Tomaten kannst du nicht nur einlegen. Die Früchte einzukochen, schraubt ebenso effektiv an der Genussskala. Für unser Tomaten-Chutney-Rezept kombinierst du sie beispielsweise mit Ingwer, Chili und Honig. Abgefüllt in Schraubgläser, hält sich das würzige Mus bis zu vier Wochen lang im Kühlschrank.
Die Tomaten kurz blanchieren, kalt abschrecken, häuten, vierteln, Stielansätze und Samen entfernen - diese durch ein Sieb passieren, den entstandenen Tomatensaft beiseite stellen - das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Knoblauch, Schalotten und Ingwer schälen und alles fein hacken. Chili vom Stielansatz befreien, längs halbieren, Samen und Scheidewände entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln.
Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauch, Schalotten, Ingwer und Chili darin anschwitzen, Tomaten zufügen und kurz mit anschwitzen. Tomatensaft, Ketchup, Honig und Fond zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei reduzierter Hitze zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen. Fein geschnittene Minze in den letzten 2 Minuten untermischen. Nochmals abschmecken und abkühlen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
297 kj (4 %)
Kalorien
71 kcal (4 %)
Kohlenhydrate
10 g
Fett
3 g
Eiweiß
2 g
Bewertung
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Tomaten-Chutney-Rezept mit Ingwer und Chili
Bei einem Chutney handelt es sich um eine würzige Soße, die in der indischen Küche verwurzelt ist. Ihre Konsistenz reicht von flüssig über cremig bis hin zu pastös, wobei auch Frucht- oder Gemüsestücke enthalten sein können. Die Variationen von Chutneys sind zahlreich, sie können ebenso süß-sauer wie scharf-pikant schmecken. Unser Rezept für Tomaten-Chutney setzt genau in der Mitte an. Für die leichte Schärfe kombinierst du einen Hauch Ingwer mit Pfeffer sowie fein gewürfeltem Chilifruchtfleisch. Honig und Tomatenketchup bilden einen süßen Kontrast. Knoblauch und Schalotten verschaffen den passierten Tomaten noch mehr Würze, während frische Minze zusätzliche Frische liefert. Zu unserem Tomaten-Chutney kannst du aufgebackenes Baguette oder einen Nudelsalat anbieten. Auch indische Papadams, Toastbrot, Steak – dazu passt auch unsere Tomatenbutter –, Rührei, Käse sowie Reis-, Nudel- und Gemüsegerichte sind eine Option. Tipp: Wichtig ist, dass du für unser Chutney die Tomaten richtig einkochst. Nur so werden sie schön weich. Nur so verdampft genügend Flüssigkeit, und du erhältst die sämige Konsistenz, wie bei unserem Original Tomatensugo-Rezept. Ähnlich verhält es sich, wenn du zu Mango-Chutney, Pflaumen-Chutney oder einer ganz anderen Variante tendierst. Probiere zudem unser Birnen-Apfel-Chutney.
Tomaten-Chutney: wochenlang haltbar im sterilisierten Glas
Unser Tomaten-Chutney kochst du aus der roten Variante. Theoretisch kannst du aber auch grüne Tomaten verwenden. Achte dabei nur darauf, grün reifende Sorten zu verwenden, deren Fruchtfleisch sich auch bei voller Reife nicht rot färbt. Unreife, grüne Tomaten tragen dagegen noch größere Mengen des Giftstoffs Solanin in sich. Daher bist du für ein Chutney mit anderen Varianten auf der sichereren Seite. Weitere Inspiration erhältst du auf unserer Themenseite Chutney & Relish! Wie für Marmelade nutzt du grundsätzlich am besten saisonale Sorten von Obst und Gemüse. Die intensivieren das Aroma. Typische Zutaten sind neben Tomaten auch Mangos, Zwiebeln, Kokos, Korianderblätter und Knoblauch. Zusätzliche Geschmacksnuancen verleihst du dem Dip beispielsweise durch Zucker, Zitronensaft, Kurkuma oder Kreuzkümmel. Versuche auch Kombinationen mit Äpfeln und Zimt oder Kürbis und Aprikosen! Auch raffiniert: unser Rezept für Cranberry-Chutney – köstlich als Beilage zu Braten oder Grillgerichten. Einen genauen Überblick über alle Chutney-Rezepte erhältst du in unserer Übersichtsseite. Tipp: Im Kühlschrank hält sich unser selbst gekochtes Chutney, das entfernt auch an Tomaten-Marmelade erinnert, bis zu vier Wochen, wobei sich sein Geschmack noch intensiviert. Fülle es in ein steriles Schraubglas und entnimm die entsprechende Menge stets mit einem sauberen Löffel! Zum Sterilisieren kannst du Glas und Deckel in einen kleinen Kochtopf legen, in dem du beides für eine Minute mit kochendem Wasser bedeckst. Wichtig ist, dass das Glas dabei komplett mit Wasser gefüllt ist. Danach lässt du alles an der Luft trocknen. Noch mehr Tipps haben wir dir auf unserer Seite rund ums Konservieren von Obst und Gemüse zusammengestellt.