Vegane Okonomiyaki sind herzhafte japanische Pfannkuchen, die ganz ohne tierische Zutaten auskommen. Der Teig wird mit Gemüse wie Kohl und Pilzen angerührt und goldbraun ausgebacken – außen knusprig, innen weich. Bereite vegane Okonomiyaki nach unserem Rezept frisch aus der Pfanne zu.
Zubereitungszeit
40 min.
Gesamtzeit
60 min.
Schwierigkeit
Mittel
Kalorien / Portion
590 kcal
Ernährungsform
Vegan
Springe zum Bereich
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
Für die Pfannkuchen:
300
g
Weißkohl
150
g
Shiitake-Pilze
4
Frühlingszwiebeln
60
g
Mais, Konserve
200
g
Weizenmehl, Type 405
100
ml
Sojadrink
2
EL
Speisestärke
1,5
TL
Backpulver
1
TL
Salz
0,5
TL
Kombu-Pulver
0,5
TL
Shiitake-Pulver
2
EL
Erdnussöl
Für die Okonomi-Soße:
4
EL
Ketchup
3
EL
Worcestershiresoße, vegan
2
EL
Sojasoße
0,5
EL
Reissirup
Für das Topping:
2
Frühlingszwiebeln
2
EL
Sesamsamen, hell
2
EL
Sushi-Algen
Außerdem:
2
EL
Erdnussöl
4
EL
Mayonnaise, vegan
Zubereitung
Weißkohl waschen und mit einer Küchenreibe fein hobeln. Shiitakepilze putzen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, Enden abschneiden und in feine Röllchen schneiden. Mais in einem Sieb gut abtropfen lassen.
Mehl, Speisestärke, Backpulver, Salz, Kombu-Pulver und Shiitake-Pulver in einer Schüssel vermischen. Sojadrink, 300 ml lauwarmes Wasser und Erdnussöl zugeben und zu einem dickflüssigen, glatten Teig verrühren. Das vorbereitete Gemüse unter den Teig heben und für 15 Minuten ruhen lassen.
Erdnussöl in einer großen Pfanne erhitzen. Teig portionsweise in das heiße Öl geben und bei geringer Hitze von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Für die Okonomi-Soße alle Zutaten verrühren und abschmecken. Für das Topping Frühlingszwiebeln waschen, Enden abschneiden und in feine Röllchen schneiden.
Okonomiyaki mit Frühlingszwiebeln, Sesamsamen und Sushi Algen toppen. Vegane Mayonnaise und Okonomi-Soße zickzackförmig auf den Pfannkuchen verteilen. Servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.469 kj (29 %)
Kalorien
590 kcal (29 %)
Kohlenhydrate
68 g
Fett
28 g
Eiweiß
14 g
Bewertung
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Okonomiyaki: veganer Pancake nach japanischem Rezept
Pfannkuchen aus Japan? Das klingt erst einmal seltsam, schmeckt aber äußerst köstlich. Die Pancakes sind dabei herzhaft, nicht süß. Der Teig besteht aus Weizenmehl, Gemüse und weiteren Zutaten, etwa Fleisch, Käse oder Meeresfrüchten. Für unser veganes japanisches Okonomiyaki-Rezept kommen nur pflanzliche Zutaten zum Einsatz. Warum vegan? Welche Gründe sprechen für eine vegane Ernährung? Unser Expertenwissen verrät es dir. Ob mit tierischen Zutaten oder ohne, die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten drückt sich im Namen des Gerichts aus. Okonomi bedeutet „Was du willst“, Yaki „gegrillt“ oder „gebraten“. Auf Deutsch übersetzt bedeutet Okonomiyaki also in etwa „Brate, was dir schmeckt.“
Okonomiyaki vegan: ohne tierische Zutaten, mit feinem Kohl
Bevorzugte Variante der Pfannkuchen in der japanischen Küche ist veganes Okonomiyaki mit Kohl, der ganz fein geschnitten wird. Dafür viertelst du Weiß- oder Spitzkohl, schneidest den Strunk großzügig heraus und zerkleinerst das Gemüse in etwa zwei bis drei Millimeter dünne Streifen. Das geht gut mit einer Küchenreibe, einem Julienne-Schneider oder Hobel und am besten, wenn du die Kohlviertel quer zu den Blattadern ansetzt. Halbiere lange Streifen ein- oder zweimal – so verbinden sie sich besser mit dem Teig. Die Kohlstücke höchstens leicht ausdrücken. Der Saft sorgt dafür, dass die veganen Okonomiyaki schön saftig werden.
Beim übrigen Gemüse kannst du nach Belieben variieren. Neben Shiitakepilzen, Frühlingszwiebeln und Mais, passen auch fein geschnittene beziehungsweise gehackte Karotten, Zucchini, Brokkoli, eingelegter Ingwer, Kimchi oder Sprossen wunderbar in den Teig. Als Eiweißlieferant kommt Tofu oder Tempeh infrage: Es gibt viele vegane Lebensmittel, die deinen Nährstoffbedarf decken.
Okonomiyaki würzen und servieren – so geht‘s
Auch bei den Gewürzen hast du die freie Auswahl und kannst vegane Okonomiyaki immer wieder neu entdecken: Es lohnt sich, die Pfannkuchen selber zu machen! Eine tolle Kombination ist Kombu-Pulver und Shiitake-Pulver. Algen sind reich an Glutamat, Shiitakepilze enthalten viel Guanylat – beides zusammen schmeckt sehr herzhaft und liefert das typische Umami-Aroma. Viel mehr braucht es für den Teig nicht, die würzige Okonomi-Soße und das Topping erledigen den Rest. Probiere hier anstelle von Sushi-Algen gerne einmal Aonori. Die grünen Algenflocken haben einen mild-salzigen, leicht maritimen Geschmack und eine intensive grüne Farbe.
Veganes Okonomiyaki kannst du auf zwei Arten servieren. Entweder du vermischst nach dem in Osaka verbreiteten Kansai-Stil alle Zutaten im Teig oder du schichtest sie aufeinander, oft zusammen mit Nudeln – so isst man Okonomiyaki in Hiroshima. Dazu kannst du noch eine Miso-Suppe und eingelegtes Gemüse reichen.