Jeder Löffel ein schlackernder Genuss: Die bunte Süßspeise erfreut Groß und Klein seit vielen Jahrzehnten. Mit unserem Rezept kannst du Wackelpudding mit Himbeergeschmack selber machen – und ganz nach deinem Geschmack präsentieren wie verfeinern. So entdeckst du eine Leibspeise aus Kindertagen neu!
Himbeeren, Sirup, Kirschsaft und Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten köcheln lassen. Durch ein mit einem Passiertuch ausgelegtes Sieb gießen. Den passierten Saft mit Wasser bis auf 800 ml auffüllen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Anschließend ohne auszuwringen in einen Topf geben und sanft erhitzen. Gelatine unter Rühren auflösen.
Himbeer-Kirsch-Saft zur aufgelösten Gelatine geben und gut verrühren. Auf Puddingförmchen verteilen und für 4 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.
Den Wackelpudding auf Dessertteller stürzen und mit Vanillesoße servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Du kennst Wackelpudding nur fertig gekauft? Dabei ist es einfach, diese Leibspeise aus Kindheitstagen von Grund auf selber zu machen. Der Vorteil dabei: Du kannst das Dessert nach Lust und Laune individuell gestalten und weißt genau, was drin ist. Und die Arbeit ist denkbar unkompliziert. Bei Wackelpudding handelt es sich schließlich lediglich um eine schnittfeste Masse aus Gelatine, Zucker und Geschmacksgebern – etwa aus Fruchtsäften oder püriertem Obst. Unser Rezept für selbst gemachten Wackelpudding enthält sogar gar keinen Extra-Zucker, sondern bezieht seine Süße aus frischen Himbeeren und Fruchtsaft. Du musst die Zutaten nur mischen, in Förmchen geben und einige Stunden kalt stellen. Fertig! Für noch mehr Genuss verfeinerst du dein Werk kurz vor dem Servieren mit Vanillesoße.
Tipp: Veganer:innen ersetzen die Gelatine einfach mit Agar-Agar. So kommt dein schneller, selbst gemachter Wackelpudding ohne Zutaten tierischen Ursprungs aus. Und wenn du Götterspeise für einen besonderen Anlass suchst, probiere unbedingt unseren festlichen Wackelpudding mit Champagner Gelee und essbarem Goldzucker. Bei diesem Dessert im Glas werden deine Liebsten ebenfalls Augen machen.
Tipps: Wackelpudding selber machen und aufpeppen
Zu den klassischen Wackelpudding-Sorten gehören die nach Himbeere oder Kirsche schmeckende rote Variante, die grüne Waldmeister-Sorte – sie lässt unseren Wackelpudding-Kuchen grün erstrahlen – und die zitronengelbe Götterspeise. Heute gibt es neben diesen Ur-Sorten natürlich noch zahllose weitere – etwa Wackelpeter aus Passionsfrucht, Ananas oder Mango oder Sorten mit Holunder oder Kokos.
Um einer bekannten Ur-Sorte wie Himbeere Raffinesse zu verleihen, fügst du der Masse deines selbst gemachten Wackelpuddings mit Saft und Gelatine ganze Früchte oder essbare Blüten hinzu. Soll das Dessert für Erwachsene sein, kannst du die Götterspeise selber machen und dabei einen Schuss Himbeergeist hinzufügen. Präsentiere das Gericht zudem einmal neu. Gieße die Masse statt in Förmchen in eine große Auflaufform und stich Formen aus. Oder du stapelst die Masse im Glas mit anderen Sorten – wie unser Schichtdessert aus Joghurt und Beeren. Unter Quark gerührt wird Wackelpudding mit unserem Rezept zu Götterquark, den du unbedingt probieren solltest.
Ein Tipp zum Schluss: Wenn der Wackelpudding nicht fest wird, stelle ihn über Nacht kalt. Bleibt die Masse deines Götterspeise-Rezepts weich, wärme sie auf und füge ihr ein bis zwei Blätter Gelatine hinzu. Das Fundament für eine andere Puddingvariante legst du mit unserem Rezept für selbst gemachtes Vanillepuddingpulver.