Fluffiges, helles Brot auf einer Steinplatte, daneben ein Teller mit einer Brotscheibe, bestrichen mit einer hellen Creme

Dinkel-Toastbrot

Möchtest du Dinkel-Toastbrot selber backen, dann gelingt dir das mit unserem Rezept besonders einfach. Lies hier, warum Dinkel einen besseren Ruf hat als Weizen und wie du das Urgetreide in der Küche noch verwenden kannst.

  • Zubereitungszeit
    20 min.
  • Gesamtzeit
    2 h 30 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    289 kcal
  • Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

8

500 g
Dinkelmehl, Type 630
1,5 TL
Salz
1 Päckchen
Trockenhefe
1 TL
Zucker
300 ml
Milch, lauwarm
50 g
Butter, weich

Außerdem:

Mehl, zum Arbeiten
Milch, zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Dinkelmehl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen. Trockenhefe mit Zucker in der lauwarmen Milch auflösen. 10 Minuten ruhen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.

  2. Hefemilch und Butter zugeben und alles für 5-6 Minuten mit den Knethaken eines Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und für 1 Stunde gehen lassen, bis er sich in etwa verdoppelt hat.

  3. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten, zu einem länglichen Laib formen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Weitere 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

  4. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.

  5. Dinkel-Toastbrot mit Milch bestreichen und für 30-35 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen. Herausnehmen, aus der Form stürzen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.209 kj (14 %)
Kalorien 289 kcal (14 %)
Kohlenhydrate 48 g
Fett 8 g
Eiweiß 9 g

Bewertung

Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten

Die Bewertung wird automatisch gespeichert

Dinkel und Weizen im Vergleich

Dinkel hat den Ruf nährstoffreicher als Weizen zu sein, doch beide Getreidearten sind eng miteinander verwandt und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Da Dinkel von einer harten Schale, dem Spelz, umhüllt ist, wird das Korn von Schadstoffen wie Pestiziden besser geschützt als andere Getreidearten. Allerdings wird dieser Spelz vor dem Mahlen entfernt, sodass viele Ballaststoffe verloren gehen. Grundsätzlich gilt für beide Getreidesorten: Du solltest dich am besten für Vollkornmehle entscheiden, um möglichst viele Nährstoffe aufzunehmen. Informationen zu den unterschiedlichen Mehlsorten und ihrer Verwendung findest du auch in unserem spannenden Ernährungsbeitrag.

Dinkel-Toastbrot backen und richtig lagern

Dinkel-Toastbrot selber machen ist wirklich einfach – und es lohnt sich. Denn selbst gemachtes Toastbrot schmeckt besser als die bereits fertige Ware aus dem Regal. Für die Zubereitung des Teigs benötigst du nicht mehr als 20 Minuten. Etwas Geduld brauchst du allerdings, damit der Teig zweimal gehen kann. Dinkel zählt übrigens zu den sogenannten Urgetreiden, die schon seit Tausenden von Jahren angebaut werden. Das Korn, auch Spelz genannt, ist in den letzten Jahrzehnten immer beliebter geworden: Es steht nicht nur auf der Zutatenliste vieler Brot-Rezepte, sondern landet auch als Flocke im Müsli, in Bratlingen oder Brotaufstrichen. Probiere zum Beispiel unsere leckeren Dinkel-Rezepte wie Dinkel-Focaccia, Dinkel-Risotto oder Dinkel-Waffeln. 

Selbst gebackenes Dinkel-Toastbrot hält sich trocken gelagert bis zu fünf Tagen. Bewahre es zum Beispiel in einem Brotkasten oder einer Keramikschüssel mit Deckel auf. Auf keinen Fall solltest du es in den Kühlschrank legen, denn dann trocknet es schneller aus. Du kannst dein Dinkel-Toastbrot auch einfrieren, wenn du es länger aufbewahren möchtest.

Ähnliche Rezepte