Unser leckerer Currywursttopf ist das unkomplizierte Wohlfühlessen für Alltag und Party: herzhaft, schnell zubereitet und so variabel, dass aus einem einfachen Gericht im Handumdrehen ein Gaumenschmaus wird.
Zwiebel pellen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch pellen und fein hacken. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel glasig schwitzen. Knoblauch zugeben und kurz mitrösten. Braunen Zucker und Tomatenmark zugeben und unter Rühren leicht karamellisieren lassen. Paprikapulver, Currypulver und Kreuzkümmel zugeben und kurz mitrösten. Mit Apfelessig ablöschen. Passierte Tomaten, Gemüsebrühe und Ketchup zugeben und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Bratwürste in einer Pfanne im heißen Öl rundherum kräftig anbraten. Herausnehmen und in Scheiben schneiden. Currysoße mit Worcestershiresoße, Salz und Pfeffer abschmecken.
Bratwurstscheiben zur Soße geben und für 5-10 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen. Currywursttopf mit frisch gehackter Petersilie garnieren und servieren. Dazu passt Baguette.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.761 kj (33 %)
Kalorien
660 kcal (33 %)
Kohlenhydrate
14 g
Fett
56 g
Eiweiß
26 g
Bewertung
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Das Herz des Currywursttopf-Rezepts: Es geht um die Wurst!
Für den authentischen Geschmack eines Currywursttopfs ist eine gut gewürzte Brühwurst beziehungsweise eine Bratwurst wichtig. Ihre Textur und der Fettgehalt geben der Sauce Geschmack und Bindung. Wer es rustikaler mag, nimmt eine Krakauer. Für eine feinere, weniger würzige Note eignen sich Bockwürstchen gut. Wichtig ist: Verwende eine hochwertige Wurst. Das macht neben der Sauce den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem wirklich leckeren Currywursttopf. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Geschichte des Klassikers. Wer hat die Currywurst erfunden? Wir verraten es dir.
Vegetarische oder vegane Bratlinge sind eine fleischlose Alternative für unseren Currywursttopf: Einfach im Ganzen kurz anbraten, bevor sie in die Sauce kommen – das lässt die Röstaromen besonders gut zur Geltung kommen, ohne die Zubereitung unnötig zu verkomplizieren.
Beilage für den Currywursttopf: Alles Pommes oder was?
Pommes frites passen zwar perfekt zum Currywursttopf, aber wer die Abwechslung sucht, wird fündig. Kartoffelstampf, Bratkartoffeln oder knusprige Süßkartoffel-Pommes sorgen ebenso für Sättigung und für andere Geschmacksnoten. Auch Reis, knuspriges Baguette oder krosse Brötchen eignen sich hervorragend zum Tunken – praktisch, wenn du den Currywursttopf für eine Party zubereitest. Das ist übrigens entspannt möglich, da er sich gut hält. Im Kühlschrank bleibt der fertig gekochte Eintopf luftdicht verschlossen zwei bis drei Tage frisch. Wenn du den Currywursttopf aufwärmen möchtest, gelingt das am besten bei mittlerer Hitze. Gib eventuell etwas Wasser oder Brühe hinzu, damit die Sauce nicht zu sehr eindickt und die Wurst saftig bleibt.
Wie lässt sich die Currywurst-Sauce abwandeln?
Die Basis – Tomate, Zwiebel, Gewürze, Curry – lässt sich problemlos erweitern: Mit Rauchpaprika, Garam Masala oder einem fruchtigen Mango-Chutney erhält der Currywursttopf neue Nuancen. Ein Schuss Worcestershiresauce, Apfelsaft oder Bier rundet den Geschmack ab, süßer Saft nimmt dem Gericht außerdem die Schärfe. Für eine mildere Version kannst du auch einfach weniger Currypulver verwenden und/oder etwas Honig oder gebratene Äpfel in den Currywursttopf geben. Es gibt zahllose Möglichkeiten, den Klassiker neu zu entdecken: Das beweist auch unser Rezept für Currywurstsuppe. Lasse dich von unseren Curry-Rezepten inspirieren, um passende Geschmackspartner für das Gewürzpulver zu finden.