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Weizengras roh und als Pulver auf weißem Hintergrund.
Weizengras: Inhaltsstoffe und Wirkung des "Superfoods"

Weizengras wird als Pulver und Saft angeboten und mit allerlei guten Effekten für die Gesundheit und Schönheit beworben. Es stecke voller Vitalstoffe, könne beim Abnehmen helfen und sei besonders bekömmlich, weil es kein Gluten enthält. Stimmen solche Aussagen?

Kein Wundermittel: Weizengras

Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel aus Pflanzen boomt. Ob Algen wie Spirulina, Maca-Pulver, Chia-Samen, Acai-Saft oder Goji-Beeren, sie alle sollen unsere Ernährung um wertvolle Vitalstoffe in konzentrierter Form ergänzen. Ohne langes Einkaufen, Kochen und aufwändiges Lagern seien die Superfoods perfekt geeignet, um sich im stressigen Alltag mit der richtigen Kost etwas Gutes zu tun. Gerstengras und Weizengras etwa könnten als Pulver einfach in Smoothies, den Joghurt oder Frühstücksporridge gerührt werden und so die Nährstoffbilanz aufpeppen. Der Haken an der Sache: Die genauen Inhaltsstoffe werden auf den Verpackungen von Weizengraspulver und Weizengrassaft gar nicht aufgeführt. Wie viele Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente drinstecken, lässt sich also gar nicht sagen. Lediglich Gluten als Allergen ist ausgewiesen. Gesundheitsbezogene Aussagen wie "macht die Haut schön" entbehren jeglicher wissenschaftlichen Grundlage.

Teuer und manchmal nicht nebenwirkungsfrei

Ernährungsexperten raten deshalb, anstelle von Weizengras lieber frischen Salat, Gemüse und Obst zu essen oder als Saft zu genießen. Das versorge den Körper nicht nur mit essenziellen Nährstoffen, sondern sei auch viel billiger. Denn Saft, Kapseln und Pulver vom Weizengras sind sehr teuer. Und: Die Produkte können bei unsachgemäßer Verarbeitung unerwünschte Nebenwirkungen haben. Die Verbraucherzentrale warnt vor Krankheitserregern wie Salmonellen oder Listerien, die zu schweren Infektionen führen können. Schwangere, immungeschwächte Personen und chronisch Kranke sollten besonders vorsichtig beim Verzehr von Weizengras sein

Weizengras selber anbauen

Wer Weizengras probieren möchte, hat eine sichere und preiswerte Alternative zu den Nahrungsergänzungsmitteln aus getrockneten Halmen. Bauen Sie Ihr Weizengras einfach selber an. Zu Hause aus Samen gezüchtete Microgreens liegen im Trend und können in dieser Form tatsächlich einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten. Da frisches Weizengras schwer verdaulich sein kann, sollten Sie besser nur kleine Mengen genießen. Schneiden Sie die Halme in den Salat oder pressen Sie sie zu Saft. Kochen empfiehlt sich nicht, um die Nährstoffe nicht zu zerstören. Diese Zubereitungsmethode wenden Sie lieber bei Gerstenkörnern an und bereiten daraus ein erfrischendes Gerstenwasser zu.