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Hagebuttentee selber machen: So verarbeiten Sie die eigene Fruchternte

Hagebutten wachsen häufig an der Zaun- oder Heckenrose im Garten. Die roten Früchte lassen sich zu einem leckeren Tee verarbeiten. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Hagebuttentee aus frischen Hagebutten selber machen können.

So geht's: Hagebuttentee selbst gemacht

Frische Hagebutten hängen im Herbst an vielen Wildrosenarten und sind nicht nur eine Augenweide. Die roten Früchtchen stecken auch voller guter Nährstoffe. Sie sind unter anderem reich an den Vitaminen C, A und K sowie Calcium, Magnesium, Kupfer und Mangan – echte Vitamin- und Mineralstoffbomben also, die es zu ernten lohnt. Dabei können Sie frische Hagebutten essen, Marmelade daraus kochen oder einen Hagebuttentee selber machen. Für einen natürlich süßlich schmeckenden Früchtetee warten Sie am besten den ersten Frost ab, ansonsten schmecken die Hagebutten herber und die Ernte kann ab Ende September beginnen. Neben dem Garten sind Waldränder und Böschungen gute Sammelstellen. Tipp: Dicke Handschuhe mitnehmen, um Verletzungen durch die Rosendornen zu vermeiden.

Hagebutten frisch und getrocknet zu Tee verarbeiten

Vor der Verarbeitung in der Küche waschen Sie die Früchte gründlich und schneiden die Stiele und Blütenansätze ab. Für den Tee können Sie ganze Hagebutten halbieren und die Kerne herauskratzen – zum Beispiel mit einem Gabel- oder Löffelstiel. Ziehen Sie dabei am besten Haushaltshandschuhe an, denn die Härchen reizen die Haut. Das berühmt-berüchtigte Juckpulver besteht daraus. Die Hälften übergießen Sie nun einfach mit kochendem Wasser und lassen sie rund zehn Minuten ziehen. Für einen halben Liter Tee genügen sechs halbierte Hagebutten. Für einen Vorrat selbst gemachten Hagebuttentees trocknen Sie die Früchte, indem Sie die Hälften einfach für ein paar Tage ausgebreitet in die Sonne legen. Soll es schneller gehen, lassen sie sich auch in 30 bis 45 Minuten bei niedriger Temperatur im Backofen dörren. Für große Mengen können Sie die ganzen Hagebutten auch in einen elektrischen Zerkleinerer geben und die Masse in einem Dörrgerät etwa 8 Stunden bei 40 Grad trocknen lassen.

Hagebuttentee selber machen und gesundheitlich profitieren

Frau trinkt Tee und ließt ein Buch
Ein warmer Hagebuttentee wirkt wohltuend bei Erkältungen.

Wenn Sie Ihren Hagebuttentee selber machen, können Sie sicher sein, dass keine unerwünschten Stoffe enthalten sind. Außerdem lässt sich der Tee beliebig verfeinern. Fügen Sie beispielsweise getrocknete Apfelstückchen, Malven- oder Hibiskusblüten oder Sanddorn hinzu – gerne auch aus eigener Ernte. Hagebuttentee ist übrigens ein basischer Tee und kann so gemäß der Theorie vom Säure-Basen-Haushalt das Wohlbefinden steigern. Auch als Heiltee kommt er zum Einsatz: Er soll unter anderem Halsweh und Husten lindern, die Verdauung regulieren und den Appetit anregen.