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Ein knuspriger Mürbeteig mit fruchtiger Füllung: Mit unserem Bratapfelkuchen-Rezept bringen Sie einen weihnachtlichen Gruß auf den Kaffeetisch.
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Bratapfelkuchen

Bratäpfel sind vor allem als traditionelles weihnachtliches Dessert bekannt. Mit unserem Rezept zaubern Sie daraus einen köstlichen Bratapfelkuchen! Die gegarten Früchte werden für unsere Nachspeise im krossen Mürbeteig verarbeitet und mit leckeren Walnuss-Streuseln gekrönt.

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Zutaten

12 Portionen

Für die Streusel:
  • 50 g Walnuss, gemahlen

  • 100 g Weizenmehl

  • 50 g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 100 g Butter

Für die Creme:
  • 550 ml Sahne

  • 550 ml Milch

  • 80 g Zucker

  • 90 g Puddingpulver Vanille

  • 4 Eigelb

Für die Äpfel:
  • 1 Stück Orange, unbehandelt

  • 1 Stück Zitrone, unbehandelt

  • 400 ml Apfelsaft

  • 150 g Zucker, weiß

  • 1 Stange Zimt

  • 2 Nelken

  • 800 g Apfel, klein

Für die Füllung der Äpfel:
  • 100 g Sultanine

  • 3 cl Rum, braun

  • 100 g Marzipanrohmasse

Für den Mürbeteig:
  • 200 g Weizenmehl

  • 100 g Butter

  • 50 g Puderzucker

  • 1 Ei

  • 1 Msp. Salz

Außerdem:
  • Puderzucker zum Besieben

Utensilien

Folie, Kerngehäuseausstecher, Springform mit 26 cm Durchmesser

Zubereitung
  1. 1

    Das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Butter in Stücken zugeben. Puderzucker, das Ei und Salz hineingeben. Die Zutaten rasch zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen. Wie Sie Mürbeteig ganz einfach selber machen, erfahren Sie auch in unserem "Gewusst wie!“-Video.

    Gewusst wie: Mürbeteig selber machen
  2. 2

    Für die Füllung Sultaninen in Rum einlegen. Marzipan in kleine Würfel schneiden.

  3. 3

    Für den Apfelsud die Orange und Zitrone dünn schälen. Die Schale zusammen mit Apfelsaft, Zucker, Zimtstange und Gewürznelken in einen Topf geben und zum Kochen bringen.

  4. 4

    Die Äpfel mit dem Kerngehäuseausstecher das Kerngehäuse ausstechen, so dass in der Mitte ein Durchmesser von 1,5 cm entsteht. Die Äpfel in den kochenden Sud geben, die Hitze reduzieren und ca. 8-10 Minuten köcheln lassen. Danach herausnehmen, gut abtropfen und lauwarm abkühlen lassen.

  5. 5

    Die Sultaninen mit der Marzipanrohmasse vermischen und die Äpfel damit füllen.

  6. 6

    Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,3 cm stark ausrollen und die Springform damit auskleiden. Die gefüllten Äpfel in die Form setzen.

  7. 7

    Für die Creme Sahne, Milch und Zucker in eine Kasserolle geben. 5 Esslöffel davon abnehmen und mit Vanille-Puddingpulver und Eigelben verquirlen. Das restliche Milch-Sahne-Mischung aufkochen lassen. Das Eigelbgemisch in die Milch rühren, aufkochen lassen und unter Rühren 1 Minute köcheln lassen. Noch heiß zwischen die Äpfel in der Form gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Ober-Unterhitze) ca. 10 Minuten backen.

  8. 8

    In der Zwischenzeit für die Streusel Walnüsse, Mehl, Zucker und Vanillezucker miteinander vermischen , die weiche Butter dazugeben und zu Streuseln verarbeiten. Streuselliebhaber? Entdecken Sie unsere Streuselkuchen-Rezepte !

  9. 9

    Die Springform aus dem Ofen nehmen und die Streusel darüber streuen. Weitere 40 Minuten im Ofen nach Sicht hellbraun backen.

  10. 10

    Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen. Springformrand mit einem spitzen Messer vorsichtig lösen und entfernen.

  11. 11

    Nach Belieben mit Puderzucker besieben und in 16 Stücke teilen. Probieren Sie auch unser leckeres Bratapfel-Rezept, russischen Apfelkuchen oder unseren saftigen Kartoffelkuchen! Nutzen Sie Äpfel lieber als Basis für ein erfrischendes Getränk, lernen Sie mithilfe unseres Rezepts, wie Sie Apfelsaft selber machen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 2897kJ 34%

    Energie

  • 692kcal 35%

    Kalorien

  • 76g 29%

    Kohlenhydrate

  • 38g 54%

    Fett

  • 8g 16%

    Eiweiß

Bratapfelkuchen: Rezept und Dessert-Inspirationen

Apfelkuchen mit Streuseln zählt zu den absoluten Klassikern: Der saftige Obstkuchen ist beliebt und gelingt mit den richtigen Handgriffen in kürzester Zeit. Das Rezept ist wandelbar und international – so gibt es ihn auch als Apfelkuchen mit Pudding, als französische Tarte Tatin mit Butterkaramell oder als schwedischen Apfelkuchen mit Zimt und Zucker. Etwas aufwändiger, aber dafür umso weihnachtlicher ist unser Rezept für Bratapfelkuchen. Hier werden die ganzen Äpfel gekocht und anschließend mit Sultaninen und Marzipan gefüllt. Alternativ können Sie die süßen Früchte – wie bei unserem Bratapfel-Rezept – im Ofen backen. Unser Tipp: Wer keine Rosinen als Füllung mag, kann bei diesem Rezept auf einen Mix aus Getreideflocken und Gewürzen zurückgreifen. Auch eine Mischung aus gemahlenen Nüssen und aromatischer Johannisbeer-Marmelade passt hervorragend dazu. Wenn Sie kulinarisch gerne Neues ausprobieren und etwas Raffiniertes suchen, können Sie die Äpfel zum Beispiel mit Schokoladenstückchen oder Marshmallows füllen.

Winterlich, weihnachtlich, festlich – süße Advents-Tipps

Zur Adventszeit kommt bei Ihnen ein festlicher Anlass, zum Beispiel ein runder Geburtstag oder eine Winterhochzeit im kleinen Kreis? Dann empfehlen wir Ihnen unsere Bratapfeltorte mit Buttercreme. Hier wechseln sich Schichten aus feinem Rührteig mit geriebenen Äpfeln, Zimt und Vanillemark mit einer Lage Butter- und Sahnecreme ab. Zum Schluss wird die Torte mit der süßen Creme verziert. Besonders saftig, sehr einfach und schnell gelingen wiederum unsere Apfelmusmuffins – sie sind ideal für einen Kindergeburtstag oder als süßes Frühstück. Aber welche Apfelsorten eignen sich zum Backen? Unser Expertenwissen liefert Ihnen die Antworten.

Tipp: Achten Sie bei der Wahl der Getränke darauf, dass diese zum Dessert passen. Zum weihnachtlichen Bratapfelkuchen legen wir Ihnen beispielsweise einen heißen Schwarztee mit Rum, auch Tee-Grog genannt, ans Herz. Grog ist eigentlich heißes Wasser mit Rum. Dabei wird meist brauner Rum verwendet: Diesen gibt es süß oder mit Vanille aromatisiert zu kaufen – so sparen Sie sich den Zucker im Grog. Bei nicht-alkoholischen Getränken eignen sich zum Beispiel Tees mit Zimtnoten hervorragend. Sie machen die weihnachtliche Stimmung perfekt – und verbreiten einen würzig-süßen Duft.