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Unsere nachhaltigeren Eigenmarken mit dem Panda – was steckt dahinter?

EDEKA und WWF haben ein gemeinsames Ziel: die natürlichen Ressourcen der Erde zu schonen und den ökologischen Fußabdruck von EDEKA Schritt für Schritt deutlich zu reduzieren. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Ausbau des Angebots an umweltverträglicher hergestellten Produkten.

Im Rahmen der Partnerschaft arbeiten wir stetig daran, unseren Kunden nachhaltigere Produkte aus umweltverträglicherer Produktion anzubieten und insbesondere unser Eigenmarkensortiment dahingehend weiterzuentwickeln. Dafür setzt sich tagtäglich ein großes Team bei EDEKA und WWF ein und arbeitet Hand in Hand, zum Beispiel bei der gewissenhaften Auswahl und Überprüfung dieser Produkte. Hierfür werden Zertifikate nach akzeptierten ökologischen Standards zugrunde gelegt.

Mittlerweile tragen rund 400 nachhaltigere Eigenmarkenprodukte zusätzlich zu ihrer Zertifizierung den WWF-Panda, damit Sie sie beim Einkaufen schneller finden. Sie erfüllen vom WWF anerkannte, ökologische Standards und sind von unabhängigen Organisationen (wie bspw. EU-Biosiegel, Naturland, Bioland oder vergleichbaren Bioverbänden, MSC, FSC® oder Blauer Engel) geprüft und zertifiziert worden.

Das Panda-Logo bekommen aber nur diejenigen EDEKA Eigenmarkenprodukte, die über diese anerkannten Standards hinaus auch der abschließenden kritischen Bewertung durch den WWF Stand halten.

Zusätzliche Anforderungen gibt es vom WWF zum Beispiel beim Thema Bio: Bei den Bioartikeln der EDEKA-Eigenmarke prüft der WWF vor Kennzeichnung zusätzlich die regionale Wasser- und länderspezifische Sozialsituation, da dies durch das EU-Bio-Siegel nicht abgedeckt ist.

Wie kommt der WWF-Panda auf ein EDEKA-Produkt?

Für mehr Nachhaltigkeit: zertifizierte EDEKA Eigenmarkenprodukte sind zusätzlich am Panda-Logo zu erkennen

Innerhalb des umfangreichen Prüfprozesses werden alle Bestandteile eines Produkts über 5% untersucht – bei einem Fruchtjoghurt beispielsweise die einzelnen Rohstoffe Milch, Erdbeeren und Rohrzucker.

Dabei werden die jeweiligen Herkunftsländer der Rohstoffe und Zutaten betrachtet sowie die einzelnen Schritte innerhalb der Lieferkette – vom Lieferanten bzw. der Produktion am Herstellungsort bis hin zu den Futtermitteln der Tiere, zu Wasserrisiken und vielen weiteren Aspekten.

So wird die Lieferkette des Produkts bestmöglich transparent gemacht.

Auf den Spuren des Pandas – anhand der EDEKA Bio Black Tiger Garnelen

Das Panda-Logo hat es auf eine Verpackung geschafft! Dort zeigt es Ihnen, dass dieses Produkt einen zertifizierten Standard aufweist, der vom WWF in Sachen Umweltschonung als gut eingestuft wurde. Doch was genau macht ein Produkt nachhaltiger? Mit dem folgenden Beispiel bringen wir Licht ins Dunkel: Lesen Sie hier, welche Schritte im Rahmen der Partnerschaft bei den EDEKA Bio Black Tiger Garnelen durchlaufen werden, damit Sie ein umweltverträglicheres Produkt in Ihrem EDEKA-Markt erhalten:

Die Entscheidung, ein nachhaltigeres Produkt ins Sortiment aufzunehmen, steht ganz am Anfang der EDEKA Lieferkette. Gemeinsam mit dem WWF wird die Vorgehensweise abgestimmt.

  • Aufgrund seiner weltweit guten Vernetzung ist es dem WWF möglich, bei der Wahl der Garnelenfarm zu unterstützen. Die Farm muss nach einem vom WWF anerkannten Höchststandard zertifiziert sein, in diesem Falle Naturland.
  • So wurde das Grenzgebiet zwischen Indien und Bangladesch ausgewählt, das sich durch natürliche Fruchtbarkeit auszeichnet und eine ökologische Aquakultur ohne künstliches Futter und ohne Gewässerbelastung ermöglicht.
  • Die Teiche, in denen die Garnelen gezüchtet werden, entstehen auch nicht durch Abholzung der Mangrovenwälder, sondern durch Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen. Dort arbeiten und leben 3.000 Kleinbauern aus 31 Dörfern, die die Teiche besitzen und bewirtschaften.
  • Die Kleinbauern sind in einem Kleinbauern-Verband organisiert. Doch bevor sie in diesen aufgenommen werden, müssen sie ein intensives Ausbildungsprogramm zur nachhaltigen Aquakultur durchlaufen.
  • Auch die Nahrung der Garnelen wird streng überprüft. So dürfen bei einer richtliniengemäßen und naturnahen Zucht keine Antibiotika oder Chemotherapeutika verwendet werden.
  • Die Qualität der Garnelen und Einhaltung der Richtlinien und Zertifikate werden durch ein internes Kontrollsystem sichergestellt. Zusätzlich prüft EDEKA die entsprechenden Zertifikate und Dokumente.
  • Bei der Überbringung der Garnelen an den nächstgrößeren Lieferanten muss sich der Fischer mit einer ID Karte ausweisen, damit die Ware zu ihm zurückverfolgt werden kann.
  • Die Garnelen werden dann dokumentiert und zum Weiterverarbeiten transportiert.
  • In der Weiterverarbeitung per Hand wird darauf geachtet, dass die Bio-Rohware separat bearbeitet wird. Hier wird sie auch eingefroren, verpackt und schließlich nach Deutschland verschifft.
  • In Deutschland wird die Ware geprüft und in EDEKA-Faltkartons verpackt.
  • Von hier aus geht die Ware dann in die jeweiligen EDEKA Regionalgesellschaften und von dort aus direkt in die Märkte.
  • Im Markt finden Sie die Ware ganz einfach durch den WWF-Panda auf der Verpackung.