Zero Waste Gemüsebrühe

Zero Waste Gemüsebrühe

Hast du schon von Zero-Waste-Gemüsebrühe gehört? Das ist die nachhaltige Variante der beliebten Gemüsebrühe. Statt Gemüsereste wegzuschmeißen, nutzt du alle Bestandteile – und zauberst ein Gericht, das sich als Basis für viele Rezepte eignet.

  • Zubereitungszeit
    10 min.
  • Gesamtzeit
    70 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    5 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Glutenfrei
    Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

4

600 g
Gemüsereste, Möhre, Porree, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel, Pastinake
100 g
Kräuterreste, Petersilie, Kerbel, Thymian, Rosmarin
1 TL
Pfefferkörner
1 TL
Pimentkörner
2 TL
Salz

Zubereitung

  1. Gemüsereste abspülen, abtropfen lassen, in einen großen Topf geben und großzügig mit Wasser bedecken.

  2. Pfefferkörner und Pimentkörner zugeben und alles einmal aufkochen lassen. Dann für 1 Stunde bei geringer Hitze abgedeckt köcheln lassen.

  3. Gemüsebrühe durch ein Sieb abseihen und die Flüssigkeit mit Salz abschmecken. In ein großes sterilisiertes Schraubglas füllen oder direkt weiterverwenden.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 21 kj (0 %)
Kalorien 5 kcal (0 %)
Kohlenhydrate 0 g
Fett 0 g
Eiweiß 1 g

Bewertung

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Welche Gemüsereste eignen sich für Zero-Waste-Gemüsebrühe?

Um eine Zero-Waste-Gemüsebrühe selber zu machen und zu kochen, eignen sich Gemüseschalen und -enden von Karotten, Kartoffeln, Sellerie, Kohlrabi, Pastinaken oder Petersilienwurzeln. Aber auch den Strunk von Blumenkohl oder Brokkoli sowie die Blätter von Möhren, Kohl und Radieschen kannst du benutzen. Nimm das her, was du zu Hause hast. Natürlich ergibt es Sinn, sich an den Zutaten einer normalen Gemüsebrühe zu orientieren, aber im Grunde gibt es keine Einschränkungen. Schließlich ist die Devise, das zu verwenden, was sonst im Abfall landen würde. Wasche die Gemüseschalen vor dem Kochen gut ab, damit kein Schmutz in deine Suppe kommt. Für den Geschmack würzt du die Zero-Waste-Gemüsebrühe einfach mit Salz oder Kräuterresten.

Übrigens: Mit unserem Zero-Waste-Gemüsebrühe-Rezept schaffst du eine gute Basis für weitere Gerichte. Entweder mit Einlage – wie bei der Eierflockensuppe – oder als Grundlage für eine cremige Gemüsesuppe. Ob Zero-Waste oder eine klassische Gemüsebrühe: Du kannst die Suppe vielfältig einsetzen.

Was bedeutet Zero Waste?

Zero Waste bezeichnet die Vermeidung von Müll jeglicher Art. Im Einzelnen bedeutet das zum Beispiel, dass wiederverwertbare Verpackungen genutzt, Geräte repariert statt sofort ausgetauscht und vermeintliche Lebensmittelabfälle nicht gleich weggeschmissen werden. Zum Beispiel, indem du mit vorhandenen Gemüseresten unsere Zero-Waste-Gemüsebrühe kochst.

Der Vorteil von Zero-Waste-Gerichten ist, dass du Geld sparst. Du musst weniger einkaufen und verwendest Nahrungsmittel länger. Auch Smoothies oder Pesto kannst du zum Beispiel mit Gemüseschalen problemlos herstellen. Unsere Zero-Waste-Gemüsebrühe ist also nur eine von vielen Möglichkeiten.

Tipp: Die Brühe lässt sich problemlos einfrieren und später benutzen. Mache das am besten portionsweise. Dann musst du keine riesigen Mengen auftauen, wenn du nur einen Teller Suppe möchtest. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Gemüsereste werden nicht ungenutzt weggeschmissen – und durch das Einfrieren ist die Gefahr geringer, dass die Suppe nach kurzer Zeit schon ungenießbar ist.

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