Mein Markt
Mein Markt & Angebote

Um Services und Angebote zu sehen, wählen Sie bitte zunächst Ihren persönlichen EDEKA Markt.

Angebote

Informieren Sie sich über aktuelle Angebote.

Rezepte

Entdecken Sie unsere regionalen und saisonalen Rezeptideen.

Genuss - Tipps & Trends

Alle Themen rund ums Kochen, Backen, Einladen und Genießen auf einen Blick.

Ernährungsthemen & Drogerie

Informieren Sie sich, was Sie für eine ausgewogene und bewusste Ernährung beachten sollten.

Ernährungsformen & -konzepte

Erfahren Sie alles über unsere Ernährungsformen, ihre Alternativen und verschiedene Trends.

Lebensmittelwissen

Von A wie Artischocke bis Z wie Zander – erfahren Sie alles über unsere große Liebe Lebensmittel.

Vollkornprodukte: ballaststoffreiche Lebensmittel für eine gesunde Ernährung

Vollkornbrot, -brötchen oder -kekse gelten als gesund und lange sättigend. Warum das so ist, ob es Ausnahmen gibt und wie Sie das vollwertige Getreide in der Küche verwenden können, erfahren Sie hier.

Kerniger Genuss: Vollkornprodukte

Dank der enthaltenen Ballaststoffe hält Vollkornbrot länger satt.

Bei Vollkornprodukten werden die Getreidekörner komplett zu Mehlen, Flocken oder Schroten verarbeitet – inklusive Schale und Keimling. Bei Weißmehl bzw. Auszugsmehl ist das nicht der Fall: Es besteht nur aus dem stärkehaltigen Mehlkörper, dem Endosperm. Da besonders in der Schale, auch Kleie genannt, viele Ballaststoffe enthalten sind, wird ein Vollkornbrot von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als gesünder als ein Weißbrot eingestuft. Die unverdaulichen Ballaststoffe sättigen länger und tragen zu einer normalen Darmfunktion bei. Die DGE empfiehlt deshalb als Richtwert eine tägliche Zufuhr von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag. Ein guter Teil lässt sich durch den Genuss von Vollkornprodukten aufnehmen. So enthält ein Vollkornbrötchen im Schnitt etwa 4 Gramm Ballaststoffe, ein Weizenbrötchen kommt auf etwa die Hälfte.

Wie lassen sich Vollkornprodukte erkennen?

Bei Brot und Brötchen ist das mitunter gar nicht so einfach. Ein Mehrkornbrötchen etwa sieht zwar schön kernig und vollwertig aus, kann aber aus mit Malz oder Sirup gefärbtem Mehl bestehen und überhaupt kein Vollkorn enthalten. Umgekehrt ist ein Weizenvollkornbrötchen mit fein ausgemahlenem Mehl sehr hell und leicht mit einem Produkt ohne Vollkorn zu verwechseln. Fragen Sie beim Bäcker im Zweifel lieber nach, ob wirklich Vollkornmehl zum Backen verwendet wurde. Auf verpackten Produkten im Supermarkt sollte in der Zutatenliste Weizenvollkornmehl, Dinkelvollkornmehl, Roggenvollkornmehl bzw. eine Mischung dieser Sorten auftauchen. Gesetzlich ist übrigens vorgeschrieben, dass bei einem als Vollkornbrot bezeichneten Backwerk 90 Prozent des enthaltenen Getreides aus Vollkorn bestehen müssen.

Sanfte Umstellung auf Vollkornprodukte

Vollkornkekse
Auch süßes Geback lässt sich mit Vollkornmehl zubereiten.

Vollkorngetreide findet sich darüber hinaus nicht nur in herzhaften Backwaren, auch Vollkornkekse und andere Leckereien wie unser Vollkorn-Pflaumenkuchen lassen sich damit zubereiten. Wer den Vollkornanteil in der Ernährung steigern will, kann auch zu Vollkornnudeln und Vollkornreis greifen. Um die Verdauung nicht zu überfordern, bauen Sie die Vollkornlebensmittel am besten peu à peu in Ihren Speiseplan ein. Denn wer sie nicht gewohnt ist oder sie nicht verträgt, bei dem können die Ballaststoffe zu Beschwerden wie Verstopfung, Durchfall oder Blähungen führen. Das gilt insbesondere, wenn zu wenig getrunken wird.