Wir lieben Lebensmittel
Mein Markt & Angebote
Angebote entdeckenMarkt wählen
  • Unsere Marken
  • Gewinnspiele
  • Nachhaltigkeit
  • Karriere bei EDEKA
Rezepte
Veganer Gyrosauflauf mit Paprika
Veganer Gyrosauflauf mit Paprika
Rezepte

Entdecken Sie unsere regionalen und saisonalen Rezeptideen.

Rezepte entdecken
Genuss - Tipps & Trends
Genuss - Tipps & Trends

Alle Themen rund ums Kochen, Backen, Einladen und Genießen auf einen Blick.

Alle Genussthemen
Ernährungsthemen & Drogerie

Informieren Sie sich, was Sie für eine ausgewogene und bewusste Ernährung beachten sollten.

Bewusste Ernährung
  • Nährstoffe
  • Bewusst Abnehmen
  • Unverträglichkeiten
  • Tests & Rechner
  • Schön von Innen & Außen
Ernährungsformen & -konzepte

Erfahren Sie alles über unsere Ernährungsformen, ihre Alternativen und verschiedene Trends.

Alles zu Ernährungsformen
Lebensmittelwissen

Von A wie Artischocke bis Z wie Zander – erfahren Sie alles über unsere große Liebe Lebensmittel.

Alle Lebensmittel

Nährwertangaben: Energiegehalt und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln

Die Nährwertangaben finden sich auf der Verpackung fast aller Lebensmittel und liefern gesundheitsbewussten Verbrauchern wichtige Informationen: Daran lässt sich buchstäblich ihr "Nähr-Wert" ablesen, um eine ausgewogene Kost zusammenzustellen.

Was sind Nährwertangaben?

Die Nährwertangaben schlüsseln die Bestandteile eines Lebensmittels auf und sind gesetzlich geregelt. So besteht eine Kennzeichnungspflicht für die folgenden sieben Eigenschaften und Inhaltsstoffe, jeweils bezogen auf 100 Gramm bzw. 100 Milliliter:

  • Energiegehalt bzw. Brennwert in kJ und kcal
  • Kohlenhydrate mit dem extra ausgewiesenen Anteil an Zucker
  • Eiweiß
  • Fett mit dem Anteil gesättigter Fettsäuren
  • Salz

Darüber hinaus können die Hersteller freiwillig weitere Angaben machen und beispielsweise den Ballaststoffgehalt, den Anteil einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren oder Zuckeraustauschstoffe deklarieren. Bei Vitaminen und Mineralstoffen gibt es Mindestmengen zu beachten: Enthält das Lebensmittel nicht wenigstens 15 Prozent der empfohlenen Tagesdosis pro 100 Gramm bzw. 100 Milliliter, dürfen sie nicht in der Nährstofftabelle erscheinen. Werden sie aufgelistet, ist auch der prozentuale Anteil an der Referenzmenge anzugeben. Streng geregelt sind auch gesundheitsbezogene Informationen im Zusammenhang mit den Nährwerten. Erlaubt sind nur wissenschaftlich bewiesene Aussagen wie beispielsweise "Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei".

Was können Sie mit den Angaben anfangen?

Ohne einige Kenntnisse über die Bedeutung der Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung sind die Nährwertangaben relativ nutzlos. Dass der Nährwert von Zucker schlecht ist, mag den meisten noch bewusst sein. Aber welche Bedeutung genau ungesättigte Fettsäuren für die Gesundheit haben und wie viel Eiweiß der Körper braucht, ist häufig nicht klar. Dazu kommt, dass Lebensmittel nicht immer einzeln genossen, sondern in einer Mahlzeit kombiniert werden.

Eine Reihe von Hilfsmitteln kann die Nährwertangaben verständlicher und alltagstauglicher machen. Die EDEKA Ernährungspyramide etwa zeigt in einer übersichtlichen Grafik, in welchen Mengen Sie welche Nährstoffe konsumieren sollten. Und mit einem Nährwertrechner können Sie schnell ermitteln, welche Nährstoffe eine bestimmte Menge eines Lebensmittels enthält, und so individuell die Nährwertangaben für ganze Mahlzeiten berechnen.

Grenzen der Kennzeichnung

Bestimmte Lebensmittel sind von der Kennzeichnungspflicht der Nährwertangaben ausgeschlossen. Dazu zählen lose Ware wie Gemüse und Obst, unverarbeitetes Fleisch und Produkte mit nur einer Zutat. In diesem Fall lassen sich die Inhaltsstoffe in einer Ernährungstabelle nachschlagen. Menschen, die sehr genau auf ihre Ernährung achten und aus bestimmten Gründen eine Diät einhalten müssen, kann eine Ernährungsberatung bei der Handhabung im Alltag helfen.

Damit es der normale Konsument einfacher hat, fordern Verbraucherschützer die Einführung einer einfacheren Nährwertkennzeichnung. Teilweise ist diese Forderung schon umgesetzt und auf einigen Lebensmitteln finden sich Ampelsysteme. So erkennen Sie auf einen Blick, ob die Nährstoffe eines Produkts überwiegend "grün" deklariert sind und somit die empfohlenen Referenzmengen eingehalten werden.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt nicht, wann das Produkt wirklich verdorben ist
Mindesthaltbarkeitsdatum: Oft nicht das Ende für's Essen

In Deutschland landen täglich tonnenweise Lebensmittel im Müll. Auch, weil viele Menschen sich vom aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum falsch leiten lassen.