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Norddeutsches Gebäck

Im Norden mag man es nicht nur deftig! Wir Norddeutschen lieben Hanseaten, Franzbrötchen und Butterkuchen! Hier finden Sie einfache Rezepte für norddeutsches Gebäck.

Butterkuchen: den hat schon Omas Oma gebacken!

Butterkuchen ist ein beliebtes Gebäck der Norddeutschen. Er wird gern an festlichen Nachmittagen in Verbindung mit einer Tasse Tee oder Kaffee genossen. In den anderen deutschen Bundesländern ist er auch bekannt, wird aber regional sehr anders zubereitet. Man kennt und schätzt ihn auch in den Niederlanden sowie in Dänemark.

Traditionell wird er mit Zucker bestreut, jedoch sind auch Zucker-Zimt-Mischungen beliebt. Um seinen Namen tragen zu dürfen, muss ein "original Butterkuchen" 30 Teile Butter oder Butterfett auf 100 Teile Mehl und / oder Stärke enthalten. Enthält er weniger Butter oder andere Fette, darf er nicht mehr als Butterkuchen verkauft werden. Typisch für den Butterkuchen sind kleine Kuhlen, welche die Butterflocken beim Backen hinterlassen.

Ein echter Hanseat

Klare Verhältnisse in Hamburg: Man unterscheidet zwischen den Zugezogenen, die man Quiddjes nennt, den gebürtigen Hamburgern, den waschechten Hamburgern, bei denen beide Eltern ebenfalls in Hamburg geboren wurden und den Hanseaten. Ein echter Hanseat kann auf Generationen von gebürtigen Hamburgern zurückblicken und ist in den - offenen wie geheimen - Kreisen der Stadt bekannt und geschätzt.

Auch das Gebäck mit dem Namen Hanseat kann stolz darauf sein, von zahlreichen Generationen von Hamburgern mit seiner zarten Glasur und süßen Füllung geschätzt worden zu sein. Die rot-weiße Färbung der Glasur soll an die Flaggen der Hanse erinnern. Den Hanseaten findet man in wohl jeder Bäckerei Hamburgs, wenn er nicht gerade ausverkauft ist. Sollte das der Fall sein, dann backen Sie den stolzen Hanseaten doch einfach selbst.

Franzbrötchen - Ein süßes Stück Heimat

Wehe, wenn es Zimtschnecke genannt wird! Das Franzbrötchen stammt wahrscheinlich aus den französischen Jahren der Hansestadt Hamburg und erinnert an das Croissant. Die wahre Geschichte rund um die Entstehung des Franzbrötchens kennt heute wohl niemand mehr, wohl aber das Rezept für dieses herrliche Gebäck!

Für das Franzbrötchen wird ein Plunderteig ausgerollt, mit Zimt und Zucker gestreut und anschließend aufgerollt. Die Rolle wird in Stücke geschnitten und diese Stücke dann von der Mitte her beispielsweise mit einem Kochlöffel platt gedrückt. So bekommt das Franzbrötchen nicht nur seine typische Form, die Zimt-Zucker-Schicht tritt dadurch zutage und wird beim Backen karamellisiert.

Streuselkuchen

Es gibt Wörter, die lassen nicht nur bei Kindern die Augen größer werden. Streusel ist ein solches Wort. Ob auf einer cremigen Kugel Eis oder als Belag für einen saftigen Kuchen: Streusel bedeuten in beiden Fällen etwas anderes, sind aber immer lecker.

Streuselkuchen blicken in Norddeutschland auf eine lange Tradition zurück. Streuselkuchen gibt es in zahlreichen Varianten: pur auf einem Rührteig, als saftigen Obstkuchen oder auch als i-Tüpfelchen auf einem cremigen Quark-Mandarinen-Kuchen.