Bärlauchknödel

Bärlauchknödel

Du magst kulinarische Vielfalt und probierst gerne neue Rezepte aus? Unsere Bärlauchknödel bringen Abwechslung auf den Tisch und sind schnell fertig. Den Teig verfeinerst du nicht nur mit dem aromatischen Kraut – denn du bereitest unsere Bärlauchknödel auch mit würzigem Parmesan zu.

Zutaten

Portionen

4

300 g
Weißbrote, altbacken
1 Bund
Bärlauch
180 ml
Milch
3
Eier
50 g
Parmesan
2
Zwiebeln, klein
2 EL
Butter
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer

Zubereitung

  1. Weißbrot in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Bärlauch waschen und sehr klein schneiden. Zusammen mit der Milch zu den Brotwürfeln geben und einweichen lassen.

  2. Inzwischen die Zwiebeln pellen, fein würfeln und in einer heißen Pfanne mit Butter anschwitzen, bis diese eine leichte Bräunung annehmen. Unter die Brot-Milch-Mischung rühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

  3. Eier unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes (Knethaken) verquirlen. Parmesan mit einer Küchenreibe raspeln und unterheben. Die Mischung unter die eingeweichte Brotmasse rühren. Für ca. 20 Minuten ziehen lassen.

  4. In einem großen Topf ausreichend Salzwasser zum Kochen bringen. Hände mit Wasser befeuchten und 8 Knödel formen. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, sodass das Wasser nur noch siedet, aber nicht kocht. Die Knödel hineingleiten lassen und für etwa 18-20 Minuten garziehen lassen. Treiben die Knödel an der Oberfläche, sind sie gar und können mit einer Schaumkelle abgeschöpft werden.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.512 kj (18 %)
Kalorien 361 kcal (18 %)
Kohlenhydrate 42 g
Fett 14 g
Eiweiß 17 g

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Bärlauchknödel: Parmesan trifft aromatisches Kraut

Beim Bärlauch gilt: Interessant sind hier die langen grünen Blätter, aber nicht die Blüte oder der Stängel. Die Blätter benötigst du auch für unser Rezept für Bärlauchknödel. Und das aus einem ganz speziellen Grund: Sie tragen das knoblauchartige Aroma des Krauts am intensivsten – und beeinflussen den Geschmack unserer Klöße daher am meisten. Dieser Umstand bereitet der Bärlauchsaison übrigens bereits im Mai ihr Ende, nachdem jene Saison erst im März beginnt. Denn dann blüht das Kraut. Wenngleich es im Normalfall wild wächst, kannst du es auch selbst anpflanzen. Theoretisch kannst du Bärlauch sogar selbst sammeln. Sei dabei nur vorsichtig, dass du die Pflanze nicht mit den optisch ähnlichen, aber giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen verwechselst.

Tipp: In unserem Expert:innenwissen kannst du nachlesen, worauf du genau achten solltest, wenn du unsere Knödel selber machst und auch selbst Bärlauch sammeln möchtest. Einfrieren kannst du das Kraut ebenfalls. Das geht, wenn du es draußen gesammelt hast und genauso, wenn du es gekauft oder selbst gezogen hast.

Rezept für Bärlauchknödel: Zerfallen vorbeugen

Auch bei unseren Bärlauchknödeln mit Parmesan hilft ein einfacher Trick, um dem Zerfallen vorzubeugen: Nachdem du das Wasser im Topf zum Kochen gebracht hast, reduzierst du die Hitze und wartest, bis es nur noch siedet. So ist es weniger in Bewegung. Kocht das Wasser, schüttelt es die frisch geformten Bärlauchknödel dagegen durch – und sie laufen Gefahr, zu zerfallen. Diesen Trick wendest du ebenfalls an, wenn du eines unserer Semmelknödel-Rezepte ausprobieren möchtest. Solltest du übrigens Bärlauch wirklich sammeln wollen, findest du ihn vornehmlich in Laub- und Auenwäldern. Gehe dabei immer sicher, dass du weißt, welche Blätter du erntest. Verarbeitest du Bärlauch roh, profitierst du zudem von verschiedenen Inhaltsstoffen. So ist das Kraut beispielsweise reich an Vitamin C. Allerdings: Da es hitzeempfindlich ist, ist es in unseren Bärlauchknödeln nicht mehr enthalten. Dafür schmecken die runden und sättigenden Beilagen umso besser in Begleitung eines knackigen Salats – vielleicht unter etwas gebräunter Butter. Als Mitbringsel für die nächste Party oder ein gemeinsames Essen mit Freunden eignen sich unsere Rezepte für Bärlauch-Franzbrötchen und Bärlauch-Aufstrich.

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