Rasmalai ist ein indisches Dessert mit weichen Käsebällchen in aromatischer Milch. Die Klößchen aus Paneer oder Milchteig werden in gesüßter, mit Kardamom, Safran und Nüssen verfeinerter Milch gezogen. Gekühlt serviert, wirkt Rasmalai leicht, cremig und festlich – die ideale Nachspeise im Anschluss an würzige Hauptgerichte.
Zubereitungszeit
60 min.
Gesamtzeit
3 h 20 min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien / Portion
483 kcal
Ernährungsform
Glutenfrei
Ernährungsform
Vegetarisch
Springe zum Bereich
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
Für das Chenna:
1
Zitrone
2
Liter
Vollmilch
200
g
Zucker
Für die Ras:
1
Liter
Vollmilch
80
g
Zucker
8
Safranfäden
0,5
TL
Kardamom, gemahlen
1
EL
Pistazie, gehackt
1
EL
Mandel, blanchiert, gehackt
Für das Topping:
Pistazie, gehackt
Zubereitung
Für das Chenna die Zitrone halbieren und den Saft auspressen. Vollmilch im Topf unter gelegentlichem Rühren erhitzen. 3 EL Zitronensaft langsam einrühren, bis sich die Molke klar absetzt. Die Masse in ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb gießen und kurz kalt abspülen. Für 30 Minuten abtropfen lassen.
Die Molkenmasse mit den Händen für 8-10 Minuten kneten und zu 8 gleich großen, glatten Kugeln formen. Die Kugeln zu einer Scheibe leicht flach drücken.
1 Liter Wasser mit dem Zucker im Topf unter Rühren aufkochen. Milchklößchen vorsichtig hineingeben und zugedeckt ca. 12 Minuten sprudelnd kochen. Den Topf dabei gelegentlich schwenken. Klößchen mit einer Schaumkelle herausnehmen und leicht abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig zwischen den Händen ausdrücken, um den Zuckersirup zu entfernen.
Für die Ras Milch aufkochen und 30-40 Minuten unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen. Zucker, Safran, Kardamom, Pistazien und Mandeln einrühren. Kurz ziehen lassen.
Chenna-Scheiben in die heiße Ras legen, den Topf von der Herdplatte ziehen und für 1 Stunde ziehen lassen. Jeweils zwei Chenna-Scheiben in ein Dessertschälchen geben, Ras drumherum verteilen und mit Pistazien toppen. Servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.021 kj (24 %)
Kalorien
483 kcal (24 %)
Kohlenhydrate
49 g
Fett
25 g
Eiweiß
14 g
Bewertung
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Rasmalai: Was ist das?
Bei Rasmalai handelt es sich um ein indisches Dessert aus Frischkäsebällchen in aromatisch gewürzter Milch. Die Klößchen werden aus Chenna, einem weichen, ungesalzenen Käse, zubereitet. Wir machen das Chenna für unser Rasmalai-Rezept mit wenigen Handgriffen einfach selbst. Danach werden die Klößchen kurz in Zuckersirup gegart und anschließend in gesüßter Milch gezogen. Safran, Kardamom, Pistazien und Mandeln verleihen der Süßspeise ihren feinen, typischen Duft. Gekühlt serviert, schmeckt das Rasmalai-Dessert cremig, mild und leicht. Möchtest du Rasmalai indisch genießen, so eignet es sich ideal als Nachspeise nach würzigen Currys oder anderen passenden Hauptgerichten. Inspirationen hierfür liefern dir unsere indischen Rezepte. Mehr unwiderstehliche Gerichte für Naschkatzen findest du dagegen in unserer großen Sammlung an Dessert-Rezepten.
Woher kommt Rasmalai?
Ursprünglich stammt Rasmalai aus Südasien und wird vorwiegend mit der bengalischen Küche in Verbindung gebracht. Der Grund: Dort haben Süßspeisen aus Milch und Frischkäse eine lange Tradition. Heute ist das indische Milchdessert weit über seine Herkunftsregion hinaus beliebt und wird nicht nur in Indien, sondern auch in Bangladesch und Pakistan gern zu Festen, besonderen Anlässen oder als süßer Abschluss eines Menüs serviert.
Falls du dich fragst, wie man süßes Rasmalai richtig lagert, dann lautet die Antwort: Am besten gut abgedeckt im Kühlschrank! Gib die Käsebällchen mit der aromatisierten Milch auf jeden Fall in einen luftdicht verschlossenen Behälter. So verhinderst du, dass dein indisches Milchdessert austrocknet und Fremdgerüche annimmt. Gut gekühlt bleibt Rasmalai in der Regel ein bis zwei Tage frisch. Wichtig ist jedoch, dass du es aufgrund der darin enthaltenen Milchprodukte nie längere Zeit bei Raumtemperatur stehenlässt. Nimm es also erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Das Einfrieren zur Verlängerung der Haltbarkeit ist übrigens nicht zu empfehlen – die Käsebällchen und die Milch verlieren nach dem Auftauen ihre cremige Konsistenz.