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Frau läuft Barfuß auf einem Steg

Barfuß laufen: So profitierst du vom schuhlosen Dasein

Vergiss Flip-Flops, High Heels und Sneakers und gönn deinen Füßen doch mal maximale Freiheit: beim Barfußlaufen. Wir erklären, welche Vorzüge das schuhlose Gehen hat und geben praktische Anfängertipps.
Mann beim Joggen
Barfuß laufen wirkt sich positiv auf das Joggen aus
Dein Fuß ist ein hochkomplexes Gebilde, das aus 26 Knochen und 33 Gelenken besteht. Dieser sensible Apparat wird in seiner Funktion im Alltag einschränkt. Wenn du Schuhe trägst, verändert sich etwa dein natürliches Abrollverhalten. Die Belastung bei dieser Aktivität liegt mit Schuhen nämlich auf der Ferse. Bloße Füße rollen dagegen auf dem Mittel- oder Vorderfuß ab. Dein natürliches Gehverhalten ändert sich so über die Jahre. Der Effekt: Muskeln, Sehnen und Bänder bilden sich zurück. Im Alter kommt es daher oft zu orthopädischen Problemen.
Mit dem Barfußlaufen förderst du ganz einfach die natürliche Aktivität deiner Füße. So trainierst du deren Muskulatur und schonst damit langfristig Gelenke und Wirbelsäule. Diese natürliche Art der Fortbewegung verbessert außerdem deine Koordination, schenkt dir eine bessere Haltung und erhöht bei Sportarten wie dem Joggen deine Geschwindigkeit.
Ein Beauty-Vorzug: Ein Barfuß-Spaziergang im Sand ist effektiver als jede Fußpflege. Die Körnchen wirken nämlich wie ein Peeling und zaubern samtweiche Haut.
Du siehst: Vom Barfußlaufen profitiert dein gesamter Körper gleich in mehrfacher Hinsicht.

Barfuß laufen für Anfänger: Tipps

Ein Fußbad sorgt für Entspannung nach dem Barfuß laufen
So gesund Barfußlaufen auch ist: Taste dich als Einsteiger langsam heran. Untrainierte Füße gewöhnen sich nur allmählich an diese Bewegungsabläufe. Eine Stunde Gehen oder zehn Minuten Joggen genügen für den Anfang. Geh oder laufe außerdem unbedingt zunächst nur auf weichem Untergrund wie Rasen oder Sand. Gönn dir zur Erholung nach jeder Runde ein Fußbad.
Wichtig bei Übergewicht oder orthopädischen Vorerkrankungen: Bespreche im Vorfeld mit deinem Arzt, inwiefern das Barfußlaufen für dich tatsächlich gesund ist und infrage kommt.
Diabetiker sollten beim "natural running" übrigens besonders vorsichtig sein. Das Schmerzempfinden in ihren Füßen ist schließlich oft gestört. So bemerken sie im schlimmsten Fall Verletzungen durch spitze Steine erst spät und riskieren Infektionen.
Du traust dich nicht ganz, ohne Schuhe loszugehen? Trage zum Einstieg doch sogenannte Barfuß-Schuhe. Die umschließen jeden einzelnen Zeh, haben eine dünne Sohle und erleichtern so die ersten Schritte.
Home Spa: Wellness-Tipps für zu Hause

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