Lammhaxen mit Möhren-Kartoffel-Gemüse

Lammhaxen

Bei unserem Lammhaxen-Rezept gibst du Kartoffel-Möhren-Gemüse zu saftigem Lammfleisch und garst beides im Ofen. Wir erklären, wie du vorgehst – und geben dir weitere Tipps für köstliche Zubereitungsarten und Rezeptvariationen für Lammhaxe!

Zutaten

Portionen

6

6
Lammhaxen
Salz
Pfeffer
4 EL
Pflanzenöl
250 ml
Rotwein
2 EL
Tomatenmark
3
Knoblauchzehen
1 Stiel
Rosmarin
4 Stiele
Thymian
500 g
Möhren
600 g
Kartoffeln, festkochend
1
Zitrone, unbehandelt
12
Schalotten
1 TL
Meersalz
1 TL
Pfeffer
2 EL
Olivenöl, nativ extra
Kräuter, zum Garnieren

Zubereitung

  1. Ofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen. Haxen gut mit Salz und Pfeffer würzen.

  2. Öl in einer Pfanne erhitzen. Haxen darin bei starker Hitze rundum goldbraun anbraten. Rotwein und 100 ml Wasser dazugeben und aufkochen lassen. Tomatenmark, Knoblauchzehen, Rosmarin und Thymian hinzufügen und eine weitere Minute köcheln lassen. Anschließend die Haxen mit dem Sud auf ein Backblech geben und im Ofen 2 Stunden backen.

  3. In der Zwischenzeit Möhren schälen und längs halbieren. Kartoffeln putzen, waschen und vierteln. Zitrone achteln. Schalotten schälen. Alles in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl gut vermengen.

  4. Das vorbereitete Gemüse zu den Lammhaxen geben. Den Ofen auf 190 Grad (Umluft) erhöhen und ca. 60 Minuten zu Ende garen.

  5. Das Blech aus dem Ofen nehmen, mit den frischen Kräutern garnieren und sofort servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.286 kj (27 %)
Kalorien 546 kcal (27 %)
Kohlenhydrate 23 g
Fett 20 g
Eiweiß 67 g

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Lammhaxen-Rezept: geschmort in Rotwein

Lammfleisch stammt von Tieren, die ihr erstes Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ihre Haxen gelten als besonders kräftig im Geschmack und sind schön saftig. Köch:innen bezeichnen sie auch als Lammstelze, auf Französisch heißt es "souris d’agneau". Häufig am Stück mit Knochen angeboten, eignet sich die Lammhaxe perfekt zum Schmoren oder Braten. Besonders lecker wird es dabei, wenn sie – wie in unserem Lammhaxen-Rezept – langsam in Rotwein schmort. Knoblauch, Rosmarin und Thymian passen ideal dazu. Nur ein wenig Geduld benötigst du, denn insgesamt schmort die Lammhaxe im Ofen nämlich drei Stunden, ehe du der Familie oder deinen Gästen saftiges Lammfleisch mit leckerem Kartoffel-Möhren-Gemüse servieren kannst. Ein wenig schneller ist unser Kleftiko fertig – und führt dich dabei in die griechisch-zyprische Schmorgerichtkunst ein.

Zubereitungsmethoden und Tipps

Wenn du Lammhaxe zubereitest, kannst du zwischen verschiedenen Zubereitungsmethoden wählen. Geschmorte Lammhaxe ist der "Klassiker", für den Sommer bietet sich aber auch an, die Lammhaxen zu grillen. Wir empfehlen, die Fleischstücke vorher in Kräutern, Salz und etwas Zitronenschale trocken zu marinieren. Danach sollten sie indirekt bei ca. 130 Grad gegrillt werden. Sobald die Kerntemperatur etwa 65 Grad erreicht hat, sind die Lammstelzen fertig. Etwas mehr Geduld als bei unserem Rezept verlangt dir das Garen bei Niedrigtemperatur ab. Dafür erhältst du aber auch besonders schonend gegartes, butterzartes Fleisch und die Nährstoffe in den Zutaten sollen auch noch besser erhalten bleiben. Eine Lammhaxe kannst du so zum Beispiel bei 80 Grad im Backofen (im Bräter) für 24 Stunden garen.

Tipp: Welcher Wein zu Lammgerichten passt, verrät dir unsere EDEKA-Expertin Caro Maurer.

Das beste Bratenstück als Alternative zur Lammhaxe

Wenn du lieber das magere Fleisch aus der Lammkeule, das als bestes Bratenstück des Lamms gilt, verwenden möchtest, probiere unser Rezept für Lamm-Schawarma aus. Es entstammt der arabischen Küche. Marinierte große Fleischscheiben werden dabei auf einen Drehspieß geschichtet und gegrillt. Eine Vielzahl an Gewürzen wie Nelken, Sternanis, Zimt, Ingwer und Paprika sorgen für interessante Geschmacksnoten. Möchtest du die Keule im Ganzen zubereiten, empfehlen wir dir unser Lammkeule-Rezept.

Tipp: Kommt das Fleisch für unser Lammhaxen-Rezept aus dem Kühlschrank, sollte es vor dem Braten erst einmal eine Weile ruhen, damit sich der Temperaturunterschied verringert.

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