Du kennst das traditionelle Blumenkohl-Gratin mit Sahne und Schinken? Dann probiere doch einmal unsere vegetarische Variante mit würzigem Appenzeller-Käse, Muskatnuss und einem Schuss Weißwein. Sahne sorgt für eine cremige Konsistenz.
Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen. Die Zitrone in einen Topf mit Salzwasser auspressen, zum Kochen bringen und den Blumenkohl darin 8-10 Minuten kochen lassen. Abgießen, abtropfen lassen und den Blumenkohlfond aufbewahren.
Den Käse fein reiben. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl darin anschwitzen und unter ständigem Rühren Milch, Sahne und 100 ml des Blumenkohlfonds dazugeben. 3 Minuten köcheln lassen, den Weißwein hinzufügen. Mit Salz und Muskat abschmecken.
Die Blumenkohl-Röschen in eine Auflaufform verteilen, die Sauce darüber gießen und den Käse darüber streuen. Im Backofen gratinieren, bis der Käse schön gebräunt ist.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.674 kj (20 %)
Kalorien
400 kcal (20 %)
Kohlenhydrate
13 g
Fett
30 g
Eiweiß
14 g
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Blumenkohl-Gratin mit Käse überbacken: vegetarisch genießen
Auch dank seiner Vielseitigkeit zählt Blumenkohl zu Deutschlands beliebtesten Gemüsesorten. Du kannst ihn zu Suppen, einer veganen Blumenkohl-Bolognese und Pfannengerichten verarbeiten oder bissfest gekocht zu einem Blumenkohlsalat verarbeiten. In der Low-Carb-Küche ist er beliebt, weil er durch den hohen Ballaststoffgehalt lange satt macht – davon profitiert auch unser Blumenkohl-Gratin-Rezept. Dessen Grundlage bildet ein selbst gemachter Fond. Dazu kommen Sahne, Milch und Mehl. Daraus bereitest du eine cremige Blumenkohlsoße zu, die das Aroma der Röschen unterstreicht. Zum Überbacken nimmst du würzigen Appenzeller. Entsprechend fällt unser Blumenkohlauflauf nicht gerade in die Kategorie "gesund" und kalorienarm. Die Nährstoffe der Röschen machst du dir trotzdem zunutze – und verwendest dabei die in Deutschland gängige weiße Variante. In Frankreich und Italien, den Ursprungsländern des Kohls, werden auch grüne oder violette Sorten verarbeitet.
Übrigens: Das Gemüse eignet sich nicht nur für ein Blumenkohl-Gratin mit Sahne. Auch in der asiatischen Küche wird es verwendet. Probiere unser Blumenkohl-Curry mit Süßkartoffeln, Zuckerschoten, Zucchini und Tomaten oder unser Blumenkohlsalat-Rezept mit Granatapfel und Cashews.
Frischen Kohl finden – und für unser Rezept vorkochen
Bereitest du nach unserem Rezept Blumenkohl-Gratin zu, musst du den Blumenkohl vorkochen. Grundsätzlich ist das jedoch nicht nötig. Du kannst die Röschen auch roh im Ofen rösten. Frischen Blumenkohl erkennst du am festen Kopf, an frischen grünen Blättern sowie ungefärbten Knospen. Achte außerdem auf den Geruch: Riecht der Kopf streng nach Kohl, ist er zu alt! Bissfest gekocht oder gebraten schmeckt Blumenkohl am besten. Die Garzeit für einen ganzen Kohlkopf – probiere dafür zum Beispiel unseren gebackenen Blumenkohl – beträgt etwa 15 bis 20 Minuten, für die einzelnen Röschen ungefähr acht Minuten. Lies in unserem Expert:innenwissen außerdem, welche Zubereitungsmöglichkeiten es für Blumenkohl noch gibt. Als Beilage zu unserem Blumenkohl-Gratin eignet sich frischer Salat.
Tipp: Blumenkohl lässt sich problemlos einfrieren. Dafür blanchierst du die Röschen fünf Minuten in stark gesalzenem Wasser, ehe du sie sofort in Eiswasser abschreckst. Nun kannst du das Gemüse in Plastikdosen oder Gefrierbeutel füllen. Auftauen musst du den gefrorenen Kohl nicht. Stattdessen verwendest du ihn direkt für unser Blumenkohl-Gratin-Rezept und andere Kochideen mit den weißen Röschen. Für die vegetarische Variante eines französischen Tartiflette mit Reblochon-Käse kannst du Blumenkohl übrigens ebenso gut verwenden.