Die asiatische Küche nutzt mitunter ganz andere Zutaten, stellt uns ganz neue Aromen vor. Erst recht, wenn du bislang weniger bekannte Rezepte ausprobierst. Bereite daher unseren Algensalat Wakame mit Sesam und Sojasoße zu.
Wakame unter fließendem Wasser abwaschen, dann mit ausreichend Wasser bedecken und für 8-10 Minuten einweichen lassen.
In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten vorbereiten. Gurke schälen und in mundgerechte Streifen schneiden. Zitrone halbieren, den Saft auspressen. Ingwer schälen und auf einer Küchenreibe fein raspeln. Zucker mit Zitronensaft, Sojasauce und Sesamöl verrühren.
Algen in einem Sieb abtropfen lassen. Mit den übrigen Salatzutaten sowie dem Dressing vermischen. Sesamsamen unterheben. Mit Meersalz abschmecken.
Algensalat nach Belieben mit frischem Koriander, Sesam oder Chili garniert servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
515 kj (6 %)
Kalorien
123 kcal (6 %)
Kohlenhydrate
8 g
Fett
8 g
Eiweiß
4 g
Bewertung
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Algensalat-Rezept: Sesam trifft Alge
Noch ist die Kennenlernphase nicht abgeschlossen. Unser Gaumen kennt die Alge hauptsächlich als Sushi-Zutat, nur selten als Hauptakteurin. Je deutlicher sich die japanische Küche hierzulande ausbreitet, desto intensiver gestaltet sich jedoch auch die Bekanntschaft. So eignet sich die Alge beispielsweise hervorragend als aromagebende Grundlage eines nahrhaften Salats. Goma Wakame heißt er in Japan, schlicht Algensalat hierzulande. Als Basis dient dir dabei nicht nur für unser Rezept die grüne Wakame-Alge. Kaufe sie in getrocknetem Zustand und lege diese danach in einer großen Schüssel in Wasser ein. Übersetzt bedeutet "Goma Wakame" übrigens schlicht "Sesam Wakame". Entsprechend wichtig ist für unseren Algensalat auch der Sesam. Neben einiger EL Sesamöl nutzt du noch Sojasoße, dazu Ingwer, Koriander und Chili – zum Schluss werden Sesamsamen untergehoben. So entsteht ein echter japanischer Wakame-Algensalat, der dir nicht nur einiges an Nährstoffen liefert, sondern auch noch ungemein lecker schmeckt. Möchtest du ihn durch eine Sushi-Beilage zusätzlich aufwerten, empfehlen wir unsere Nigiri.
Algensalat, Miso-Suppe und Sushi-Varianten
Ein großer Vorteil unseres Rezepts für Algensalat: Das Seegras ist reich an Beta-Carotin. Auch Vitamin B1 enthält die Alge. Als Basis für eine nährstoffreiche Ernährung dient unser Rezept damit in jedem Fall. Hier findest du weitere Informationen zur Alge. Geschmacklich kannst du wiederum variieren, indem du den normalen Sesam durch geröstete Körner ersetzt. Nun dient dir die Alge aber nicht nur als Zutat von Sushi oder Salat. Weitere vielfältige Rezepte sorgen für Genuss und Abwechslung. So prägt Wakame auch die Miso-Suppe nach unserem Rezept, der du außerdem Tofu und Lauchzwiebeln zufügst. Da die frische Variante der Alge hierzulande kaum erhältlich ist, nutzt du dabei ebenfalls die getrocknete Zutat. Genauso verfährst du natürlich, wenn du dich an einigen unserer Sushi-Varianten zwischen Nigiri und Maki versuchen möchtest. Als weitere Suppenvariante, die noch dazu zu Japans beliebtesten Gerichten überhaupt zählt, kannst du unsere Shoyu Ramen servieren.