Unser Mohnnudeln-Rezept ist ein echter österreichischer Gaumenschmaus, der nicht nur bei Kindern hoch im Kurs steht. Mit unseren Tipps kochst du dieses süße Schmankerl einfach selbst! Entdecke bei uns Schritt für Schritt, wie die Köstlichkeit garantiert gelingt.
Kartoffeln schälen, waschen, in einem Topf mit Salzwasser geben, aufkochen und ca. 20 Minuten garen. Anschließend abgießen und ausdampfen lassen. Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit dem Stampfer fein zerstampfen.
Mehl, 1 Prise Salz, weiche Butter und Ei zu den Kartoffeln geben und alles mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig vierteln. Die Teigstücke auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Rollen formen und diese anschließend in 2–3 cm lange Stücke schneiden. Die Stücke danach zu 7 – 9 cm langen und 1,5 – 2 cm dünnen Nudeln formen.
Nudeln in einem Topf mit leicht köchelndem Salzwasser portionsweise einige Minuten garziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schöpfkelle entnehmen, abtropfen lassen und auf einem Backblech oder Tablett verteilen.
Für das Mohn-Topping Mohn, Vanille- und Puderzucker mischen. Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen. Nudeln eventuell portionsweise in der geschmolzenen Butter schwenken. Mit der Mohnmischung bestreuen, kurz vermengen und Mohnnudeln sofort servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.417 kj (41 %)
Kalorien
816 kcal (41 %)
Kohlenhydrate
93 g
Fett
39 g
Eiweiß
17 g
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Rezept für Mohnnudeln
Wenn man Kinder in Österreich fragt, was ihr Lieblingsgericht ist, bekommt man nicht selten zur Antwort: Mohnnudeln. Die wie Salzburger Nockerl typisch österreichische Spezialität landet in unserem Nachbarland als Nachtisch oder süße Hauptspeise auf dem Teller und hat auch viele Fans unter erwachsenen Gourmets. Sie ist eng mit den deutschen Schupfnudeln und den italienischen Gnocchi verwandt. Mohnnudeln stammen ursprünglich aus dem Waldviertel und wurden früher hauptsächlich während der Fastenzeit serviert. Heute zählen die Mohnnudeln neben Buchteln, Kaiserschmarrn, Palatschinken, Powidltascherl und Marillenknödeln zu den beliebtesten Gerichten der berühmten österreichischen Mehlspeiseküche.
Mohnnudeln selber machen: Tipps und Tricks
Wichtig für das Gelingen der süßen Mohnnudeln ist, dass du die Schupfnudeln nicht in sprudelnd kochendem Wasser garst. Das Wasser sollte einmal aufgekocht werden – und nach Zugabe der Nudeln nur noch leicht köcheln. Das Gleiche gilt übrigens auch für unser Rezept für Milchsuppe. Auch hier dürfen die Nudeln nur vorsichtig köcheln. Versuche dich zuerst an einer "Probenudel": Falls diese auseinanderfällt oder zu fest wird, kannst du an der Konsistenz des Teigs noch etwas verbessern. Natürlich lassen sich Schupfnudeln auch vegan zubereiten. Ersetze die Butter im Teig einfach durch Rapsöl und lasse das Ei weg.
Tipp: Möchtest du nicht so viel Zucker verwenden, süße die Mohnmischung mit Honig oder Ahornsirup. Für raffinierte Abwechslung sorgen ein Schuss Rum oder ein Teelöffel Zimt. Selbst gemachte Schupfnudeln kannst du sowohl roh als auch gekocht einfrieren. Es lohnt sich also, direkt eine größere Menge zuzubereiten! Mehr kreative Anregungen für österreichische Spezialitäten wie Rohrnudeln oder Grammelknödel oder kreative Mohnkuchen-Rezepte entdeckst du in unserer Rezeptewelt.