Deftige Hausmannskost geht auch raffiniert. Der Beweis: Unser Rezept für Rehgulasch. Feines Wild macht aus dem bekannten Schmorgericht nämlich eine gehobene Delikatesse. Ideal für besondere Anlässe. Mit diesem Festmahl machst du Eindruck – und wir zeigen, wie es gelingt!
Rehschulter trocken tupfen und in grobe Würfel schneiden. Fleisch und Mehl in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Zwiebeln pellen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch pellen und fein würfeln. Karotten und Petersilienwurzel schälen und würfeln.
1 EL Butterschmalz im Schmortopf bei mittlerer Hitze erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen. Herausnehmen und beiseitestellen. Restlichen Butterschmalz in den Topf geben und das Rehgulasch portionsweise darin von allen Seiten kräftig anbraten.
Tomatenmark zugeben, unterrühren und kurz mit anrösten. Gemüse wieder zugeben und mit dem Gulasch vermengen. Mit Rotwein und Wildfond ablöschen sowie 200 ml Wasser zugießen. Thymian und Rosmarin waschen, trocken tupfen und Blättchen bzw. Nadeln abzupfen sowie zerkleinern. Kräuter und Lorbeerblätter zum Gulasch geben. Für 2 Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.
Rehgulasch nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Dazu passen Kartoffeln oder selbstgemachte Spätzle.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.152 kj (26 %)
Kalorien
514 kcal (26 %)
Kohlenhydrate
17 g
Fett
16 g
Eiweiß
69 g
Bewertung
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Rehgulasch: Schmorgericht für besondere Anlässe
Du magst traditionelles Gulasch ungarischer Art? Dann wirst du unser Rezept für feines Rehgulasch lieben. Statt Rind verarbeitest du in diesem Gericht schließlich feines Reh. So wird aus dem einfachen Schmorgericht und Wohlfühlessen ein besonderes Festmahl. Das Beste: Dieses Gericht zählt zur unkomplizierten Sorte unter den vielfältigen Wild-Rezepten. Zwar musst du Fleisch und Gemüse anfangs sorgfältig zerkleinern und behutsam anbraten. Doch deine aktive Arbeitszeit ist nach einer halben Stunde schon beendet. Danach nur noch Tomatenmark hinzufügen, alles mit Rotwein und Wildfond ablöschen, Kräuter dazu – und fertig. Nach zwei gemächlichen Stunden im Topf kann der Gourmet-Genuss serviert werden. Ähnlich unkompliziert bereitest du übrigens auch dieses Wildschweingulasch zu.
Übrigens: Dein Rehgulasch schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Das Gericht entwickelt mit der Zeit nämlich zunehmend mehr Aroma. Bereite es also ruhig schon am Vortag zu. Im Kühlschrank hält sich Rehgulasch bis zu drei Tage. Eingefroren sogar drei bis sechs Monate. Am leckersten schmeckt das Gericht natürlich mit frischem Reh aus der Region. Das erhältst du hierzulande von Mitte Mai bis Januar.
Rehgulasch kochen und genießen: Das passt zum Gericht
Damit unser Rehgulasch mit Rotwein ein Rezept mit Chance auf ein Festmahl wird, müssen auch die Beilagen stimmen. Was du zum Gericht reichst? Zum klassischen Rehgulasch Rezept – wie zu Rehkeulen-Rezepten – passen traditionell Kartoffeln, Semmelknödel oder Spätzle. Lass dich zum Beispiel von unserer Sammlung an Spätzle-Rezepten inspirieren. Köstlich zu Wild sind außerdem Preiselbeeren, Blaukraut oder auch gebratener Rosenkohl und Pfifferlinge.
Möchtest du sicherstellen, dass das kostbare Wild am Ende besonders saftig auf den Teller kommt, gilt: Nimm das Fleisch schon einige Zeit vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank und brate es, sobald es Raumtemperatur erreicht hat. Ein gusseiserner Topf ist zudem eine sinnvolle Anschaffung, wenn du öfter Rehgulasch zubereitest. Das Fleisch gart in diesem Topf extra-schonend. Schneide die Fleisch-Würfel für dein Gulasch zudem immer quer zur Faser. So wird es zarter.