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Lebensmittelaufbewahrung: Das kleine Einmaleins der Lagerung

Frisches Fleisch gehört in den Kühlschrank, Backwaren in den Brotkasten – diese Regeln für die Aufbewahrung von Lebensmitteln sind bekannt. Wir erklären, wie Sie Ihre weiteren Vorräte am besten aufbewahren, um Aroma und wertvolle Inhaltsstoffe besser erhalten können.

Tipps für die Lebensmittelaufbewahrung

Viele Menschen legen sich aktuell einen kleinen Vorrat an, um nicht allzu häufig einkaufen gehen zu müssen und möglichst viel zu Hause bleiben zu können. Doch wie lagert man die gekauften Lebensmitteln am besten? Die Grundregeln für die Lagerung von Lebensmitteln sind uns brereits in Fleisch und Blut übergegangen. Trotzdem gibt es einige Fettnäpfchen, in die wir im Haushalt leicht treten, wenn es um eine nährstoffschonende Aufbewahrung geht. Das beginnt beim Einkauf, reicht über die Vorratshaltung und endet beim Einfrieren. Immer noch werden viel zu viele Nahrungsmittel weggeworfen. Erstellen Sie deshalb am besten einen groben Wochenplan für die Gerichte, die Sie kochen möchten, und legen Sie eine Einkaufsliste an. So kaufen und lagern Sie nur Dinge, die Sie zeitnah verbrauchen, was etwa bei Salat auch wichtig für einen optimalen Nährstoffgehalt ist. Haltbare Lieblingszutaten, die Sie immer wieder in Ihren Rezepten verwenden, lassen sich gut bevorraten. Dabei schont ein kluges Umfüllen die Nährstoffe.

Max Ehmke: Fleisch-Experte

Wie lässt sich Fleisch richtig lagern?

Fleisch zählt zu den besonders empfindlichen und schnell verderblichen Lebensmitteln. Wie man Fleisch lagern sollte, hängt davon ab, um was für eine Sorte es sich handelt, ob das Produkt roh oder verarbeitet ist und wie lange es haltbar bleiben soll. Wichtig für die Lagerung ist, die Kühlkette möglichst nicht zu unterbrechen, das Fleisch an der kältesten Stelle des Kühlschranks aufzubewahren und es bei der Lagerung im Tiefkühlfach schnell und unter Luftabschluss einzufrieren.

Gerade bei rohem Fleisch ist es wichtig, für einen möglichst kurzen und gut gekühlten Transport zu sorgen, bevor Sie das Fleisch lagern. Kaufen Sie das Fleisch erst, wenn Sie alle anderen Einkäufe bereits im Korb oder Wagen liegen haben, um unnötige Transportzeiten durch den Laden zu vermeiden. Idealerweise transportieren Sie rohes Fleisch in einer Kühlbox nach Hause – länger als 20 Minuten sollte Fleisch nicht ungekühlt gelagert werden.

Wenn Sie Fleisch lagern, das Sie binnen weniger Tage verbrauchen möchten, ist die Aufbewahrung im Kühlschrank sinnvoll. Dort gehört das Fleisch an die kühlste Stelle – bei den meisten Kühlschränken ist das die Glasplatte direkt über dem Gemüsefach. Holen Sie das Fleisch aus seiner Verpackung und legen es auf einen Teller den Sie mit Frischhaltefolie abdecken oder geben Sie es in eine Glas- oder Kunststoffbox. Wichtig ist, dass der Fleischsaft nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommt. Während Rind- und Schweinefleisch im Kühlschrank am Stück zwei bis vier Tage gelagert werden können, ist Hackfleisch aufgrund seiner großen Oberfläche sehr anfällig für Keime und sollte unbedingt binnen eines Tages verbraucht werden – am besten innerhalb von acht Stunden. Zubereitetes Fleisch können Sie im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage lagern, hier kann es jedoch passieren, dass die Geschmacksqualität nach einiger Zeit nachlässt.

Verwenden Sie die Tiefkühltruhe um Fleisch zu lagern, verlängert sich die Haltbarkeit um mehrere Monate. Schweinefleisch hält sich zwischen zwei und sieben Monaten, Rindfleisch lässt sich tiefgekühlt bis zu zehn Monate lagern. Achten Sie darauf, das Fleisch möglichst gleich nach dem Kauf einzufrieren und verpacken Sie das Produkt luftdicht in einen Gefrierbeutel. Sonst kann es passieren, dass das Fleisch austrocknet und ein sogenannter Gefrierbrand entsteht. Möchten Sie das Fleisch schließlich verwerten, tauen Sie es langsam auf – am besten im Kühlschrank, um das Produkt keinen zu starken Temperaturschwankungen auszusetzen. Dazu platzieren Sie das Fleisch am besten auf einem Sieb über einer Schale, die den beim Abtauen auftretenden Fleischsaft aufnehmen kann.

Lebensmittel am besten umfüllen

Da die meisten Nahrungsmittel heute in Kunststoff- oder Papiertüten verpackt sind, ist der Inhalt Sauerstoff ausgesetzt, sobald sie angerissen sind. Das begünstigt ein Austrocknen, Verderben und Aromaverluste. Auch Schädlinge finden ein Einfallstor. Füllen Sie Trockenwaren wie Haferflocken, Müsli und Reis deshalb besser in ein Vorratsglas oder eine Frischhaltedose aus Kunststoff um. Der Deckel sollte jeweils fest verschließbar sein. Alternativ können Sie diese Lebensmittel in ihrer Originalverpackung lassen und mit einem Clip wiederverschließen. Fleisch lagern Sie richtig, indem Sie es auspacken und abgedeckt möglichst weit unten im Kühlschrank aufbewahren. Frieren Sie es auch nie in der Verkaufsverpackung ein: Die Schutzgasatmosphäre kann Hackfleisch & Co. bei der Tiefkühllagerung ranzig werden lassen. Darüber hinaus werden die Kunststoffhüllen schnell undicht und führen dann zu Gefrierbrand.

Diese Behälter eignen sich für die Lebensmittelaufbewahrung

Je nach Nahrungsmittel ist eine andere Verpackung zum Frischhalten optimal. Wichtigster Tipp: Verwenden Sie keine Verkaufsverpackungen zum Lagern, etwa ausgespülte Becher vom Joghurt. Schaffen Sie für Ihren Haushalt lieber ein Set speziell für die Vorratshaltung gedachter Dosen, Gläser und Boxen an – diese können Sie auch für die Aufbewahrung der Speisen Ihres Meal-Prep-Wochenplans verwenden. In Behältern aus Glas oder Edelstahl sind trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Haferflocken gut aufgehoben, Deckel aus Kork oder Holz genügen als Abdeckung. Alles, was dunkel aufbewahrt werden sollte, gehört in nicht-transparente Gefäße – Kartoffeln zum Beispiel in einen Ton- oder Keramiktopf. Gemüse und Obst lassen sich in einer Bambus- oder Holzschale griffbereit verstauen. Eine Abdeckhaube aus Metalldraht schützt im Sommer vor Fruchtfliegen, die sich gerne in der Küche tummeln. Wurst und Käse lagern in dicht verschließbaren Kunststoffboxen aromasicher im Kühlschrank.

Lebensmittelkisten umfunktionieren zu Hingucker-Wandregalen

Sehen auch toll an der Wand aus: alte Weinkisten
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Ob Obstkiste oder Weinkiste - beide lassen sich prima als Wandregale verwenden. Sie schaffen Platz und lockern die Einrichtung auf. Sie können einzeln aufgehängt werden oder mehrere neben- oder übereinander. Ihrer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt nicht, wann das Produkt wirklich verdorben ist
Mindesthaltbarkeitsdatum: was es für Lebensmittel bedeutet

Viele Menschen lassen sich vom Mindesthaltbarkeitsdatum fehlleiten und werfen genießbare Lebensmittel weg. Wir klären auf, was das Datum auf der Packung wirklich aussagt.