Mit unserem Lachs-Sashimi-Rezept genießt du einen der Klassiker der japanischen Kochkunst zu Hause. Gekocht wird dabei allerdings gar nicht: Die Spezialität wird aus rohem Fisch zubereitet. Lies, wie du die richtige Fisch-Qualität findest – und wie du das Gericht rundum perfekt servierst.
Das Lachsfilet waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In fingerdicke Streifen schneiden.
Den Rotkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Die Schalotten schälen und in hauchdünne Ringe schneiden. Das Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Zweigen zupfen. Die Frühlingszwiebeln putzen und waschen.
Den Lachs auf einer Platte anrichten, Rotkohl und Schalotten darüber verteilen. Mit dem Basilikum und den Frühlingszwiebeln garnieren und den Sesam darüber streuen. Zusammen mit Sojasauce als Dip servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
578 kj (7 %)
Kalorien
138 kcal (7 %)
Kohlenhydrate
3 g
Fett
8 g
Eiweiß
14 g
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Lachs-Sashimi: Rezept ohne Reis
Wer "japanische Küche" sagt, muss auch "Sushi und Sashimi" sagen: Die beiden Zubereitungsarten von rohem Fisch gelten weltweit beinahe als Synonym für die japanische Kochkunst. Auch im Fachvokabular haben die Spezialitäten ihren festen Platz: Im Lebensmittelhandel bezeichnet der Begriff "Sashimi-Qualität" Fisch und Meeresfrüchte, deren Güteklasse so hoch ist, dass du sie bedenkenlos roh verzehren darfst. Genau danach solltest du Ausschau halten, wenn du unser Lachs-Sashimi-Rezept zubereiten möchtest. Für Sashimi wird nahezu ausnahmslos Filet verwendet, das in drei bis vier Millimeter schmale Streifen geschnitten wird. Anders als bei Sushi gilt hier: Das Gericht wird zudem ohne Reis gegessen. Stattdessen reicht man traditionell Wasabi, Sojasauce, eingelegten Ingwer, die Würzpflanze Perilla sowie fein geschnittene Rettich- und Möhren-Fäden dazu. Der Fisch selber wird roh und ungewürzt serviert, weswegen Qualität und Frische so ausgesprochen wichtig sind. Unser Rezept zeigt dir, wie du Sashimi vom Lachs zubereitest. Grundsätzlich kommen aber auch andere Fischarten sowie Meeresfrüchte für das Gericht infrage. Mit Reis, dafür allerdings ohne Fisch, bereitest du dagegen unser Inari-Sushi zu.
Das Auge isst mit – so servierst du Lachs-Sashimi
Möchtest du mit deinem Lachs-Sashimi möglichst nah an die japanische Küchenkunst heranreichen, kommt dem Anrichten der Speise eine ebenso große Bedeutung zu wie der Zubereitung selbst. Die kleinen Filets sollten möglichst ästhetisch präsentiert werden. Verwende ein sehr scharfes Messer mit langer Klinge, um den Lachs zu filetieren. In Japan kommen für diese Aufgabe spezielle Messer zum Einsatz, die Yanagiba genannt werden. Reiche das Lachs-Sashimi sorgfältig angerichtet und sparsam mit den Beilagen garniert auf großen Tellern. Alternativ servierst du alle Bestandteile des Gerichts in separaten Schälchen, aus denen sich jede und jeder am Tisch bedient. Traditionell wird in Japan mit Stäbchen gegessen. Als Getränke passen zum Sashimi, aber auch zu anderen japanischen Köstlichkeiten wie Sushi Nigiri eine Tasse Grüner Tee oder ein japanisches Bier. Itadakimasu – guten Appetit!
Tipp: Wenn du jetzt Lust auf frischen Fisch hast, dann solltest du in unseren abwechslungsreichen und köstlichen Lachs-Rezepten stöbern. Für Japanfans gibt es zum Beispiel Gunkan-Sushi. Oder du probierst mit unserem Rezept für Sushi Bake eine moderne Version des Klassikers.