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Maqui-Beere: Das Superfood aus Südamerika auf dem Prüfstand

Sie ähnelt vom Aussehen her der Heidelbeere, kommt aus Chile und soll ein wahres Nährstoffwunder sein: die Maqui-Beere. Viele gesundheitliche Vorteile werden der kleinen Frucht zugeschrieben. Wir gehen den Aussagen auf den Grund.

Das steckt in der Maqui-Beere

Je exotischer, desto besser: Getreu diesem Motto kommen immer mehr sogenannte Superfoods auf den Markt. Die Lebensmittel aus fernen Ländern sollen besonders viele Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente enthalten und weitere Inhaltsstoffe, die der Gesundheit angeblich besonders zuträglich sind. Bei der Maqui-Beere wird vor allem der hohe Gehalt an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen, in diesem Fall Anthocyanen, angepriesen.

Das Problem dabei: Wie viel genau davon in der chilenischen Weinbeere steckt, ist noch nicht offiziell erforscht. Da die Früchte hierzulande nicht frisch, sondern als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Maqui-Beeren-Pulver und -Saft erhältlich sind, kann der Nährstoffgehalt zudem von Produkt zu Produkt stark schwanken. Die Verbraucherzentrale warnt darüber hinaus, dass aus der Maqui-Beere hergestellte Supplemente genau wie Produkte aus der Gojibeere oder Acai-Beere schadstoffbelastet sein können.

Wirkung und Geschmack der Maqui-Beere

Müsli mit getrockneten Maqui
Maqui-Beeren sind hierzulande nur verarbeitet erhältlich

Ob Maquipulver & Co. durch die Anthocyane eine besondere antioxidative Wirkung haben und somit diversen Krankheiten vorbeugen können, ist nicht bewiesen. Das gilt auch für die weiteren Werbeaussagen: Weder ist eine Stärkung des Immunsystems durch die Einnahme von Mitteln mit der Maqui-Beere belegt, noch dass Sie mithilfe der Frucht abnehmen können.

Auch die mutmaßlich enthaltenen Vitamine in den Beeren rechtfertigen nicht den Kauf teurer Nahrungsergänzungsmittel mit dem Extrakt der Aristotelia chilensis, wie die botanische Bezeichnung der Maqui-Beere lautet. Möchten Sie sich in dieser Hinsicht etwas Gutes tun, empfehlen wir Ihnen heimische Früchte wie Heidelbeeren für Rezepte wie unsere Smoothie Bowl zu verwenden. Zumal der Geschmack frischer Beeren in der Regel besser ist als der von verarbeiteten Exemplaren.

Heimische Beeren haben die Nase vorne

Apropos Geschmack: Die Maqui-Beere unterscheidet sich hier nicht großartig vom leicht säuerlichen Aroma der Brombeere, kombiniert mit Heidelbeere. Auch aus dieser Sicht bietet die chilenische Weinbeere also keine Vorteile, die den hohen Preis der Nahrungsergänzungsmittel rechtfertigen. Die intensive lila Farbe für optische Leckerbissen lässt sich ebenfalls genauso gut mit heimischem Obst erzielen. Unsere Beeren-Rezepte stellen Ihnen die Vielfalt köstlicher Speisen mit Sommerfrüchten aus Deutschland vor, vom feinen Obstkuchen bis zum Shake. Für den Winter können Sie die Beeren einfrieren, einkochen oder trocknen – mit Zutaten, die Sie bestimmen und mit nährstoffschonenden Methoden.

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