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Heilwasser: Ist es besser als normales Mineralwasser?

Heilwasser klingt nach Heilsversprechen: Aber wird das Getränk diesem Anspruch gerecht? Wir klären, was der Begriff eigentlich bedeutet, was in der Quellflüssigkeit steckt und ob es auch Nebenwirkungen gibt.

Gesundbrunnen aus der Natur: Heilwasser

Heilwasser enthält zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente.

Heilwasser ist Natur pur: Denn das mineralienhaltige Wasser wird direkt aus der Quelle abgefüllt und enthält keinerlei künstliche Zusätze. Lediglich Kohlensäure darf dem stillen Heilwasser hinzugefügt und Eisen entzogen werden. Wie im Mineralwasser stecken auch im Heilwasser Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Hydrogencarbonat, Fluorid, Sulfat und Lithium. Diese gelangen beim Weg des Wassers durch die tiefen Gesteinsschichten im Boden in die klare Flüssigkeit. Der entscheidende Unterschied zu anderen Wässern liegt darin, dass Heilwasser nachweislich eine medizinische Wirkung haben muss. Das ist gesetzlich vorgeschrieben: Heilwasser benötigt tatsächlich eine amtliche Zulassung als Arzneimittel. Es ist aber trotzdem frei verkäuflich und nicht nur in der Apotheke zu bekommen. Wie es sich von Quellwasser abgrenzt – und weitere interessante Fakten – erfahren Sie übrigens in unserem Wasser-Wissen.

So gesund ist Heilwasser: Wirkung

Achten Sie darauf täglich ausreichend zu trinken.

Viele Menschen haben gute Erfahrungen mit Heilwasser gemacht – und das kommt nicht von ungefähr. Denn zu den nachweislichen Effekten gehört die stoffwechsel- und organanregende Wirkung, die sich die Naturheilkunde seit Jahrtausenden zunutze macht. So kann Heilwasser für die Nieren gut sein, calciumreiche Sorten können Osteoporose vorbeugen bzw. lindern, Heilwasser mit viel Magnesium Muskelkrämpfe bekämpfen. Sie erwarten ein Kind und leiden häufig an Aufstoßen? Probieren Sie in der Schwangerschaft Heilwasser mit Hydrogencarbonat, es wirkt gegen Sodbrennen. Es gibt viele weitere Anwendungsgebiete, die auf dem Flaschenetikett genannt sind.

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Achtung vor Wechsel- und Nebenwirkungen

Wie es bei Medikamenten der Fall ist, sind vor allem bei langfristigem Genuss von Heilwasser Nebenwirkungen möglich. Sulfatreiches Heilwasser etwa kann abführend wirken, andere Sorten können die Aufnahme von Medikamenten beeinträchtigen. Auf den Etiketten ist deshalb eine Dosierungsempfehlung angegeben, auch Neben- und Wechselwirkungen sind angegeben. Planen Sie eine längere Trinkkur mit einem Heilwasser und leiden an Vorerkrankungen, sollten Sie sich vorab mit Ihrem Hausarzt abstimmen. Heilwasser zu trinken kann durchaus sinnvoll sein und der Gesundheit zugutekommen: Informieren Sie sich aber vorher sorgfältig.

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Der richtige Begleiter

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