Backpapier Döner ist ein saftiger Hackfleischdöner, bei dem das Fleisch nicht am Drehspieß gegrillt wird, sondern gewürzt auf Backpapier ausgerollt, straff eingerollt und im Ofen gegart wird. Danach schneidest du es in Streifen und füllst es mit Joghurtsoße, Gurke, Tomate und Zwiebel ins Fladenbrot.
Zwiebel und Knoblauch pellen und sehr fein hacken. Hackfleisch mit Zwiebel, Knoblauch, Joghurt und allen Gewürzen in eine Schüssel geben. Einige Minuten kräftig kneten, bis die Masse kompakter wird. Zuletzt das Öl unterkneten. Abgedeckt für 15 Minuten im Kühlschrank kaltstellen.
Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.
1/3 der Hackfleischmasse mittig auf einem großen Bogen Backpapier verstreichen. Mit einem weiteren Bogen Backpapier bedecken und mit einem Nudelholz sehr dünn ausrollen, sodass das gesamte Backpapier mit Hackfleisch bedeckt ist.
Das obere Backpapier abziehen. Das Hackfleisch von der schmalen Seite des Backpapiers her straff aufrollen und die Rolle auf ein Backblech legen. Mit den beiden anderen Dritteln Hackfleisch ebenso verfahren. Hackfleischrollen für 20 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen garen.
In der Zwischenzeit Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden. Tomaten waschen, Strunk herausschneiden und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel pellen und in dünne Halbringe schneiden.
Knoblauch pellen und fein reiben. Mit Joghurt, Salz und Olivenöl verrühren. Fladenbrot vierteln und kurz im noch heißen Ofen erwärmen.
Dönerfleisch entrollen und in mundgerechte Stücke schneiden. Fladenbrote aufschneiden und mit der Joghurtsoße bestreichen und mit Dönerfleisch und dem Belag füllen. Servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.895 kj (34 %)
Kalorien
692 kcal (34 %)
Kohlenhydrate
27 g
Fett
45 g
Eiweiß
35 g
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Backpapier-Döner aus dem Ofen
Döner gehört längst zu den beliebtesten Streetfood-Klassikern in Deutschland und lebt besonders auch von seiner Wandelbarkeit: Fleisch, Brot, knackige Beilagen und Soßen lassen sich je nach Region und Geschmack immer wieder neu kombinieren. Die in Deutschland so typische „Döner-im-Fladenbrot“-Variante wird oft mit Berlin in Verbindung gebracht; laut einer häufig erzählten Geschichte soll sie Anfang der 1970er Jahre dort entstanden sein. Kein Wunder also, dass es heute unzählige Abwandlungen gibt – vom Dürüm über Dönerbox bis zu modernen Interpretationen für zu Hause. Genau hier setzt der Backpapier-Döner an: Statt klassisch am Drehspieß wird das „Dönerfleisch“ als würzige Hackfleisch-Variante gedacht – eine praktische Idee, die in den vergangenen Jahren auch als Social-Media-Trend viel Aufmerksamkeit bekommen hat.
Hackfleisch: wandelbarer Küchenklassiker
Hackfleisch ist ein echtes Multitalent, weil es Aromen besonders gut aufnimmt und sich je nach Würzung blitzschnell in ganz unterschiedliche Küchenwelten übersetzen lässt: mediterran mit Oregano und Knoblauch, orientalisch mit Kreuzkümmel und Paprika oder klassisch-deftig wie aus dem Imbiss. Dazu kommt die praktische Seite: Es lässt sich leicht portionieren, passt in viele Gerichte von Burger bis Auflauf und macht es einfach, mit wenigen Zutaten ein „richtiges“ Wohlfühlessen auf den Tisch zu bringen. Genau diese Vielseitigkeit ist ideal, wenn man bekannte Lieblingsgerichte wie Döner geschmacklich nachbauen und dabei trotzdem flexibel bleiben möchte, etwa bei Brot, Salat, Soßen und Toppings.
Wenn du statt des Backofens lieber eine Heißluftfritteuse nutzt, kannst du das Prinzip des Backpapier-Döners auf die Heißluftfritteuse übertragen und dich bei Temperatur und Zeit an den Ofenangaben sowie an den Herstellerempfehlungen orientieren. Wichtig ist immer, dass die Hackfleischrollen vollständig gar sind, bevor du sie aufschneidest.
Tipp: Wenn du noch weitere Gerichte für die Heißluftfritteuse entdecken willst, probier doch mal Hähnchenschenkel oder gefüllte Paprika aus der Heißluftfritteuse aus.