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Nachhaltiger Klimaschutz

EDEKA und WWF: Partner für Klimaschutz

Die Fakten zum globalen Klima und Klimawandel sind besorgniserregend: Die weltweite Durchschnittstemperatur hat sich Stand heute um rund 1,1 °C gegenüber Messungen vor der Industrialisierung erhöht.

Das klingt nicht nach viel? Wirft man einen Blick auf die Auswirkungen des Klimawandels, zeigt sich schon heute, welche katastrophalen Konsequenzen bereits dieser vermeintlich geringe Temperaturanstieg mit sich bringt.

Schreitet der Klimawandel ungebremst fort, sind mögliche Folgen:

  • Globale Erwärmung um 3,7 bis 4,8 Grad bis Ende des Jahrhunderts
  • Starke Zunahme von Wetterextremen wie Dürren, Überschwemmungen oder Stürmen in Häufigkeit und Intensität
  • Verringerung der Biodiversität durch die Gefährdung empfindlicher Lebensräume, z. B. der Arktis durch Abschmelzen der Eisdecke
  • Verringerung der marinen Biodiversität durch Korallensterben und Versauerung der Ozeane
  • Deutlicher Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 7 m
  • Gefährdung der Ernährungssicherheit durch massive Verschiebung und Verkleinerung der Anbaugebiete für die meisten Nutzpflanzen
  • Hohe Kosten der Anpassung in Wirtschaft, Gesundheitswesen und Sozialsystemen

Auch Kaufleute spüren die Folgen der Klimaveränderung. So stieg etwa der Preis für Kirschen im letzten Jahr enorm, da die Erntemenge nur einem Bruchteil der üblichen Menge entsprach. Grund dafür waren Wetterkapriolen, wie ein später Frost und andauernder Regen, die die Ernte beschädigt hatten. Die Folgen tragen Kaufleute mit fehlenden Umsätzen und Kunden mit einem deutlich höheren Preis.

Unsere Ziele zum Klimaschutz

Wir wissen: Den Treibhausgasausstoß zu vermindern, ist der Weg, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Deswegen hat EDEKA zum Klimaschutz den eigenen Treibhausgas-Fußabdruck erfasst und arbeitet kontinuierlich an seiner Verringerung.

Verringerung der Treibhaus-Emissionen

Wir haben das Ziel, die Treibhaus-Emissionen des EDEKA-Verbundes, bezogen auf die Verkaufsfläche in Quadratmetern, um 30 Prozent bis zum Jahr 2020 und um 50 Prozent bis zum Jahr 2025 reduzieren.

Diese Klimaschutzziele gelten für die EDEKA-Zentrale und deren Tochtergesellschaft Netto Marken-Discount, die hierfür konkrete Maßnahmen, auch bei den indirekten Emissionen, festlegen. Es wird auch ein Reduktionsziel für das Sortiment festgelegt und schrittweise umgesetzt.

Im Fokus stehen neben den direkt beeinflussbaren Emissionen, wie Stromverbrauch durch Kühlmöbel, Beleuchtung oder Treibstoffverbrauch der LKWs auch die Emissionen in der Lieferkette. Gemeinsam mit dem WWF will EDEKA eine »Climate Supplier Initiative « (CSI) gründen, um mit Akteuren der Branche Klimaschutzmaßnahmen in der Lieferkette zu entwickeln. Auch Kaufleute können ihren Teil zur Anpassung an den Klimawandel leisten, indem sie beispielsweise ihre Märkte auf hohen technischen Standards halten und darüber hinaus regionale Produkte und die nachhaltigeren Artikel führen, die zusätzlich mit dem WWF-Panda gekennzeichnet sind.

Der Fortschritt der Treibhausgas-Emissionsminderung wird alle zwei Jahre in einer Klimabilanz veröffentlicht.

Klimaschutz betrifft uns alle

Wussten Sie, dass jeder in Deutschland pro Jahr durchschnittlich Emissionen von rund zehn Tonnen CO2 verursacht – eine große Belastung für das Klima. Klimaschutz im Alltag ist somit auch Aufgabe für jeden Einzelnen. Denn der private Konsum ist über seine unterschiedlichen Einflüsse für mehr als 40 Prozent der Pro-Kopf-Emissionen an Treibhausgasen verantwortlich. Die Beschaffung, Nutzung und Entsorgung von Produkten trägt ihren Teil dazu bei. Wie Sie jeden Tag ein Stückchen mehr nachhaltig leben können, lesen Sie in unseren Tipps und Tricks für Nachhaltigkeit im Alltag. Mehr Informationen zum Klima und Klimaschutz finden Sie zudem auf den Seiten des WWF.