Die entscheidende Zutat für Gnocchi in Gorgonzola-Sauce ist natürlich der Käse. Doch welcher ist der richtige? Für die milde Variante empfiehlt sich Gorgonzola dolce: Er ist leicht würzig, sahnig und schmilzt besonders geschmeidig. Wer Lust auf mehr Biss und intensiven Blauschimmelgeschmack hat, greift zu Gorgonzola piccante und gleicht die Schärfe mit Sahne oder alternativ Mascarpone aus. Als Gewürze runden frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und eine Prise Muskatnuss das Aroma hervorragend ab. Auch Thymian oder etwas geriebene Zitronenschale sind passende Geschmackspartner. Walnüsse für die Kombination „Gnocchi Gorgonzola e noci“ sowie Birne balancieren die kräftige Käsenote mit Crunch und Süße harmonisch aus. Überhaupt leben Gorgonzola-Rezepte von solch ungewöhnlichen Paarungen. Schlemme dich durch die spannenden Kreationen!
Woraus sind Gnocchi und warum zerfallen sie leicht?
Gnocchi bestehen klassischerweise aus gekochten, gestampften Kartoffeln, etwas Mehl und meist einem Ei. Also nicht aus Getreide wie Pasta, weshalb Gnocchi keine Nudeln sind und eine eigene Kategorie bilden. Sie zerfallen gerne, wenn die Kartoffeln zu wässrig, der Teig zu stark geknetet oder zu wenig Mehl verwendet wurde. Machst du die Gnocchi selber, solltest du immer mehlige Kartoffeln nehmen und die Kartoffelmasse gut abkühlen lassen, bevor du sie weiterverarbeitest. Beim Kochen der Klößchen ist es wichtig, dass das Wasser nur siedet und nicht sprudelnd kocht. Die Gnocchi sind fertig, sobald sie an der Oberfläche schwimmen.
Extratipp: Schwenke die Gnocchi nach dem Vorkochen in einer heißen Pfanne mit etwas Butter. Das hilft, die Form zu stabilisieren. Weitere Informationen und Varianten mit Füllungen liefern unsere Gnocchi-Rezepte.
Varianten und Beilagen für das Gnocchi-Gorgonzola-Rezept
Original Gnocchi Gorgonzola lassen sich auf vielfältige Weise verfeinern, etwa mit würzigem Rucola als Garnitur. Für eine deftige Note kannst du das Rezept um etwas Pancetta (gepökelter Bauchspeck vom Schwein) ergänzen, auch Pilze oder getrocknete Tomaten eignen sich für herzhafte Abwandlungen. Als Beilagen passen ein grüner Salat, geröstetes mediterranes Gemüse oder auch Rosenkohl perfekt zu Gnocchi Gorgonzola. In Italien serviert man das Gericht gern mit einem einfachen Rucola-Parmesan-Salat oder knusprigem Ciabatta.