Teller mit Kuchenstücken aus einem hellen, cremigen Boden und einem fluffigen Teigdeckel, bestreut mit feinem Puderzucker

Dreh-dich-um-Kuchen

Ein einfacher Rührteig, eine locker-cremige Quarkschicht und beim Backen passiert ein kleines Wunder: Die Schichten tauschen scheinbar die Plätze. Unser Dreh-dich-um-Kuchen-Rezept ist unkompliziert, eindrucksvoll und perfekt für Gäste oder den Sonntagskaffee.

  • Zubereitungszeit
    25 min.
  • Gesamtzeit
    1 h 30 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    312 kcal
  • Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

12

150 g
Weizenmehl, Type 405
1 Päckchen
Backpulver
300 g
Zucker
1 Päckchen
Vanillezucker
6
Eier
150 g
Butter, weich
500 g
Magerquark, mager
1 Packung
Puddingpulver Vanille
0,5
Zitronen, unbehandelt

Außerdem:

2 EL
Puderzucker, zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen.

  2. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben und vermischen. 150 g Zucker, Vanillezucker, 3 Eier und Butter zugeben und mit den Schneebesen eines Handrührgerätes verrühren. Teig in eine Springform füllen.

  3. Quark, Vanillepuddingpulver, 3 Eier, den restlichen Zucker sowie den Saft und den Abrieb der Zitrone in einer separaten Schüssel homogen verrühren und auf den Teig in die Springform geben. Für 55-60 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

  4. Den Kuchen auf eine Kuchenplatte geben, mit Puderzucker besieben und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.305 kj (16 %)
Kalorien 312 kcal (16 %)
Kohlenhydrate 37 g
Fett 13 g
Eiweiß 10 g

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Was ist ein Dreh-dich-um-Kuchen?

Der Dreh-dich-um-Kuchen ist ein Schichtkuchen, bei dem sich beim Backen die Konsistenzen trennen und neu anordnen. Aus einem zuerst geschichteten Rührteig und einer Quarkmasse entstehen am Ende ein lockerer Boden, eine cremige Mitte und eine feine Decke. Viele nennen den Dreh-dich-um-Kuchen auch Zauberkuchen, weil das Ergebnis wie durch Magie zustande kommt. Beim Dreh-dich-um-Kuchen mit Quark sorgt die Frische des Milchprodukts für eine saftige, leicht säuerliche Note und macht das Gebäck weniger mächtig als einen Käsekuchen. Für den Teig nutzt du einen klassischen Rührteig. Viele Tipps und Ideen dazu liefern unsere Rührteig-Rezepte.

Warum dreht sich der Dreh-dich-um-Kuchen?

Den Dreh raus hat der Kuchen durch unterschiedliche Dichten und Flüssigkeitsanteile. Die schwerere, feuchte Quarkmasse sinkt beim Backen nach unten, während der leichtere Rührteig nach oben wandert und eine luftige Kruste bildet. Wenn sich dein Dreh-dich-um-Kuchen nicht gedreht hat oder das Ergebnis nicht klar getrennt ist, liegt das häufig an einem zu dicken Quark, zu fest geschlagenen Eiern, falscher Reihenfolge beim Einschichten oder einer zu hohen Backtemperatur. Eventuell hast du das Backpulver vergessen: Es wird beim Backen aktiviert und ist unabdingbar, damit der Rührteig luftig und leicht wird. Achte darauf, dass die Quarkmasse nicht zu dünnflüssig ist. Falls das der Fall ist, kannst du den Quark mit etwas Stärke binden.

Wie lange hält sich der Dreh-dich-um-Kuchen?

Vor allem bei Wärme benötigen Kuchen-Rezepte mit Quark einen sorgfältigen Umgang mit den Zutaten und dem fertigen Backwerk. Bewahre das Milchprodukt und die Eier bis zu ihrer Verarbeitung im Kühlschrank auf, ebenso Reste der Leckerei. Luftdicht verpackt bleibt der magische Kuchen zwei bis drei Tage frisch, eingefroren lassen sich einzelne Stücke mehrere Monate lang aufbewahren. Unser Rezept für den Dreh-dich-um-Kuchen kannst du wunderbar um süße Begleiter erweitern. So passt Vanillesoße hervorragend dazu, auch frische Früchte oder ein Kompott unterstreichen die Quarknote bestens. Mit Schlagsahne, einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Joghurt lässt sich der Zauberkuchen ebenfalls wunderbar servieren.

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