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Nachhaltiges Beschaffungsmanagement

Beschaffungsmanagement ist ein wichtiger Punkt für EDEKA und WWF.

EDEKA will nicht nur einzelne Produkte, sondern seine Lieferketten systematisch und langfristig nachhaltiger gestalten. EDEKA und WWF arbeiten daher seit 2017 gemeinsam am Thema „nachhaltiges Beschaffungsmanagement“. Ziel ist die schrittweise Reduktion von Risiken bei der Beschaffung kritischer Agrarrohstoffe.


Aus aller Welt: Zucker, Kakao & Co.

Zuckerrohr und Kakaobohnen, Bananen und Mangos, Reis und Nüsse: Viele Produkte wachsen nicht in unseren Breiten und werden daher international eingekauft. Der weltweite Anbau dieser und anderer Agrarrohstoffe kann jedoch eine Reihe von ökologischen und sozialen Problemen verursachen.


Probleme erkennen und Lösungen entwickeln

EDEKA will den eigenen ökologischen Fußabdruck reduzieren. Um dies weiter voranzutreiben, muss EDEKA die Probleme, die beim Anbau von Agrarrohrohstoffen entstehen können, kennen und ihnen entsprechend begegnen. Zu diesem Zweck sollen nicht nur einzelne Produkte, sondern die kompletten Lieferketten konsequent nachhaltiger gestalten werden.


Seit dem Start der strategischen Partnerschaft für Nachhaltigkeit mit EDEKA hat der WWF bereits über 230 Analysen für mehr als 30 Agrarrohstoffe aus über 60 Ländern erstellt. Dadurch erhält EDEKA einen Überblick über bestehende und mögliche ökologische und soziale Probleme, die mit dem Anbau einzelner Rohstoffe in bestimmten Ländern verbunden sind.


Dies ist eine der Grundlagen für ein Beschaffungsmanagement, das neben den gängigen Faktoren Qualität, Menge, Preis und Liefersicherheit auch Umwelt und Soziales fest berücksichtigt. Um die Lieferketten langfristig und systematisch nachhaltiger zu gestalten, arbeiten EDEKA und WWF nun gemeinsam im Themenfeld Beschaffungsmanagement an der schrittweisen Reduktion von Beschaffungsrisiken kritischer Agrarrohstoffe und der Beaufsichtigung des Managementfortschritts.


Unter anderem soll ein Webtool, das sich in der Entwicklung befindet, Umwelt und Soziales im EDEKA-Einkauf kritischer Agrarrohstoffe verankern, beginnend bei Obst und Gemüse. Auf diese Weise soll die Analyse von ökologischen und sozialen Risiken deutlich vereinfacht werden. Aufgezeigt werden potentielle ökologische und soziale Beschaffungsrisiken sowie Handlungsoptionen und Möglichkeiten der Risikominderung durch nachhaltigere Beschaffungsmaßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel Zertifizierungen oder auch Qualifizierungsmaßnahmen. Ziel ist es außerdem, das Thema durch Informationen und Schulungen in den Markt zu tragen und eine entsprechende Markttransformation zu unterstützen.

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