Eine Form mit gebackenen Nudelrollen, gefüllt mit Ricotta und Kräutern, bedeckt mit Tomatensoße, Käse und frischem Basilikum

Manicotti

Freue dich auf kulinarische Genussmomente: Italienische Manicotti vereinen goldbraun überbackenen Käse mit einer samtigen Füllung aus feinstem Ricotta und würzigem Parmesan. Eingebettet in eine aromatische Tomatensoße wird diese Pasta-Spezialität zum herzhaften Highlight für alle, die klassische italienische Gerichte lieben.

  • Zubereitungszeit
    35 min.
  • Gesamtzeit
    60 min.
  • Schwierigkeit
    Mittel
  • Kalorien / Portion
    788 kcal

Zutaten

Portionen

4

Für die Tomatensoße:

1
Zwiebel
2
Knoblauchzehen
15 g
Basilikum
2 EL
Olivenöl
1 EL
Tomatenmark
400 g
Tomaten, geschält, Konserve
1 TL
Oregano, gerebelt
1 Prise
Zucker
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer

Für die Füllung:

1
Knoblauchzehe, klein
4 Stiele
Petersilie, glatt
50 g
Parmesan
500 g
Ricotta
1
Eigelb
1 Prise
Salz
1 Prise
Pfeffer
1 Prise
Muskatnuss, frisch gerieben

Außerdem:

18
Manicotti-Röhren
1 EL
Olivenöl
150 g
Mozzarella, gerieben
50 g
Parmesan
1 Handvoll
Basilikumblättchen

Zubereitung

  1. Manicotti-Röhren in einem Topf mit sprudelnd kochendem Salzwasser und Öl 5-6 Minuten bissfest garen. Abgießen, eiskalt abschrecken und abtropfen lassen.

  2. Für die Tomatensoße Zwiebel und Knoblauch pellen und fein hacken. Basilikum waschen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel hineingeben und glasig schwitzen. Knoblauch zugeben und kurz mit anschwitzen. Tomatenmark einrühren und ebenfalls kurz anschwitzen. Dosentomaten, Basilikum und Oregano zugeben und 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Für die Füllung Knoblauch pellen und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken. Parmesan fein reiben und mit Ricotta und Eigelb glatt verrühren. Knoblauch und Petersilie unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. In einen Spritzbeutel füllen.

  4. Backofen auf 190 Grad Ober-/ Unterhitze (Umluft 170 Grad) vorheizen.

  5. Manicotti vorsichtig mithilfe des Spritzbeutels mit der Ricotta-Parmesan-Masse befüllen. Eine eckige Auflaufform mit der Hälfte der Tomatensoße befüllen. Manicotti dicht nebeneinandergereiht hineingeben. Mit der restlichen Tomatensoße bedecken.

  6. Geriebenen Mozzarella sowie frisch geriebenen Parmesan vermischen und mittig auf dem Auflauf verteilen. Für ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen.

  7. Manicotti aus dem Ofen nehmen, mit frischen Basilikumblättern bestreuen und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 3.297 kj (39 %)
Kalorien 788 kcal (39 %)
Kohlenhydrate 63 g
Fett 40 g
Eiweiß 41 g

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Was sind Manicotti?

Manicotti sind eine Spezialität der italienischen Küche. Dabei handelt es sich um große, rund 10 cm lange Pasta-Röhren, die vor allem für ihre üppige Füllung bekannt sind. Traditionell wird hierfür eine cremige Komposition aus Ricotta, Parmesan und Mozzarella verwendet, die je nach Zubereitungsart mit frischem Blattspinat oder feinen Kräutern veredelt wird. Wir setzen in unserem Manicotti-Rezept auf frische Basilikumblätter. Auf Deutsch übersetzt bedeutet Manicotti übrigens so viel wie „Ärmelchen“. Zu Recht gilt Manicotti-Pasta als ultimatives Comfort Food, das zudem für ein optisches Highlight auf jedem Tisch sorgt.

Für noch mehr kulinarische Highlights schau dir am besten gleich unsere Pasta-Rezepte und unsere unwiderstehlichen Cannelloni-Rezepte an. Ob Spaghetti alla Carbonara, vegane Lasagne oder Kürbis-Cannelloni: Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Was ist der Unterschied zwischen Manicotti und Cannelloni?

Manicotti vs. Cannelloni: zwei leckere Gerichte, zwei unterschiedliche Geschichten. Obwohl sich Manicotti und Cannelloni zum Verwechseln ähnlich sehen, unterscheiden sie sich in ihrer Beschaffenheit, der Teigbasis und ihrer Herkunft. Während Cannelloni klassischerweise aus flachen, quadratischen Pastaplatten bestehen, die nach dem Belegen von Hand aufgerollt werden, handelt es sich bei Manicotti um bereits vorgeformte Röhren. Diese sind in der Regel etwas dicker und stabiler als ihre Verwandten. Manicotti zeichnen sich außerdem durch eine geriffelte Oberfläche aus, an der Soßen besonders gut haften bleiben. Ein wesentlicher kulinarischer Unterschied liegt auch in der traditionellen Zubereitung: Während Cannelloni ein reines Pastagericht aus Hartweizen oder Eierteig sind, basieren die ursprünglichen Manicotti aus Süditalien oft auf „Crespelle“ – das sind hauchdünne und herzhafte Pfannkuchen. Sie verleihen dem Gericht insgesamt eine weichere, fast schmelzende Textur, die sie von der eher bissfesten Pasta unterscheidet. Auch geografisch gibt es eine eindeutige Trennung: Während Cannelloni weltweit der Standardbegriff für diese Art von Ofengericht sind, hat sich die Bezeichnung Manicotti besonders in der italo-amerikanischen Küche als fester Name für die großen, füllbaren Röhren etabliert.

Übrigens: Hast du noch Reste übrig, dann halten sich die Ofennudeln etwa drei bis vier Tage im Kühlschrank. Wichtig ist, dass du sie nach dem Essen zügig abkühlen lässt und anschließend in einen luftdichten Behälter umfüllst. So verhinderst du, dass die italienischen Manicotti die Gerüche anderer Lebensmittel annehmen oder austrocknen.

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