Pancakes. Crêpes. Pfannkuchen. Alles bekannt. Alles lecker. Aber es geht noch mehr! Denn dank unseres Blini-Rezepts backst du nun die slawische Variante luftiger Pfannkuchen – und das mit Buchweizenmehl. Als Krönung verfeinerst du die kleinen Fladen mit einer Kokoscreme sowie frischen Beeren.
Backofen auf 120 Grad vorheizen und auf der mittleren Schiene ein Backblech mit Küchenkrepp ausgelegt einschieben. Buchweizenmehl mit Hefe, Salz und Zucker vermischen und anschließend mit dem Reisdrink verrühren, so dass keine Klumpen mehr zu sehen sind. Teig 15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Währenddessen Ei schaumig rühren und anschließend zum Teig geben.
Pfanne mit einem Pinsel dünn mit Rapsöl ausstreichen und pro Blini einen Esslöffel Teig in die Pfanne geben. Drei bis vier Blini pro Bratgang von jeder Seite zwei bis drei Minuten braten und im Backofen warm halten. Mit dem übrigen Teig genauso verfahren.
Je 3 Blini pro Teller anrichten, darauf die Beeren verteilen und mit je 1 TL Kokosmilch beträufeln. Etwas Honig über die Blini verteilen. Mit Kokosflocken bestreut servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.043 kj (12 %)
Kalorien
249 kcal (12 %)
Kohlenhydrate
33 g
Fett
10 g
Eiweiß
5 g
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Blini-Rezept: slawische Pfannkuchen mit Beeren
Pfannkuchen mit wenig Mehl, dafür viel Flüssigkeit. Die Idee stammt aus Osteuropa und funktioniert wunderbar. Blini heißen die kleinen Pfannkuchen, deren Ursprung dem Slawischen zugesprochen wird. Zumal das russische "bliny" als Plural von "blin" auf das altrussische Wort für "Eierkuchen" zurückgehen soll. Zudem schreibt die Geschichte von der rituellen Bedeutung von Blini für die Slawen, die in den kleinen runden Gebäcken ein Sonnensymbol erkannt haben sollen. In Russland werden sie auch heute noch in speziellen gusseisernen Blini-Pfannen ohne Henkel gebacken und kommen mit Butter, Quark, Räucherfisch, Kaviar oder Hackfleisch verfeinert auf den Tisch. Auch süße Varianten gibt es – und an die lehnt sich unser Blini-Rezept an. Mithilfe dessen bereitest du neben dem Blini-Teig eine Kokoscreme zu und garnierst alles mit frischen Beeren. Auch die kleinen niederländischen Poffertjes werden mit frischen Beeren und ganz viel Puderzucker serviert. Ein besonderer Nachtisch oder Snack für den Nachmittag am Wochenende. Tipp: Probiere auch mal unser Rezept für Mille-feuille – ein lecker-luftiges Dessert aus Blätterteig und frischen Beeren. Einfach köstlich!
Buchweizen-Blini: mit Ei oder vegan
Unsere Blini backst du – ganz im Sinne der Tradition – mit Buchweizenmehl. Das hat nichts mit Weizen zu tun, weist aber ähnliche Backeigenschaften auf wie sein Namensvetter. Ein wesentlicher Unterschied: Buchweizenmehl enthält kein Gluten. Dazu trägt es ein leicht nussiges Aroma, von dem auch Blini profitieren, wenn du sie mit Buchweizen backst. Weitere wichtige Zutaten für die kleinen Pfannkuchen sind Hefe und Ei. Beides verwendest du auch für unser Rezept, wobei du Blini aber auch ohne Ei backen kannst. Dafür setzt du beispielsweise auf Leinsamen oder Ei-Ersatzpulver. Da du für unsere Variante statt normaler Milch ohnehin Reisdrink, für die Creme außerdem Kokosmilch verwendest, kannst du so Blini vegan backen. Nur den Honig müsstest du dann beispielsweise durch Agavendicksaft ersetzen. Als herzhafte Pfannkuchenvariante ohne tierische Produkte dienen dir außerdem unsere veganen Buchweizen-Crêpes – und zum Frühstück servierst du unsere ebenfalls Milch-, Honig- und Ei-freie Buchweizengrütze.