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Non-Bathing-Trend – ist weniger duschen und baden mehr?

Zu viel Körperhygiene ist schlecht für die Haut, kostet Energie und verschwendet wertvolles Wasser. Diese Meinung vertritt zumindest die Non-Bathing-Bewegung, die ein einfaches Mittel dagegensetzt: Sie steht dafür ein, dass einmal pro Woche zu duschen genügt!

Was bedeutet Non-Bathing?

Non-Bathing verschreibt sich dem seltenen Duschen oder Baden – Strom und Wasser sparen sowie die Gesundheit zu verbessern, sind die wichtigsten Zielsetzungen. Wie so oft kommt der Trend aus den USA, wo sich Prominente wie die Schauspielerinnen Julia Roberts und Jennifer Aniston zu der Bewegung bekennen und eigenen Aussagen zufolge nur noch einmal pro Woche duschen. Dass während der Coronapandemie die eigenen vier Wände kaum verlassen wurden, begünstigte die Minimierung der Körperhygiene. Was genau "selten duschen" bedeutet, ist individuelle Interpretationssache. Eine allgemeingültige Definition von Non-Bathing gibt es nicht – Hauptsache, Sie waschen sich nicht so oft wie vorher. Manche brausen sich nur noch einmal die Woche ab, andere häufiger. Neben der Ressourceneinsparung versprechen sich die meisten ein besseres Hautbild von der neuen Hygieneroutine. Aber stimmt das?

Ist Non-Bathing gesund?

Dermatologische Fachkräfte sagen hierzu: Jein – es kommt auf den Hauttyp und den Lebensstil an. Menschen mit trockener Haut profitieren eher von Non-Bathing, da die körpereigene Fettschicht nicht abgespült wird. Besonders im Winter ist das sinnvoll. Bei fettiger Haut hingegen kann seltenes Duschen auch einen negativen Effekt haben. Und wer viel Sport treibt oder körperlich schwer arbeitet, für den ist die Reinigungsprozedur eine hygienische Notwendigkeit. Es gilt also, die persönlich beste Frequenz zu finden. Sparen lässt sich auch auf andere Weise, nämlich durch kurzes Brausen und weniger warmes Wasser. Die ideale Duschtemperatur im Sommer kann ruhig lau sein, das erfrischt angenehm, aber ohne auszukühlen.
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So können Sie Non-Bathing für sich entdecken

Sich seltener am ganzen Körper zu waschen tut trockener Haut gut.
Möchten Sie Non-Bathing ausprobieren, empfehlen Experten und Expertinnen nicht gleich mit der Extremform einer wöchentlichen Dusche einzusteigen. Reduzieren Sie lieber schrittweise das Pensum: Haben Sie vorher alle zwei Tage geduscht, probieren Sie es mit drei, dann vier Tagen Abstand – und sehen, was es mit Ihrer Haut macht. Verzichten Sie auch ruhig einmal auf den Ganzkörpereinsatz von Seife, Duschgel und Shampoo und reinigen Sie nur die Achseln, Hände, Füße, den Intimbereich und die sogenannte Schweißrinne in der Mitte des Oberkörpers damit. So wird die natürliche Schutzschicht der Haut erhalten. An den duschfreien Tagen genügt häufig der gute alte Waschlappen: einfach anfeuchten und abreiben. Lesen Sie auch unsere Dusch-Tipps und erhalten Sie weitere Informationen rund um die Hygieneroutine.
Hinweis: Wer an Hautkrankheiten leidet, sollte sich mit seinem Arzt besprechen, ob Non-Bathing für ihn geeignet ist. Manchmal kann dies die Symptome verschlechtern.
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