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Frutarier

Frutarier: Essen, was die Natur von sich aus hergibt

Was Vegetarier essen und was nicht, ist den meisten Menschen bekannt. Aber was sind Frutarier? Erfahren Sie, was diese Ernährungsform auszeichnet und welche Vor- und Nachteile sie hat.

Extreme Veganer: Frutarier

Das Prinzip: Nur essen, was die Natur freiwillig hergibt.

Frutarier, auch Fruitaner oder Fruganer genannt, ernähren sich ausschließlich von pflanzlicher Kost. Im Unterschied zum Veganismus gehen diese Menschen noch einen Schritt weiter und essen nur, was von Natur aus schon tot ist bzw. was Pflanzen hergeben, ohne abzusterben. Auf dem Speiseplan stehen dementsprechend reifes Obst, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte und Getreide. Tomaten, Paprika oder auch eine Frucht wie die Avocado sind für Frutarier okay, Karotten oder Kartoffeln nicht. Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel & Co. sind erlaubt, weil die Mutterpflanzen nach der Samenreifung eingehen. Entsprechend dürfen Frutarier Brot, Mais, Hirse, Reis und Nudeln essen.

Die Philosophie hinter dem Frutarismus

Hintergrund der alternativen Ernährungsform ist, dass Frutarier ihre Umwelt so wenig zerstören möchten wie möglich. Der Philosophie zufolge haben sowohl Tiere als auch Pflanzen ein Recht auf Leben. Die meisten Fruganer legen dieses Ideal nicht nur ihrer Ernährung zugrunde, sondern richten sich auch in anderen Lebensbereichen danach. So sind beispielsweise auch Möbel aus geschlagenem Holz und anderen "geernteten" Naturprodukten tabu. Ebenso wird Kleidung aus Seide und Baumwolle gemieden. Zu den bekanntesten Menschen, die sich zumindest zeitweise frutarisch ernährt haben, sollen Mahatma Gandhi, Schauspielerin Pamela Anderson und Apple-Gründer Steve Jobs gehören.

Ist die strikt frutarische Ernährung gesund?

Ernährungsexperten sehen die Kostform kritisch, da aufgrund der sehr eingeschränkten Auswahl an Nahrungsmitteln Mangelzustände entstehen können. Vor allem die Vitamine B12 und D, die fast nur in tierischen Produkten zu finden sind, fehlen Frutariern. Auch eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Eisen ist nicht gewährleistet. Diese Mineralstoffe sind zwar auch in Pflanzen vorhanden, können aber vom Körper in dieser Form schlechter verwertet werden als aus tierischen Quellen. Bei einer vegetarischen Ernährung nimmt der Körper die Nährstoffe über Milchprodukte und Eier auf. Wissenschaftlichen Studien zufolge kann auch der hohe Konsum von Fructose für den Stoffwechsel problematisch sein. Es spricht jedoch nichts dagegen, hin und wieder eine Mahlzeit frutarisch zu gestalten, schließlich liefern Früchte jede Menge Vitamine, Mineralien und Antioxidantien. Ideen liefern zum Beispiel unsere Rohkost-Rezepte.