Mit unserem Rezept machst du fermentierte Tomaten ganz leicht selbst und kannst dich auf ein prickelnd-säuerliches Geschmackserlebnis freuen. Lies hier alles zum Fermentierungsprozess und wie du die einzelnen Zutaten bei unserem Rezept variieren kannst.
Salz mit 1 L Wasser in einem Topf aufkochen und abkühlen lassen.
Tomaten waschen. Knoblauch pellen und mit dem Messerrücken leicht andrücken. Oregano und Thymian waschen und trocken tupfen.
Tomaten, Knoblauchzehen und Kräuter auf zwei sterilisierte Twist-off-Gläser aufteilen und vollständig mit Salzlake bedecken. Luftdicht verschließen und je nach gewünschtem Säuregehalt für 5-7 Tage bei Raumtemperatur an einem dunklen Ort fermentieren lassen.
Die fermentierten Tomaten können nun verzehrt oder im Kühlschrank bis zu 6 Monate gelagert werden.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
134 kj (2 %)
Kalorien
32 kcal (2 %)
Kohlenhydrate
7 g
Fett
0 g
Eiweiß
1 g
Bewertung
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Hochgenuss aus dem Glas: selbst fermentierte Tomaten
Deine Ernte ist üppig ausgefallen und du weißt gar nicht mehr, wohin mit all den roten Früchten? Dann stellt sich die Frage, wie sich Tomaten verwerten lassen. Naheliegend sind Soßen oder Ketchup, auch ein leckeres Tomaten-Chutney ist eine Option. Eine weitere Konservierungsmethode, die früher sehr gängig war und heute wieder in Mode kommt, ist die Fermentation. Dabei wird ein Gärungsprozess bei dem in Salzlake eingelegten Gemüse angestoßen. Es entsteht Milchsäure, die das Gemüse haltbar macht. Das funktioniert auch, wenn du Rettich fermentierst. Darüber hinaus lassen sich auch andere Lebensmittel auf diese Art und Weise haltbar machen, wie etwa unser Rezept zum Knoblauch fermentieren zeigt.
Wie schmecken fermentierte Tomaten?
Bekannt von Kimchi und Sauerkraut lässt sich fast jedes Gemüse auf diese Weise haltbar machen – aber kann man auch Tomaten fermentieren? Und ob! Die Früchte werden durch den Gärprozess zu einer echten Delikatesse. Wenn du Tomaten mit Salz fermentierst, wird ihr Geschmack säuerlich-prickelnd. Die eingelegten Früchte saugen sich mit der gewürzten Salzlake voll und zerplatzen förmlich im Mund. Ein Geschmackserlebnis, das sich wirklich auszuprobieren lohnt! Zumal es völlig unkompliziert ist, Tomaten mit unserem Rezept zu fermentieren.
Fermentieren von Tomaten: Zutaten und Mischverhältnisse
Alles, was du benötigst, sind sterilisierte, große Gläser mit luftdichtem Verschluss, Salz, Gewürze – und Zeit. Mindestens fünf Tage solltest du den Früchtchen geben, damit sie das volle Aroma entwickeln. Welche Gewürze und wie viel Salz du zum Fermentieren der Tomaten verwendest, ist reine Geschmackssache. Statt Knoblauch, Oregano und Thymian bieten sich etwa Rosmarin, Lorbeer, Basilikum, Pfeffer und Chili an. Beim Salz gilt: Unter zwei Prozent sollte der Anteil im Wasser nicht liegen, damit die Konservierung klappt. Du kannst aber auch mehr benutzen, wobei du die 5-Prozent-Marke nicht überschreiten solltest. Ab 50 g Salz auf einen Liter entwickeln sich deutlich weniger Milchsäurebakterien.
Tomatensorten und Haltbarkeit
Entscheidend für einen guten Geschmack ist ansonsten die Wahl der richtigen Tomatensorte. Am besten gelingt das Fermentieren mit kleinen Früchten wie Cherry- bzw. Kirschtomaten, du kannst aber auch größere Tomaten verwenden und sie in Stücke oder Scheiben schneiden. Nach dem Fermentieren liegt die Haltbarkeit der Tomaten bei etwa sechs Monaten, wenn du sie im Kühlschrank aufbewahrst. So lässt sich für den ganzen Herbst und Winter ein Vorrat anlegen!